Sponsored Post Was ist das?

Was habt ihr eigentlich alle gegen Teamwork?

Teamfähigkeit steht als Voraussetzung in so ziemlich jeder Jobbeschreibung, dabei können wir das Wort Teamwork schon seit der Schule eigentlich nicht mehr hören. Aber bevor wir uns lieber alleine im Keller verkriechen: Ist das Team-Konzept doch noch zu etwas gut?

Wir können festhalten: Die großen weltverändernden Ideen, Erfindungen und Theorien sind nicht im stillen Kämmerchen entstanden. Oft probiert man jahrelang etwas aus, viele Personen wirken mit und dann plötzlich, nach langer geduldiger Arbeit, Fleiß oder Zufall ist man am Ziel. Die Revolution, der Durchbruch, die Erkenntnis!

Das klingt erstmal wunderschön und idealistisch, aber die Wahrheit ist: Wenn wir an Gruppen- oder Teamarbeit denken, wird uns erstmal heiß und kalt. Seit Schule, Studium oder spätestens seit unnötigen Brainstorming-Meetings wollen wir alles lieber gleich alleine machen. Geht ja auch viel schneller. Nur: Wenn wir uns nicht wie Eremiten zurückziehen wollen, werden wir in unserem Arbeitsleben früher oder später im Team arbeiten und irgendwie möglichst effizient mit anderen Menschen interagieren müssen.

Es muss doch Möglichkeiten geben, optimal im Team arbeiten zu können. Denn die gute Nachricht ist ja, dass eigentlich alle das Gleiche wollen: Gemeinsam erfolgreich sein. Absitzen und sich langweilen – wer will das schon! Nicht jeder will die große Karriere machen und jeder ist anders – aber vielleicht ist es ja genau die Mischung aus unterschiedlichen Menschen und Hintergründen, die ein gutes Team ausmachen?

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In einer sich stark verändernden Arbeitswelt kommt immer wieder die Frage auf, wie man am effizientesten zusammenarbeiten kann – und dabei Spaß hat. Personaler in Start-ups und Großunternehmen probieren die neuesten Methoden aus. Kein Wunder also, dass die Frage, was ein gutes Team ist, auch Gegenstand der Wissenschaft ist. Einen Ansatz liefert zum Beispiel die US-Anthropologin Helen Fisher. Sie erforscht eigentlich die Vorgänge im verliebten Gehirn, das heißt sie untersucht gewissermaßen die Chemie der Liebe und hat einen Persönlichkeitstest entwickelt, der mittlerweile einigen Datingportalen als Matching-Tool bei der Partnerwahl zugrunde liegt.

Einige Unternehmen haben diesen Test für sich entdeckt. Er basiert darauf, dass jeder Mensch sich einem von vier Persönlichkeitstypen zuordnen lässt – dem Explorer, Builder, Director oder Negotiator. Die Idee ist, dass sich Firmen auf diese Weise abseits der gängigen Unterlagen perfekt abgemischte Teams zusammensuchen können, etwa ein Mix aus Realisten, Träumern, Zahlennerds, Kreativen. Vielleicht keine schlechte Überlegung: Immerhin machen 11 Stürmer auch noch keine gute Fußballmannschaft, oder? Ob ein Projekt erfolgreich ist, steht und fällt also mit der richtigen Kombination unterschiedlicher Typen.

Andere Unternehmen gehen noch einen Schritt weiter und setzen auf transparente Mitarbeiterbestimmung: Teammitglieder dürfen vorab mit dem Bewerber etwas Zeit verbringen und danach ihre Einschätzung etwa zu Know-How und Sympathie abgeben. Auch das ist ein interessanter Ansatz: Wen man selbst gewählt hat, mit dem arbeitet man vielleicht auch lieber.

Wie wird man zum guten Teamplayer?

Wer auf die Zusammensetzung der Kolleg*innen keinen Einfluss hat, kann dennoch viel zum Gelingen beitragen. Denn was man nicht vergessen sollte: Teamarbeit bezieht sich nicht nur auf die eigentliche Arbeit, sondern auch auf den Büroalltag. Und der liegt nicht nur in der Hand der Vorgesetzten, den kann man auch selbst aktiv mitgestalten. Zum Beispiel indem man sich selbst Rituale zuschreibt und jeden Nachmittag mit einem Teller geschnittenem Obst durch die Gänge läuft. Warum auch nicht? Viele solcher kleinen Aktionen können zu einem guten Teamklima beitragen. Man wurde ja nicht angestellt, damit alles beim alten bleibt; es lohnt sich also einfach mal etwas Neues vorzuschlagen.

Natürlich, manchmal muss man alleine arbeiten, nicht alles kann im Team geschehen. Aber spätestens wenn man selbst wieder das berühmte Brett vor dem Kopf hat, lohnt es sich, die Kolleg*innen zurate zu ziehen. Sie können frischen Wind in die eigenen Ideen bringen und verhindern, dass tagelang auf einem Problem herum gedacht wird ohne vorwärts zu kommen. Man kann gemeinsam Großes erreichen und vor allem – dabei Spaß haben.

Auch bei der Fraunhofer-Gesellschaft steht Teamwork an erster Stelle. Kein Wunder: Die bahnbrechendsten Erfindungen der Wissenschaft sind in Gemeinschaftsarbeit entstanden. So zum Beispiel auch die Entwicklung des mp3-Formats. An der wohl revolutionärsten Erfindung der Musikgeschichte waren insgesamt acht Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt. Du möchtest ebenfalls an zukunftsweisenden Erfindungen mitwirken? Dann informiere dich hier über deine Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bei der Fraunhofer-Gesellschaft, Europas größter Organisation für anwendungsorientierte Forschung.