Beziehungskiller „Clash of Clans“?

„Schaaaaatz? Schickst du mir noch Kobolde? … Schatz? Schatz!? Kobolde?!“ Der Strategie-Klassiker unter den Smartphone-Games kann den Küchentisch zum Kampfschauplatz machen.

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Liebevolle Zuneigung? Nicht in meinem Clan. giphy.com

„Ich hab dir doch gesagt du sollst mir Truppen schicken, jetzt habe ich den Angriff schon zum zehnten Mal verloren!“ Ja, guten Morgen auch dir. „Clash of Clans“ in die WG zu holen war vielleicht nicht die allerbeste Idee.

Gemeinsam spielen mit Freunden, schon als Kind war das nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Heute heißen die Spiele nicht mehr Versteckfangen oder Brennball, sondern „Clash of Clans“ und „Angry Birds“. So wird heute nicht mehr gemeckert: „Mamaaaa die Laura hat geschummelt“, sondern gemotzt wird im Clanchat. Und zwar derbe.

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Quelle: joyreactor.cc

Oder bei Whatsapp: „Ich habe dir schon vor fünf Minuten geschrieben dass ich grüne Kobolde brauche.“

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Ja, okay … und bringst du bitte Sojamilch mit?

Häufigster Streitpunkt ist, wenn die Clan-Member mal wieder zu lange brauchen um die rettende Unterstützung vor einem Angriff zuzusagen: „Dann schick mir doch auch Verstärkung wenn ich welche brauche.“

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Quelle: plus.google.com

Auch Reibereien um interne Hierarchien sind immer wieder Thema: „Aha und den hast du jetzt zum Vize-Anführer ernannt.“ Die Welt der Clans ist eine militärische. Auch wenn das Spiel aufs Smartphone-Display passt.

Wenn es richtig eskaliert, können auch mal Sätze fallen wie: „Wenn du so weiter machst, spiele ich in Zukunft ‚Clash of Kings'“, oder aber: „Wenn unser Clan weiterhin so schlecht läuft, dann gehe ich in einen anderen, da gibts mehr Juwelen.“ Ja. Dann mal viel Spaß noch.

Bei manchen Paaren gibts Stress weil einer zockt, bei anderen weil man zusammen zockt. Screenshot: @zildjian99758/Twitter
Bei manchen Paaren gibts Stress weil einer zockt, bei anderen weil man zusammen zockt. Screenshot: @zildjian99758/Twitter