Sponsored Post Was ist das?

So findest du ein Ehrenamt, das zu dir passt

Ich würde so gerne etwas Gutes tun, aber… Schluss mit dem Aber! Wir haben uns Initiativen angeschaut, die zu jedem Lebensentwurf passen und keine Ausreden mehr zulassen.

© Unsplash

Irgendwas ist doch immer: Hausarbeit fertig schreiben, die du zwei Jahre wegen diverser Serienmarathons aufgeschoben hast, Bier mit Freunden, oder diese verdammte Müdigkeit. Hätten wir Zeit, würden wir natürlich Gutes tun, die Welt retten oder und nebenbei endlich alle Literaturklassiker lesen. Doch wenn wir ehrlich zu uns sind, merken wir: Wir haben Zeit. Zeit, um Gutes zu tun. Oft wissen wir aber gar nicht, wo wir anfangen sollen und schrecken deswegen zurück.

Reicht es, ab und an eine Münze in einen Becher zu werfen oder für eine Tierschutzorganisation zu spenden? Das muss jede*r für sich selbst entscheiden. Wer aber mehr tun möchte, für den gibt es genügend Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, indem man statt Geld Zeit schenkt, denn deine Zeit ist für viele Menschen ein Gewinn.

Die Deutsche Fernsehlotterie sieht das genau so und stellt vor allem die Menschen hinter dem Ehrenamt vor und zeigt: Die Ehrenamtlichen sind genau so vielfältig wie die Möglichkeiten zu engagieren auch. Damit du etwas findest, was zu dir und deinem Leben passt, haben wir uns verschiedene Projekte angeschaut, bei denen du selbst aktiv werden kannst.

Helfen, aber lieber im Hintergrund

Du willst Gutes tun, aber brauchst das dankbare Lächeln nicht? Dann könnte die Arbeit bei der Tafel etwas für dich sein. Täglich müssen die Lebensmittelspenden, die die Tafel erhält und an Bedürftige verteilt, sortiert werden: Was ist noch essbar? Was muss weg? Helfen können alle, die möchten und drei bis fünf Stunden Zeit haben. Die Tafeln freuen sich über regelmäßige Helfer*innen, aber auch über die, die bloß in Ferien oder Urlaub ein bisschen Zeit haben. Und während man Gemüse sortiert, kann man hervorragend über das Leben sinnieren, sich mit den anderen Ehrenamtlichen unterhalten, oder einfach mal den Kopf abschalten. Wenn du keine Lust auf Sortieren hast, sucht die Tafel auch immer Helfer*innen, die die sortierten Lebensmittel an die einzelnen Verteilstellen ausfahren.

Hier bekommst du weitere Informationen über eine Tafel in deiner Nähe und zu welchen Zeiten deine Hilfe benötigt wird.

Helfen, aber bitte flexibel

Du hast wenig Zeit und möchtest dich nicht auf feste Termine festlegen? An einem freien Tag kannst du einfach mal deine Wohnung ausmisten und alles, was du nicht mehr brauchst, spenden. Dein Kleiderschrank freut sich und Menschen, die auf Kleider- und Sachspenden angewiesen sind, auch. Danach musst du nicht mal einen festen Termin ausmachen, sondern kannst die Kleidung zum nächsten Kleidercontainer bringen, der hat immer geöffnet. Bei allem Helferwillen ist es aber wichtig, dass du nicht einfach deine löchrigen und fleckigen Shirts aussortierst, sondern Sachen, über die du dich auch freuen würdest, nur einfach nicht mehr anziehst. Oft werden auch saisonal Dinge gesucht, etwa Socken –  und vor allem Männersachen, da mangelt es immer.

Es gibt eine Menge Anlaufstellen für solche Spenden, eine Übersicht über Container gibt es zum Beispiel hier.

Helfen, aber am liebsten Kindern

Dir ist es besonders wichtig, dass den Jüngsten unserer Gesellschaft geholfen wird? Völlig okay, niemand kann der ganzen Welt helfen. Wenn du gerne mit Kindern arbeiten möchtest, gibt es diverse Möglichkeiten: Du kannst geflüchteten Kindern Deutschunterricht geben, das kannst du mit einer Organisation gemeinsam tun, oder auch auf eigene Faust. Unterrichtsmaterialen gibt es unter anderem hier. Du kannst in Jugendcafés ehrenamtlich arbeiten oder eine Lesepatenschaft für ein bestimmtes Kind übernehmen, und so die Leidenschaft für Sprache und Bücher weitergeben.

Die Möglichkeiten sind unendlich und je nach Ort gibt es verschiedene Angebote von ehrenamtlichen Vereinen. Eine Suchmaschine, um das zu finden, was zu dir passt, ist zum Beispiel EHRfinder.

Helfen, aber gerne alten Menschen

Deine Großeltern leben in einer anderen Stadt oder sind vielleicht schon verstorben? Du kannst Teilzeit-Enkel werden und so älteren Menschen, die vielleicht keine oder nur weit entfernte Familie haben, das Gefühl nehmen, alleine zu sein. Wie du deine Zeit mit ihnen gestaltest, ist euch völlig frei gestellt: Kartenspiele, Spaziergänge oder einfach nur Gespräche miteinander führen. Eine andere Idee wäre es, dich einer Initiative für Demenzkranke anzuschließen, wie das Theater der Erfahrungen in Berlin, das Menschen mit Demenz spielerisch etwas Freude zurückgeben möchte.

Du hast weniger Zeit? Gerade zu Weihnachten sind viele ältere Menschen alleine und freuen sich, über Aufmerksamkeiten. Wenn du eh Plätzchen backst, pack ein, zwei Tüten mehr und bring sie im Seniorenheim in deiner Nähe vorbei. Eine verpackte Kleinigkeit, die du vielleicht nicht mehr brauchst, wird die, die an Weihnachten nichts bekommen, unendlich erfreuen.

Helfen, und zwar das volle Programm

Du hast Zeit und richtig Bock? Gut so. Dann sind deiner Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt: Ob du im Kältebus mitfährst, und Obdachlose mit warmen Decken, Getränken und Essen versorgst, in Erstunterkünften für Geflüchteten helfen möchtest, oder deine Zeit damit verbringen möchtest, andere über Klimawandel, Artenschutz, oder Hilfsprojekte aufzuklären, ist dir überlassen. Fast jede Initiative freut sich über Menschen wie dich. Viele Ehrenämter erfordern auch, dass du vorab geschult wirst, wie Telefonseelsorge zum Beispiel. Gerade dort freut man sich, wenn du mehr als nur kurzfristig helfen willst.

Ganz egal, wofür du dich entscheidest: Es ist toll, dass du deine Zeit damit verbringen möchtest, dich für andere zu engagieren. Bei allem Tatendrang ist es aber wichtig, sich selbst nicht zu vergessen. Gerade wenn man erst mal in seinem Ehrenamt drinsteckt, bemerkt man schnell, wie viel Hilfe überall benötigt wird – leider kann die niemals ein einzelner Mensch leisten. Wie man sich davor schützt, sich als Ehrenamtliche*r zu verausgaben, weiß die Deutsche Fernsehlotterie, die zahlreiche ehrenamtliche Projekte in ganz Deutschland unterstützt, und auf ihrer neuen Plattform „Du bist ein Gewinn“ davon erzählt, was Ehrenamt für den einzelnen eigentlich bedeutet.

Du hast keine Zeit, möchtest aber unbedingt helfen? Mit einem Los der Deutschen Fernsehlotterie tust du Gutes, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen, denn die Einnahmen der Lose werden für gemeinnützige Projekte genutzt. Welche das sind und was dort erreicht wird, erfährst du hier.