Diese Online-Ausstellung zeigt euch die Werke von Charlie Hebdo

Sieben Monate nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo sind Zeichnungen der Redaktion in einer Online-Ausstellung zu sehen.

Zeichnung: Charlie Hebdo/Museen für Satire

Einhundert Tote auf Lampedusa. Zeichnung: Charlie Hebdo/Museen für Satire

Am 7. Januar dieses Jahres starben zwölf Menschen bei einem Anschlag islamistischer Terroristen auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo. Anschließend solidarisierten sich weltweit Menschen mit dem Magazin und setzten sich für Kunst- und Meinungsfreiheit ein.

Die Botschaft lautete: Die Terroristen haben keine Chance. Wir sind stärker! Bilder wie dieses hier gingen unter #JeSuisCharlie oder ähnlichen Hashtags um die Welt:

Als Reaktion auf die Anschläge in Paris eröffnete nun eine Online-Ausstellung. Dafür haben sich das Museum für Komische Kunst in Frankfurt, die Galerie für Komische Kunst in Kassel, das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover und das Cartoonmuseum Basel zusammengeschlossen.

„Mit diesem Projekt wollen wir zu einer Bewusstseinsschärfung für die im westlichen Kulturkreis verankerten Werte der Meinungs- und Kulturfreiheit beitragen.“ – Museen für Satire

Auf der Seite „Museen für Satire“ findet ihr Informationen über das Magazin und die Zeichner von Charlie Hebdo. Außerdem seht ihr ausgewählte Karikaturen, die zwischen 2011 bis 2015 entstanden sind.

Hier zeigen wir euch zwei der Bilder aus der Online-Ausstellung:

Honore_Faites attention de ne pas marcher sur la Grece_No. 927, 2010
Honoré, No.923, 2010 – Passen Sie auf, dass Sie nicht auf Griechenland treten.
Charb_une centaine de morts a Lampedusa_No. 999, 2011
Charb, No.999, 2011 – Einhundert Tote auf Lampedusa. „Mama! Ich bin auf einen Immigranten getreten.“ „Das macht nichts, nur die Quallen stechen…“