Sponsored Post Was ist das?

Wetten, du dachtest, diese Dinge kämen aus den USA?

Deutschland, du Land der Dichter, Denker – und Erfinder. Auch wenn man manchmal den Eindruck hat, alles Neue käme aus dem Silicon Valley oder den USA, so stammen doch einige der bedeutendsten Erfindungen unserer Zeit aus heimischen Breitengraden.

Fanta – eine deutsche Erfindung. | ©Pixabay

In Berlin gibt es mittlerweile so viele Start-ups, dass Mitte manchmal in Silicon Allee umgetauft wird – angelehnt an das Silicon Valley. Aber nicht nur neue Firmen sprießen in unserer Hauptstadt fast täglich aus dem Boden: Nach den USA, China und Japan sind wir das Land mit den meisten Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt – und damit erfinden wir mehr als alle anderen Länder Europas.

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mp3

Krz, krz. Erinnert ihr euch noch an das nervige Geräusch, das der Discman machte, wenn man ihn nicht gerade hielt? Ganz zu schweigen von den ganzen CDs, die man immer mit sich herumtragen musste, um nicht stundenlang das selbe Album hören zu müssen. Zum Glück setzten sich einige Forscher*innen des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen daran, das mp3-Verfahren zur Kompression von Audiodateien zu entwickeln. Mitte der 1990er-Jahre war die Technologie marktreif und machte unser Leben deutlich entspannter. Der mp3-Player war aber nur der Anfang: Inzwischen haben wir dank Streamingdiensten und Smartphones jede Musik, die wir uns vorstellen können in der Hosentasche. Und mal ehrlich: Vermisst irgendwer die Dudes mit Ghettoblaster?

Fanta

Jede*r kennt die Coca Cola Company und die Produkte, die zu ihr gehören: Cola, Fanta, Sprite –  variierend in möglichst absurden Geschmacksrichtungen. Und für jeden ist Coca Cola unmittelbar mit den USA verknüpft. Allerdings weiß kaum jemand, dass Fanta ein deutsches Produkt ist. Coca Cola wird nicht an einem zentralen Produktionsstandort hergestellt, sondern jedes Land hat quasi seine eigene Cola-Fabrik. In Deutschland waren die Rohstoffe, die man zur Herstellung benötigt, kriegsbedingt knapp und so entwickelte der Essener Chefchemiker von Coca Cola eine andere Limonade: aus Molke und Apfelfruchtfleisch. Klingt unappetitlich, war es vielleicht auch, aber so entstand die Fanta – deren Name sich übrigens von „fantastisch“ ableitet.

Computer

Viele bahnbrechende Erfindungen entstanden durch Zufall – oder Faulheit. Der Berliner Konrad Zuse etwa, entwickelte 1941 den ersten Computer, weil ihn das Rechnen mit Kopf und Hand nervte und er etwas haben wollte. Sein Modell Z3 war der erste funktionstüchtige programmierbare Computer und Vorbild für eine lange Reihe von technologischem Fortschritt. Und da soll noch mal einer sagen, dass Faulheit nicht zu etwas gut ist. Faulheit macht sogar erfinderisch!

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Augenkontakt per Videochat

Videochats wurden groß, weil man dank Internet über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg kostengünstig telefonieren konnte. Anfangs war es weniger wichtig, sich ruckelfrei zu sehen, wichtig war, den Eltern und Freunden  ein Lebenszeichen aus dem Auslandsjahr schicken zu können. Aber Videochats wuchsen mit uns: Die Bildübertragung wurde besser und hielten so manche Fernbeziehungen am Laufen. Eine Sache nervt aber bis heute: Entweder man guckt in die Kamera, nimmt dann aber seinen Monitor nicht mehr richtig war, oder man guckt auf das Bild des Gegenübers und somit immer ein bisschen weg. Doch auch hierfür wurde Abhilfe geschaffen: Eine Technik, die das Bild leicht spiegelt und dann wieder ausspielt, ermöglicht Augenkontakt – fast so, als säße man sich gegenüber. Auch diese Erfindung kommt aus Deutschland.

Tesa

Manche Leute haben offensichtlich zu viele Ideen, zum Beispiel Oscar Troplowitz. Nachdem er die Nivea-Creme erfunden hatte, machte er sich an den Labello. Und damit nicht genug, aus Versehen erfand er auch noch das Klebeband. Das heutige Klebeband sollte eigentlich ein Pflaster werden, allerdings reizte es die Haut und war auch sonst nicht besonders angenehm zu tragen. Aber statt den Entwurf einfach zu vergessen, überlegte sich Troplowitz was man noch damit machen könnte und so wurde aus dem Pflaster das Klebeband.

Künstlicher Knorpel

Bei Gelenkproblemen leidet oft zuerst der Knorpel. Das Stützgewebe unserer Knochen kann durch Erkrankungen nahezu vollständig verschwinden. Problematisch: Man merkt es meist erst, wenn es zu spät ist – und dann helfen in den meisten Fällen nur noch künstliche Gelenke. Damit das nicht mehr notwendig ist, hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) in Stuttgart gemeinsam mit Amedrix an der Entwicklung von künstlichem Knorpelgewebe gearbeitet – mit Erfolg. Und nicht nur das: Auch künstliche Haut, die vor allem bei Opfern von Verbrennungen dringend benötigt wird, stammt aus dem Fraunhofer IGB.

Aspirin

Es gibt wahrscheinlich kaum einen Haushalt, in dem man nicht irgendwo Aspirin-Tabletten findet. Der Wirkstoff, die Salicylsäure, kommt eigentlich auch in der Natur vor, zum Beispiel in Weidenrinde oder in Bibergeil, einem Sekret, das Biber absondern. Dem Deutschen Felix Hoffmann gelang es dann allerdings den Wirkstoff auch chemisch herzustellen, und daraus unsere Aspirin-Tablette zu machen.

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Hochleistungssolarzelle

2025 sollen 45 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Möglich machen sollen das Wind- und Solarkraft. Gerade in der Solarkraft stehen Forscher*innen vor der Frage, wie sie möglichst viel der Strahlung in Energie umwandeln. Bisher lag der Rekord bei 25 Prozent, bis eine neue Hochleistungszelle entwickelt wurde, die es ermöglicht die Hälfte der Strahlung in Energie umzuwandeln. Beide Rekorde stammen aus dem Hause Fraunhofer.

Deutschland erfindet, entwickelt und patentiert – allen voran die Fraunhofer- Gesellschaft, die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Jedes Jahr werden dort um die 500 Patente angemeldet, jeden Tag werden circa drei Erfindungen gemacht. Du willst dabei sein und an den Erfindungen von morgen mitarbeiten? Dann bewirb dich jetzt unter www.fraunhofer.de/karriere