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5 Experimente, die du dringend ausprobieren solltest

Jeder kennt die Cola-Mentos-Fontäne, aber warum passiert dort eigentlich, was eben passiert? Wir erklären dieses und weitere Experimente, die man unbedingt mal wieder ausprobieren sollte.

© Pexels

Experimente waren das Highlight der oft etwas trockenen Physik- oder Chemiestunden. Sie waren nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern meist verstand man danach auch alles viel besser. Irgendwann beschlossen die Lehrer dann aber, dass wir für dieses willkommene Passivitätsangebot zu alt seien. Schade eigentlich.

Für alle, die eine naturwissenschaftliche Auffrischung benötigen, kommen hier verdammt lustige Experimente, die dringend in den Lehrplan integriert werden sollten – und damit man das besser rechtfertigen kann, erklären wir, was dort im naturwissenschaftlichen Sinne eigentlich so abläuft. Zum Ausprobieren in der WG-Küche*, und zum Angeben auf der nächsten Party.

*auf eigene Gefahr

Die Cola-Mentos-Fontäne

Ihr braucht:

  • 1 Cola
  • 1 Mentos

Der Klassiker unter den Experimenten. Unzählige YouTube-Videos wurden gedreht, oft ging alles schief und am Ende waren die Protagonisten einfach nur klebrig-nass. Eigentlich ist es ganz einfach: Ein Mentos in eine Flasche Cola werfen – man munkelt, mit Cola Light sprudle es besonders hoch – schnell wegrennen, lachen.

Warum funktioniert das?

In Cola ist Kaliumbenzoat, besser bekannt als Konservierungsstoff E 212. Dieses bewirkt gemeinsam mit der Kohlensäure und dem Gummi Arabicum im Mentos, dass es schäumt ohne Ende. Das Mentos tut mit seiner löchrigen Oberfläche das Übrige und heraus kommt eine riesige Fontäne.

Der Asche-Trick

Ihr braucht:

  • Asche, z.B. Zigarettenasche
  • Irgendetwas Verfärbtes
  • Schwamm oder Wattepads

Alle, die sich schon mal die Haare gefärbt haben, kennen das Problem: Die Farbe ist nicht nur im Haar, sondern auch auf Stirn und Ohren gelandet und die Haut scheint unwiderruflich verfärbt. Denkste! Ein Wattepad oder Schwamm anfeuchten und in die Asche drücken, auf der verfärbten Stelle reiben und plötzlich ist sie wieder sauber. Klappt nicht nur bei Haut, sondern nahezu allen Oberflächen – sogar bei Eddingflecken. Wow.

Warum funktioniert das?

Asche ist eines der ältesten Putzmittel der Welt, und das aus einem ganz einfachen Grund: Asche, ganz egal ob Holz-, Zigaretten- oder Papierasche, ergibt mit Wasser eine alkalische Lösung, also eine Lauge und die reinigt. Das Wort alkalisch stammt übrigens vom arabischen „al kalja“ und das bedeutet Pflanzenasche.

Der Salz-Ballon

Ihr braucht:

  • Salz
  • 1 Flasche Cola
  • 1 Luftballon

Irgendwas scheint mit Cola nicht zu stimmen, wenn ausgerechnet mit dieser Limonade sämtliche chemische Experimente funktionieren. Hierfür den Luftballon mit viel Salz füllen und ihn dann über die offene Colaflasche stülpen, so dass das Salz in die Cola gelangt. Ein Mal Abrakadabra sagen und plötzlich bläst sich der Luftballon von alleine auf.

Warum funktioniert das?

Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Cola-Mentos-Fontäne. Allerdings bieten die Salzkristalle nicht ganz so viel Angriffsfläche für die chemische Reaktion mit der Cola, trotzdem verwandelt sich das als Gas enthaltene Kohlendioxid in Blasen und die bewirken, dass sich der Luftballon aufbläst.

 Die schwimmende Kerze

Ihr braucht:

  • Wasser
  • 1 Teelicht
  • 1 Glas
  • 1 Teller

Den Teller mit ungefähr einem Fingerbreit Wasser bedecken, das Teelicht ins Wasser stellen und anzünden. Jetzt ein Glas über das Teelicht stülpen und abwarten. Irgendwann geht die Flamme aus und das Wasser wird ins Glas gesogen.

Warum funktioniert das?

Flammen brauchen Sauerstoff, der durch das Glas schnell aufgebraucht ist. Innerhalb des Glases ist dann vor allem Gas, das sehr schnell abkühlt und einen Unterdruck erzeugt, der das Wasser hineinzieht.

Das Haargel-Experiment

Ihr braucht

  • Etwas Haargel
  • Etwas Salz
  • 1 Schale

Haargel ist, wie der Name schon sagt, relativ fest und genau dafür lieben wir es. Drückt man etwas davon in eine Schale behält es seine Form – bis man Salz darauf gibt. Je nach dem wie viel Salz auf das Haargel gestreut wird, desto flüssiger wird es.

Warum funktioniert das?

Haargel enthält Polyacrylsäure, die aufgrund ihrer Ladungsverteilung eine sehr starre Struktur annimmt. Das Kochsalz löst diese Struktur auf und das Haargel zerfließt. Übrigens funktioniert das nur bei noch feuchtem Haargel, also bitte nicht anfangen Salz auf die Köpfe eurer Mitmenschen zu streuen.

Zugegeben, die hier vorgestellten Experimente sind vor allem klassische Küchenwissenschaft – lustig, aber nicht unbedingt nützlich. Trotzdem zeigen sie uns, wie Naturwissenschaften unseren Alltag bestimmen und dass auch oft gefürchtete Fächer wie Physik oder Chemie mit der richtigen Herangehensweise kein Problem sind.

Ist ja alles schön und gut, aber jetzt möchtest du auch sehen, wie das jemand ausprobiert? Kein Problem, am Sonntag, den 13.8. probieren wir den ganzen Spaß aus und lassen euch qua Instagram-Story daran teilhaben – natürlich ausschließlich hochwissenschaftlich. Folge uns jetzt, damit du nichts verpasst.

Du konntest jedes der Experimente schon erklären, bevor du den Text gelesen hattest? Angeber*in! Aber vielleicht bist du deswegen genau richtig bei den Nachwuchsprogrammen der Fraunhofer-Gesellschaft. Neben Einsteigerprogrammen für Student*innen bietet die Fraunhofer-Gesellschaft auch viele Möglichkeiten für Schüler*innen, die neben dem klassischen Schulunterricht mehr über angewandte Forschung lernen möchten. 

  • Würdest du dich, wenn du eine Forschungskarriere anstrebst, bei der Fraunhofer-Gesellschaft bewerben?

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