Das passiert, wenn ein zu schneller Zug auf zu viel Schnee trifft

Stella hat dem Nordosten der USA jede Menge Schnee gebracht. Darauf waren weder Wartende an einer Haltestelle noch die Person am Steuer eingestellt.

"Hab ich drauf." © Nick Colvin / Youtube

Du stehst am Bahnsteig und wartest auf den Zug. Es ist Winter und ein Sturm hat das Land mit einer dicken Lage Schnee bedeckt. Du siehst, wie sich der Zug dem Beinsteig nähert und sich dabei durch das schneebedeckte Gleis pflügt. Weil der Schnee ziemlich hoch liegt und der Zug recht schnell fährt, spritzt der Schnee links und rechts zur Seite. Der Zug verschwindet beinahe in einer Wolke aus weißem Pulver. Was machst du?
  • A) Mal lieber in Deckung gehen, sieht irgendwie gefährlich aus.
  • B) Geil! Schnell das Smartphone raus, draufhalten und gleich mal auf Instagram posten.

In der Nähe New York Citys haben sich ziemlich viele Menschen für B entschieden. Dort hatte der Schneesturm Stella jede Menge Schnee gebracht und niemand schien sich die Mühe gemacht zu haben, die Gleise davon zu befreien. Dazu sah die Person im Führerstand des Amtrak-Zuges keine Notwendigkeit, das Tempo zu drosseln und fegte zügig in die Station. Auf die Wartenden prasselten dann enorme Schneemengen nieder, wie dieses Video zeigt:

Gefilmt hat es ein Arbeitskollege des Reddit-Nutzers jordansw. Verletzt wurde er dabei nicht, wie jordansw versichert – ebenso wenig wie die anderen Wartenden. Allerdings musste jordansws Kollege mehrere Minuten im Schnee nach seinem Smartphone buddeln. Ging ja auch alles so schnell – oder wie ein Kommentar auf Reddit lautet: