11 Gründe, warum ihr sofort mit euren besten Freund*innen zusammenziehen solltet

Mieten sind hoch, schöne Wohnungen knapp: Zeit, mit der wahren Liebe eures Lebens eine Bude zu beziehen.

Say what, gurl?! Foto: William Stitt | Unsplash | CC0

Das Konto ist leer und die Mieten in der Großstadt astronomisch – trotzdem wollt ihr nicht auf fancy shit wie Badewanne und Südbalkon verzichten. Die einfachste Lösung: eine Wohngemeinschaft.

Ja ich weiß, ihr zuckt gerade vor Ekel und Widerwille zusammen. Aber so schlimm ist es wirklich nicht, solange ihr mit dem Menschen zusammenzieht, der euch wirklich liebt – eurem*r besten Freund*in. Hier sind elf gute Gründe, warum das eine großartige Idee ist:

1. Eure Wohnung ist ein Jogginghosen-Funpark

Wohnungstür zu – Jogger an. Zugegeben, das ist auch geil, wenn man allein zu Hause ist. Aber viel mehr Freude habt ihr am Jogger-Life, wenn wahre Freund*innen es mit euch teilen. Immerhin sieht niemand im Schlabberlook so cool aus wie ihr.

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 2. Ihr werdet liebevoll bekocht

Ihr hattet einen anstrengenden Tag. Der*die Chef*in hat genörgelt, jemand aus dem Kollegium den Kaffee ausgetrunken, ohne neuen aufzusetzen und der Bus ist auch noch ausgefallen. Normalerweise habt ihr an einem zweifelhaften Ecklokal einen Döner erworben und auf eurem Sofa leise zugesehen, wie sich die Knoblauchsoße mit euren Tränen vermischt.

Doch das muss jetzt nicht mehr sein. Mit etwas Glück wartet zu Hause nämlich ein leckeres Kartoffel-Curry, von dem ihr ganz selbstverständlich auch ein Schüsselchen abhaben dürft. Hmmm, Soulfood.

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3. Manchmal gebt ihr der Versuchung einfach nach

Denn natürlich haben auch Mitbewohner*innen miese Tage. Aber wenigstens leidet ihr dann zusammen. Hat hier jemand Familien-Pizza mit extra Käse gesagt?

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4. Ihr motiviert euch gegenseitig zum Work-out

Irgendwo muss die ganze Pizza ja auch hin. Egal ob ihr einen Freelatics-WG-Planer an den Kühlschrank hängt oder ob ihr euch jeden Sonntag zusammen durch zehn Minuten Joggen quält: Sport macht deutlich mehr Spaß, wenn ihr Leidensgenoss*innen mit ins Unglück – oder die Ekstase – ziehen könnt.

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5. Ihr hört den Nachbar*innen bei ihrem, äh, Work-out zu

Altbau: hohe Decken und seeehr dünne Wände. Man kennt das. Wenn ihr auch unter kopulierenden Wandnachbar*innen leidet, könnt ihr jetzt gemeinsam mit euren Freund*innen über die komischen Geräusche lachen, die da durch den Putz dringen. Ist doch viel besser, als eine Stunde Ohropax zu suchen, nur um zu merken, dass selbst die das Gekreische und Gequietsche nicht abwehren können.

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6. Ihr veranstaltet wöchentlich Heimkaraoke

Ist doch nur fair, nachdem ihr die Brunftschreie mit so viel Anmut ertragen habt. Jetzt können die ruhig mal zwei Stunden 1990er Hits in falschen Stimmlagen ertragen. Am besten ladet ihr ein paar Freund*innen ein. Macht doch eine Party draus. Das wird den Bumsern von nebenan eine Lehre sein.

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7. Zusammen putzt ihr doppelt so gut

Alleine eine ganze Wohnung sauber halten? Ihr habt vielleicht nach KonMari aussortiert und das goldene Wischmob-Abzeichen erworben, aber es gibt mit Sicherheit Hausarbeiten, die selbst ihr nicht leiden könnt. Wer zu zweit putzt, ist nicht nur schneller fertig, es steigen auch die Chancen, dass man ungeliebte Arbeiten abtreten kann. Der*die Mitbewohner*in übernimmt das Bügeln und ihr wischt im Gegenzug einmal mehr? Hat sich das Abzeichen wenigstens gelohnt.

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8. Ihr seid nachhaltig und tauscht fleißig

Ihr mögt den grauen Pullover nicht mehr? Vielleicht ist er ja was für den*die Mitbewohner*in. Eure Glühbirne ist durchgebrannt? Der*die Mitbewohner*in hat sicher Ersatz. Hach, mit Freund*innen zu teilen und zu tauschen ist einfach schön, super nachhaltig und nicht zuletzt so herrlich einfach, wenn ihr ohnehin im selben Haushalt lebt.

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9. Ihr brecht Stereotype auf

Zum Beispiel, wenn die Kolleg*innen sich fragen, ob euer*eure Mitbewohner*in nicht eigentlich euer*eure Partner*in ist. Oder wenn ihr immer von „wir“ sprecht, einfach nur, um Menschen zu verwirren. Und seid mal ehrlich: Irgendwie seid ihr ja auch wie ein altes Ehepaar. Alle anderen sollen sich mal locker machen und nicht immer in so festen Kategorien denken.

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10. Ihr würdet einander nie stören

Ihr kommt nach Hause und braucht Trost und ein offenes Ohr? Zum Glück habt ihr eure Freund*innen nur eine Tür von euch entfernt. Zusammen genießt ihr einen Feierabend-Whisky, zockt eine Runde oder zieht euch Netflix rein, bis all der Kummer vergessen ist. Hach, so schön.

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11. Ihr versteht einander eben ohne viele Worte

Eure Freund*innen wissen einfach, was ihr braucht. Morgens Ruhe und abends Action oder auch umgekehrt. In jedem Fall gebt ihr einander Raum und seid trotzdem immer füreinander da, ohne alles bis ins kleinste Detail ausdiskutieren zu müssen.

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Worauf wartet ihr also noch? Frag deine*n Freund*in, ob ihr endlich zusammenziehen wollt!

Außerdem auf ze.tt