Sponsored Post Was ist das?

Was macht man eigentlich als Junior Beraterin bei einer Bank?

Svetlana Parusheva arbeitet als Junior Beraterin bei der Deutschen Bank in Aachen. Sie begeistert sich für Zahlen, weiß aber auch Make up und Süßigkeiten zu schätzen. Im Interview gibt sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

©Svetlana Perusheva

©Svetlana Perusheva

Hallo Svetlana. Viele junge Leute stellen sich unter dem Berufsbild Banker*in eher etwas Steifes, Konservatives und Unzugängliches vor…

Ja, das dachte ich anfangs auch! Als ich vor zwei Jahren zum Trainee-Auswahltag der Deutschen Bank nach Düsseldorf kam, war ich positiv überrascht. Mir wurden viele persönliche Fragen abseits des Lebenslaufs gestellt. Man wollte mich kennenlernen und ich habe viel über meinen künftigen Arbeitsalltag erfahren. Auch jetzt in unserem Team geht es sehr kollegial zu.

Du bist als Trainee eingestiegen und arbeitest mittlerweile als Junior Beraterin in Aachen. War der Standort deine erste Wahl?

Viele möchten lieber in größeren Filialen in Frankfurt oder Stuttgart arbeiten, mir ist das nicht so wichtig. Im Gegenteil: Ich denke in kleineren Teams lernt man mehr. Ich hatte aus Studienzeiten viele Freunde in Aachen, deshalb stand es auf meiner Wunschliste. Ich war während der ersten sechs Monate auch in Köln, aber hier gefällt es mir besser: Anfangs habe ich in einer WG gewohnt, mittlerweile wohne ich mit meinem Freund etwas außerhalb in Düren. Einige meiner zehn Team-Kollegen wohnen auch hier. Da wir den gleichen Weg haben nimmt mich manchmal sogar mein Chef im Auto zur Arbeit mit.

Das klingt nach einem richtig guten Arbeitsklima. Wie sieht dein Arbeitsalltag sonst aus?

Ich starte um halb neun damit, sämtliche Börsenprogramme einzuschalten und mir einen Überblick zu verschaffen. Auch im Team tauschen wir uns regelmäßig über aktuelle Entwicklungen aus. Im Kern geht es darum, den Markt einzuschätzen, um  Kunden kompetent beraten zu können. Ein Berater hat ein ähnlich vertrauensvolles Verhältnis zu seinem Kunden wie der Arzt zu seinen Patienten. Als Berater versuchst du die aktuelle Situation sowie die  Ziele und Wünsche deines Kunden genau zu verstehen und dann die richtige Lösung mit ihm  zu finden.  Sind Wertpapiere sein Ding oder Bausparen? Absicherung oder Privatkredit? In der Regel kann ich mit meinem Kunden eine individuelle Lösung finden, die ihm dabei hilft, seine Zukunftspläne zu realisieren.

Der Ruf der Banken-Branche hat in den letzten Jahren sehr gelitten. Erlebst du negative Äußerungen dazu in deinem Alltag?

Ja, das kommt häufiger vor. Es gibt Kunden, die sind auf Banken im Moment nicht gut zu sprechen, und auch privat muss ich  mir mitunter Kritik anhören. Auch viele junge Menschen vertrauen uns Beratern erstmal nicht. Sie haben von ihren Eltern oder aus den Medien irgendetwas gehört und sind eher skeptisch. Dabei haben Sie oft selbst noch gar keine negativen Erfahrungen gemacht und sind eher von der allgemeinen Stimmung beeinflusst. Ich versuche dann für ein Gegengewicht zu sorgen. Mir ist wichtig,  dass meine Kunden sich bei mir gut aufgehoben und beraten fühlen. Und was den Bankerberuf im Allgemeinen angeht: Ich bin hier voll in meinem Element. In der Bankenbranche ist im Moment so viel in Bewegung und ich bin erst 28 und habe die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Da werde ich meinen Enkelkindern viel zu erzählen haben!

Svetlana Perusheva startete ihre Karriere bei der Deutschen Bank als Trainee im Bereich Private Banking,
Svetlana Perusheva startete ihre Karriere bei der Deutschen Bank als Trainee im Bereich Private Banking,

Darf ich mal was sagen? Irgendwie hörst du dich genauso an wie man sich eine Beraterin vorstellt…

Ist das jetzt was Böses (lacht)? Nein, ich bin tatsächlich auch privat so, deshalb passt der Job so gut zu mir. Mein Freund bestätigt das immer wieder. Ich kommuniziere auch nach Feierabend sehr klar und strukturiert, aber wer mich kennt, hat sich daran gewöhnt.

Beschäftigst du dich nach Feierabend eigentlich auch mit Zahlen?

Eher nicht! Ich unternehme viel mit meinen Freundinnen oder wir treffen uns bei mir zu Hause. Ich habe einen riesigen Schminktisch zu Hause – alles zum Thema Beauty und DIY finde ich super. Wir schauen uns YouTube Videos an und tauschen uns aus, das entspannt mich. Perfekt ist es, wenn es dazu noch was zu naschen gibt –ich habe eine Schwäche für Süßigkeiten. Und ich liebe Shoppen! Aachen hat gerade ein neues Shopping-Center eröffnet…

Ich nehme an das (Trainee-)gehalt reicht für ausgiebiges Shopping?

Ich sag mal so: Die Deutsche Bank zahlt schon im ersten Jahr überdurchschnittlich.

Svetlana Perusheva, 28, kam 2007 aus Bulgarien nach Deutschland. Sie hat in Mannheim VWL und in Stuttgart International Business and Economics studiert. 2014 begann sie das Traineeprogramm Private, Wealth & Commercial Clients bei der Deutschen Bank und ist jetzt als Junior Beraterin in Aachen tätig. Das einzige was sie manchmal vermisst, ist das Rauschen des Schwarzen Meeres in ihrer Heimat.