Charlie Hebdo macht aus ertrunkenem Flüchtlingsjungen Hinterngrapscher in Deutschland

„Ein Hinterngrapscher in Deutschland“ – Charlie Hebdo orakelt, was aus dem ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan geworden wäre. Let the shitstorm begin.

Screenshot: © Twitter

Die neue Zeichnung des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" sorgt für Aufregung. Screenshot: © Twitter

Vor acht Tagen jährte sich der Anschlag auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“. Seitdem hat das Blatt bei jeder neuen Ausgabe weltweite Aufmerksamkeit. So auch dieses Mal: Im Magazin ist ein umstrittenes Bild des ertrunkenen Aylan Kurdi zu sehen. Der erst drei Jahre alte Aylan war auf der Flucht von Syrien in die Türkei im Mittelmeer ertrunken.

„Que serait devenu le petit Aylan s’il avait grandi?“ – „Was wäre, wenn der kleine Aylan groß geworden wäre?“, fragen sich die Macher von Charlie Hebdo und ihre Antwort ist folgende:

Er wäre zu einem Mann geworden, der mit ausgestreckten Händen schreienden Frauen in Deutschland hinterherliefe. Einem „Tripoteur de fesses“ – einem „Hinterngrapscher“. Die Empörung ist groß und Twitterer weltweit zweifeln an ihrem Verständnis für Satire …

… finden, dass die Karikatur nur eindeutig falsch verstanden werden kann …

… oder halten Charlie Hebdo einfach für kaltherzig und rassistisch.