Bastel dir dein eigenes Emoji

ūüėĀ! Haarfarbe ver√§ndern, Geschlecht anpassen, Messer in die andere Richtung drehen? Der Traum von der freien Bearbeitung aller Emojis k√∂nnte bald wahr werden. ūüéČ!

© Collage Marieke Reimann

Emojis sind mehr als nur Smileys. © Collage Marieke Reimann

Die¬†Non-Profit-Organisation Unicode sorgt daf√ľr, dass alle digitalen Symbole und Schriftzeichen auf der ganzen Welt gleich dargestellt werden. Daf√ľr vergibt sie f√ľr jedes Symbol Codes ‚Äď auch f√ľr Emojis. Unicode ist unter anderem daf√ľr verantwortlich, dass wir seit kurzem¬†die Hautfarbe der Emojis bestimmen k√∂nnen¬†und es Einh√∂rner, Tacos und Homosexuelle-P√§rchen-Symbole gibt.

[Außerdem auf ze.tt: Welche neuen Emojis sind die beliebtesten?]

Eine fundamentale √Ąnderung k√∂nnte noch folgen: Unicode m√∂chte durchsetzen, dass wir¬†Emojis individuell gestalten k√∂nnen.¬†Das betrifft Haarfarbe, Geschlecht sowie einige Farbanpassungen. Zuk√ľnftig k√∂nnte aus der Salsa-T√§nzerin ein Salsa-T√§nzer mit lilafarbenem Haar werden; auch die Flaggen sollen wir¬†demn√§chst umf√§rben k√∂nnen. Wer m√∂chte denn nicht im gegenderten Regenbogen-Staat von Emoji wohnen?

[Außerdem auf ze.tt: Die Regenbogenflagge: Wie ein Ex-Soldat das Homo-Symbol erschuf]

Der Vorschlag, Emojis individuell zu gestalten, wurde laut Independent¬†von au√üen an Unicode¬†herangetragen, die NGO fand die Idee super und versucht sie durchzusetzen. Die individuellen Emojis sind allerdings nur dann m√∂glich, wenn die zwei gr√∂√üten Firmen, die Emoji benutzen, auch zustimmen: Google und Apple. Die lassen sich f√ľr die Einf√ľhrung der Bildchen¬†gew√∂hnlich Zeit bis zum n√§chsten Software-Update. Samsung hingegen hat noch nicht einmal die Multi-Hautfarben-Emojis aktiviert.