Alles nur, weil ich dich liebe: Mann pflanzt sieben Kilometer langes Sonnenblumen-Feld

Sie war bekannt als die „Sonnenblumen-Lady des Dorfes Eau Claire“, nun ist Babbette Jaquish tot. Ihr Mann Don pflanzte eine gigantische Liebeserklärung an.

babbettesseedsofhope.com

Don und Babbette Jaquish im Jahr 2011. babbettesseedsofhope.com

Nichts liebte Babbette Jaquish so sehr wie Sonnenblumen.

Sie litt an einem multiplen Myelom, einem bösartigen Knochenmarkkrebs. Schon im Jahr 2006 wurde er diagnostiziert, berichten ihre Kinder unter babbettesseedsofhope.com. Neun Jahre lang kämpfte sie gegen den Krebs. Am 17. November 2014 schließlich starb Babbette.

Stolz auf Frau und Großmutter: Don Jaquish mit seinen Stief-Enkeln Anna und Andrew Schoen. babbettesseedsofhope.com
Stolz auf Frau und Großmutter: Don Jaquish mit seinen Stief-Enkeln Anna und Andrew Schoen. babbettesseedsofhope.com

„Sie war von innen so schön, wie von außen“, sagte ihr Mann Don gegenüber „ABC News“. Erst im Jahr 2000 heirateten sie, es war für beide die zweite Ehe. Er ist Farmer, sie liebte Blumen. „Jeder, der sie traf, verliebte sich in sie“, sagte Don. „Ich war der glückliche Kerl, in den sie sich dann auch verliebt hat.“

Als der Krebs diagnostiziert wurde, sagten die Ärzte ihr, sie würde nur noch wenige Monate leben. Die beiden pflanzten Sonnenblumen auf das Farmland. So entstand die Idee, die Blumen zu züchten, Samen und Pflanzen zu verkaufen. Was übrig blieb, spendeten sie. Und Babbette kämpfte. Sie nahm an klinischen Studien der Krebsforschung teil und lebte noch neun Jahre. „Jeder Tag, den ich überlebe, bringt mich der Heilung einen Tag näher“, soll ihr Motto gewesen sein.

Zur Erinnerung pflanzte Don ein 400 Morgen großes Sonnenblumenfeld an, mehr als sieben Kilometer lang, links und rechts des Highway 85 im amerikansichen Wisconsin. Eine Woche lang arbeitete er daran, lockerte die Erde auf und brachte die Samen hinein.

Was bleibt ist das nach ihr benannte Unternehmen – und ein kilometerlanges Sonnenblumenfeld. Die Familie spendet nach eigenen Angaben an Krankenhäuser, Forschungsinstitute und betroffene Familien.

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