Sponsored Post Was ist das?

Warum das Ruhrgebiet die bessere Elektrolocation ist als Berlin

Ganz ehrlich Berlin, du nervst. Du und deine Clubs. Und jedes Wochenende das gleiche: Die nackte Panik kurz vorm Ziel abgewiesen zu werden. Muss das denn sein? Kann man denn noch irgendwo zu Elektro abfeiern ohne den ganzen Hype? Ciao Berlin, wir tanzen diesen Sommer im Ruhrpott.

Ritournelle. Eröffnung der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum am 15.08.2015. Im Bild die Gruppe Caribou bei ihrem Auftritt. Foto: Marcus Simaitis

Ritournelle. Eröffnung der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum am 15.08.2015. Im Bild die Gruppe Caribou bei ihrem Auftritt. Foto: Marcus Simaitis

Was soll der Hype?

Gefühlt kommt jede Woche ein neuer „Wie-komme-ich-ins-Berghain“-Guide heraus. Und was hat man von diesem ewigen Getue? Spaß jedenfalls nicht. Denn nach einer Stunde im Bad, zwei Stunden in der Warteschlange und knapp 10 Sekunden zwischen Leben und Tod heißt es dann sowas wie: „Du passt heute leider nicht zur Nacht.“ Den Walk of Shame vorbei an den Tourimassen zurück in die Schlange oder gleich nach Hause – der Berliner Durchschnitts-Clubber kennt das Gefühl nur zu gut. In den ehemaligen Hallen des Ruhrgebiets gibt es keinen Gorilla, der den Eintritt verwehrt, hier ist jeder willkommen, der Bock auf Elektro hat. Den Nervenkitzel hat man hier nicht in der Warteschlange, sondern während des Konzerts. Denn seit wann gehört Scheitern zu einer gelungenen Partynacht?

Bergmann statt Berghain

Die Orte an denen die Beats im Ruhrpott wummern, sind besonders: Denn da wo früher die Kumpels in der Zeche ackerten und Stahl hergestellt wurde, kann man heute vor atemberaubender Kulisse zu internationalen Stars der Elektroszene abtanzen – im Rahmen der Ritournelle zum Beispiel. Wenn in den hohen Hallen große Künstler auflegen, spürt man den Elektro-Beat am ganzen Körper. Man hat Platz zum Tanzen, der Bass schießt vom Mischpult aus zu den Stahlkonstruktionen an der Decke und zurück. Jeden Sommer kommen Stars in die Region, um u.a. hier aufzulegen:

Jahrhunderthalle

#ritournelle X #ruhrtriennale

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Turbinenhalle

feinster Tourstart in Oberhausen! #sdp #live #turbinenhalle #oberhausen #abriss

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Wo geht es zum Elektro-Mekka?

Hype, Locations – fehlt noch die Musik. Berlin gilt als Hauptstadt des Elektro, obwohl es gute Musik auch anderswo gibt. Die Elektroszene an Rhein und Ruhr lockte schon in den 70er und 80er Jahren internationale – und Berliner – Musiker an. Das Ritournelle Line-up 2016 kann sich entsprechend sehen lassen: Absolute Megastars wie Moderat und Peaches oder der Berliner DJ Kangding Ray werden durch Acts ergänzt, die in Deutschland gerade so richtig durchstarten.

Zur Einstimmung gibt’s hier eine Best-of Playlist mit Songs der teilnehmenden Künstler. Schließt die Augen und stellt euch vor ihr steht mit tausenden anderen in einer ausgefallenen Location und geht zu diesen Beats ab!

Wuhuuuu!

Schlechte Örtchen vs. schöne Örtchen

Oh Mann! Nicht nur die Orte sind cool – die Örtchen sind es auch. Bei der Ritournelle werden so ziemlich die coolsten Klos aufgestellt, die man sich als Feiernder wünschen kann. Wer vom (Hauptstadt-)Club sonst nur vollgekritzelte, versiffte Klos und vom Festival Dixies kennt, kann sich also freuen: Passend zu den Locations gibt es Nasszellen im industrial style.

© Simaitis
© Marcus Simaitis

Wucherpreise vs. Studentenrabatt

Einer geht noch. Der Preis. Denn so arm und sexy Berlin auch sein mag, ein Clubwochende schlägt gewaltig auf den Geldbeutel. Die Antwort aus dem Ruhrpott lautet: Kiekt ma! Hier gibt’s Rabatt! Im Club! Für 22,50 Euro könnt ihr euch als Student, Azubi oder Schüler beim Ritournelle die volle Elektro-Ladung gönnen, Karten gibt’s hier. Dafür kommt ihr anderthalb Mal ins Berghain. Aber auch nur vielleicht.

Fazit

Warum das Ruhrgebiet die bessere Elektrolocation ist als Berlin? Orte top, Künstler geil, Leute entspannt, Preis passt. Was will man mehr? Hier kann man abseits des Hauptstadt-Hypes bestens abfeiern. Die Ritournelle findet am Samstag, den 13. August 2016 im Rahmen der Ruhrtriennale in Bochum statt.

Neben elektronischer Musik bietet das Festival übrigens noch viele andere Pop-Facetten: Von den Tindersticks die im Anschluss an ihr Filmkonzert „The Waiting Room Project“ noch ein vollwertiges Konzertset in Deutschlands ältestem Kino spielen, über ein Live Set von Pantha du Prince bis hin zu der Drone-Metal-Band Sun O))).