Das sind die besten „Game of Thrones“-Coversongs

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Screenshots: Sirius XM/Youtube, Break of Reality/Youtube, Omer Barnea/Youtube

Künstler*innen motzen den GoT-Soundtrack auf. Screenshots: Sirius XM/Youtube, Break of Reality/Youtube, Omer Barnea/Youtube


Was war das für ein grandioser Staffelstart der Season 6 von „Game of Thrones“ am Sonntag?! Als der eine Typ das da gemacht hat, woah, und der andere so aaargh, bumm, tot, und alle so: krass, und dann die eine plötzlich früher voll uuuh sexy, und dann so im Spiegel whaaat, aaargh – na ihr wisst schon, wir wollen nicht spoilern.

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Charaktere kommen und gehen in der gigantomanisch erfolgreichen Fantasy-TV-Serie, aber eines bleibt uns mit jeder Staffel unverändert erhalten: die Titelmusik des in Duisburg geborenen, iranisch-deutschen Komponisten Ramin Djawadi, der sich zuvor schon für die Musik in der Serie „Prison Break“ und dem Marvel-Blockbuster „Iron Man“ verantwortlich zeigte. Und dank der immensen Popularität des GoT-Themes fluten seither zahllose Coverversionen das Internet. Zu viele, um den Überblick zu behalten. Ein paar herausragende Beispiele solltet ihr euch aber auf alle Fälle anhören.

Für die Tanzfläche

Der Brightoner Designer Andrew Seabrooke hat unter dem Projektnamen Super Audio Time! von der breiten Masse relativ unbemerkt einen kleinen, leider sehr kurzen, dafür aber herrlich tanzbaren 80s-Retroremix des GoT-Themes angefertigt. Dieser verteilte sich zwar über Tumblr wie von der Khaleesi persönlich verteiltes geschnitten Brot in den Armenvierteln Meereens, wird darüber hinaus aber selten erwähnt. Shame! Shame! Shame! Ding, ding, ding.

Für Puristen

Leute, die an Streichinstrumenten durchdrehen, sind meist so semicool anzusehen. Vielleicht denken sie, ihre Bratschen, Geigen und Celli seien nicht „rocky“ genug, und legen sich deshalb besonders ins Zeug? Sicher erinnern sich noch einige von euch an Apocalyptica, die „Cellometalband“, bei der fliegende blonde Matten die Bühnenshow darstellten. Bei dem Quartett Break of Reality ist das alles gottlob nicht ganz so schlimm geraten, ihr auf drei Celli und einer kleinen Trommel gespieltes Cover hält sich eng an das Originalthema, kommt dann aber in der zweiten Hälfte mit einer schönen, erweiterten Bridge daher.

Für Hillbillys

Das unvermeidliche Bluegrasscover darf nicht fehlen. Für die Version der Band Flatt Lonesome aus Tenessee spricht, das sie musikalisch tatsächlich mit einigen sehr schönen Soli, etwa des Banjos, aufwartet. Auch dass Teile der Musiker selbst aus dem Cast stammen könnten, macht es sympathisch – ist das etwa Kristofer Hivju alias Tormund Giantsbane da ganz rechts? Egal, illustrerweise handelt es sich hier um einen Familienband. Wir werden aber den Teufel tun, hier Parallelen zur Familie der Lannisters und deren teilweise besondere Geschwisterliebe mit Redneckklischees zu verbinden. Scherz beiseite, gebt euch nun lieber dieses Banjo!

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Für Geeks

Bevor der zutiefst flegelhafte Jan Böhmermann König Joffrey, äh, pardon, den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan gegen sich aufbrachte, brachte er in seiner Show „Neo Magazin Royale“ das Geekchester zum Einsatz und ließ Musiker wie Hurts und Fettes Brot zu einer Band aus Elektroschrott musizieren. Selbstredend gibt es auch das GoT-Theme in einer solchen Version, hier herzergreifend dargeboten von acht Festplatten und hypermodernster Midi-Technologie.

Für Royalisten

Ist die just 90 gewordene britische Queen auf ihre alten Tage noch „Game of Thrones“-Fan? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Aber der musikalische Leiter ihres Gardistenorchesters bestimmt. Jedenfalls begab es sich eines für englische Verhältnisse okayen Julitages im Jahre 2014, dass bei der Wachablösung am Buckingham Palace plötzlich eben unser aller liebstes Intro aus den Blasinstrumenten schallte. Ist es nicht eine herrliche Ironie, dass ebendies am Hofe einer echten Königin geschah?

Für das Internet

Die unanzweifelbar beste Variation der epischen Eingangsmelodie liefert ein Künstler, dem seine Besitzerin Meli S. Andre liebevoll den Namen Khat Drogo gab. Unter musikalischer Leitung Andres (ein kleiner Ramsay Bolton aus Stoff an langer Schnur und Würstchenbestechung der Marke „Greyjoy“) studierte Drogo die berühmte Melodie ein und hält sich mit dieser epischen Version wacker gegen Abklatsche mit Bulldoggen und sonstigem Getier, das in den sieben Königreichen nichts zu suchen hat.


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