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Wie du den perfekten Job für dich findest

Bewerbungen sind oft mühsam und deswegen generisch. Wir erzählen alles mögliche, um gut anzukommen, außer die Wahrheit, und landen so in Jobs, die gar nicht zu uns und unserem Charakter passen. Ein neuer Test soll Abhilfe schaffen.

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„Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Eigeninitiative runden mein Profil ab.“ Ist gerade noch jemand eingeschlafen? Irgendwann zwischen dem ersten Bewerbungstraining in der Schule und der Uni wurde uns beigebracht, dass man nicht einfach nur seinen Lebenslauf im Anschreiben nacherzählen soll, sondern bitte auch etwas über die eigene Persönlichkeit. Doch weil niemand dem zukünftigen Arbeitgeber gerne erzählt, worüber man lacht, welche Charakterschwäche man wirklich hat und wie man sich in seinem Freundeskreis verhält, ist der Bewerbungsprozess zum Floskel-Bingo geworden.

Wir erzählen wie diszipliniert und pünktlich wir sind, finden elf Synonyme für clever und sind selbstverständlich alle bereit die „extra Meile zu gehen“. Inzwischen hat jede*r gelernt, dass so etwas in eine Bewerbung gehört, also schreiben es alle hin, und es wird so belanglos wie Begrüßung und Verabschiedung – man könnte es auch direkt weglassen.

Der Markt der unbegrenzten Möglichkeiten

Warum sind unsere persönlichen und sozialen Kompetenzen, die sogenannten Soft Skills, eigentlich so wichtig? Reicht es denn nicht, dass wir uns semesterlang bemüht haben, gute Klausuren und Hausarbeiten zu schreiben? Nein.

Als Kind wird uns beigebracht: Um Manager*in zu werden, musst du BWL studieren, mit Lehramt wird man Lehrer*in. Dass da nicht viel dran ist, beweist uns unser Umfeld täglich: Freunde, die Judaistik studiert haben, arbeiten in Werbeagenturen, aus dem Philosophiestudenten ist ein Übersetzer geworden – und unsere Bundeskanzlerin hat, wie wir alle wissen, in Physik promoviert. Unsere Abschlüsse schreiben uns nur noch bedingt vor, was wir beruflich machen können.

Klar, um in der Staatsanwaltschaft zu arbeiten muss man immer noch Jura studieren und auch Ärzt*innen brauchen ein Medizinstudium. Doch je vielfältiger die Berufslandschaft wird, desto größer werden auch unsere Möglichkeiten – aber auch die Ansprüche. Für viele Berufe braucht man mehr als gute Noten: Man muss durchsetzungsstark sein, oder sehr diplomatisch, Teamfähigkeit kann helfen oder im Weg stehen. Je nach Beruf, und vor allem Unternehmen, variieren die geforderten Soft Skills stark. Die Idee dahinter ist nicht neu: Wer sich wohl fühlt und das Gefühl hat, dazuzugehören, kommt lieber zur Arbeit, kündigt nicht direkt wieder. Und wer passt, bestimmen nicht Noten und Abschlüsse, sondern eben die Persönlichkeit.

Das Problem der Messbarkeit

Soft Skills heißen die Fähigkeiten nicht etwa, weil Wissen hart und Persönlichkeit weich ist, sondern weil sie schwerer messbar sind. Wissen lässt sich in Prüfungen abfragen, Motivation oder Teamfähigkeit nicht – zumindest bisher. Womit wir wieder beim Floskel-Bingo wären: Bewerber*innen können sich in den höchsten Tönen loben, ohne dass Personaler*innen nachprüfen können, ob das Lob auch gerechtfertigt ist. Ob jemand so motiviert ist, wie er*sie behauptet, zeigt sich meist erst nach der Einstellung; jemand der*die sich als besonders umgänglich beschreibt, entpuppt sich im schlechtesten Fall als großer Egozentriker.

Um diesem Problem entgegen zu wirken, entwickelten viele Unternehmen in den letzten Jahren mehrstufige Einstellungsverfahren, jagten Bewerber*innen durch nahezu unmöglich zu schaffende Assessment-Center; Stress für alle Beteiligten. Und dort, wo es solche Assessment-Center nicht gibt, fallen manchmal diejenigen durch’s Raster, die perfekt passen würden, aber einfach nicht in der Lage waren, sich entsprechend zu verkaufen.

Was kann man also tun, um stressige Assessment-Center zu vermeiden, oder sie zumindest mit denen zu befüllen, die wirklich geeignet sind und nicht mit denen, die sich am besten verkaufen können? Ganz einfach: Man matcht mit dem Job, macht Soft Skills messbar.

BOA, krass

BOA, das steht für Berufsorientierung für Absolventen, der Berufstest von ZEIT Campus. BOA, da hinter steckt ein ausgeklügelter, psychologisch fundierter Test, der aus Bewerber*innen Berufspersönlichkeiten macht und sie mit den Jobs und Unternehmen matcht, die genau nach diesen Persönlichkeiten suchen. Zu komplex? Nehmen wir das Beispiel Consulting: Zwei Beratungsfirmen suchen Young Professionals. Beide Unternehmen haben einen guten Ruf, es bewerben sich fachlich hochqualifizierte Menschen. Aber in dem einen Unternehmen ist es besonders wichtig, dass man Selbstvertrauen besitzt und durch Eigeninitiative auffällt; die Firma sucht Einzelkämpfer*innen, die es mit Mandanten aufnehmen wollen. Das andere Unternehmen setzt vor allem auf Teamarbeit, möchte Mitarbeiter*innen, die besser gemeinsam als alleine arbeiten. Diese Anforderungen werden bei BOA in den Jobs hinterlegt, besonders teamfähige Menschen bekommen deshalb andere Jobs vorgeschlagen, als die, die lieber als Einzelkämpfer*innen arbeiten.

BOA bringt dich mit dem Arbeitgeber zusammen, der perfekt zu dir passt.  Und erzählt dir nebenbei vielleicht noch etwas über dich, was du noch gar nicht wusstest. Im Gegensatz zu Bewerbungen, geht es hier nicht darum seine Teamfähigkeit auf einer Skala von 1 bis 5 zu bewerten und dann in ein „sehr teamfähig“ zu übersetzen, sondern durch geschickte Fragen, werden deine wahren Soft Skills offenbart. Damit die Jobvorschläge nicht nur zu deinen Soft Skills, sondern auch zu deinen konkreten Berufsvorstellungen passen, gehen neben der Berufspersönlichkeit auch andere Faktoren in deine Jobmatches ein: zum Beispiel deine Wunschstandorte, von dir bevorzugte Arbeitsbereiche und natürlich auch dein Karrierelevel. Probiere es aus und lass dich mit deinem perfekten Job matchen.

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