Avocados können viel mehr als nur gut schmecken

Kunst ist noch besser, wenn man sie hinterher essen kann. Das gilt vor allem für Avocados mit handgeschnitzten Mustern.

Noch nie war Avocado so schön. Screenshots: saynotomagnolia/Instagram + danielebarresi_artist/Instagram

Die Avocado boomt. Schon lange. In den USA hat sich der Verkauf seit dem Jahr 2000 vervierfacht, in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren ungefähr verdoppelt. Sie ist gesundheitsfördernd, enthält reichlich Vitamin A, E und so viele Fette, dass die Einwohner*innen Südamerikas sie als Butter des Waldes bezeichnen. Oder auch als Alligatoren-Birne. Aber das Superfood ist nicht nur aufgrund seiner Inhaltsstoffe super, sondern auch, weil sie sich mindestens genauso gut als Kunstwerk anstellt.

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Richtig populär wurde die Zweckentfremdung der Frucht wohl Anfang Juni dieses Jahres, als der australische Food-Künstler Daniele Barresi an einer Avocado-Hälfte herumschnitzte. In nur einer Stunde verwandelte der Frucht-und-Gemüse-Schnitzweltmeister sie in ein Mosaik. Das war so detailliert und prunkvoll, dass ihn das Internet mit Likes und Shares überschüttete. Mit seinem Werk steckte er andere an, jede*r wollte plötzlich Avocados kunstvoll gestalten.

Seither tauchen unzählbar viele Bilder von geschnitzten Avocados im Internet auf. Unter Hashtags wie #Avocadoart oder #Avocadocarving gibt es allein auf Instagram Tausende Exemplare. Manche Leute schnitzen ganze Gemälde in das Fruchtfleisch, manche repetitive Muster, andere kreieren mit winzigen Figuren ein kleines Szenario oder formen den Kern zu Eulen, Fischen oder kleinen Bhuddas.

Hier sind einige Beispiele der schönsten Avocado-Kunst: