In diesen Jobs gibt’s auch mit Uni-Abschluss zu wenig Geld

Wenn du ein vernünftiges Gehalt haben möchtest, solltest du dir vor der Lehre oder dem Studium genau überlegen, was du lernst. Auch ein paar Jahre an der Uni sind längst kein Garant für viel Kohle, wie die Auswertung eines Vergleichsportals zeigt.

Ein schöner Arbeitsplatz ist noch kein Garant für ein gutes Gehalt.

Ein schöner Arbeitsplatz ist noch kein Garant für ein gutes Gehalt. markusspiske / photocase.de

Dass man nach einem Jura- oder Medizinstudium in der Regel mehr verdient als nach einem Abschluss in Soziologie oder Philosophie, ist bekannt. Überraschender ist, dass auch Fächer wie Architektur oder Betriebswirtschaftslehre kein Garant für ein fettes Gehalt sind. Das zeigt eine Untersuchung (pdf) des Vergleichsportals Gehalt.de. Dafür sahen sich die Mitarbeiter*innen 1.720 Datensätze von Akademiker*innen mit höchstens drei Jahren Berufserfahrung an. Trainees und Volontär*innen wurden nicht berücksichtigt.

Nicht für alle Jobs in der Tabelle braucht man wirklich ein Studium, doch steigen Studierende aus gewissen Fächern zunächst mit solchen Jobs ein. Wer beispielsweise Hotellerie studiert hat, beginnt häufig an der Rezeption. Vertriebsassistent*innen oder Verkäufer*innen haben beispielsweise ein BWL-Studium hinter sich.

Auch wer Mediendesign oder visuelle Kommunikation studiert hat, muss sich möglicherweise auf ein relativ geringes Gehalt einstellen. „Es gibt derzeit beispielsweise viele Grafiker und Web-Designer auf dem Markt, wodurch entsprechende Vakanzen schneller besetzt werden, ohne mit hohen Gehältern zu locken“, wird Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de in einer Pressemitteilung zitiert.

Mit steigender Berufserfahrung steigt das Gehalt, aber in „einigen Berufen bleibt das Einkommen auch für Akademiker auf einem verhältnismäßig niedrigem Niveau“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Ausbildungsberufe mit geringem Einstiegsgehalt

Soll man dann lieber gleich eine Ausbildung machen? Das kann eine Option sein, wenn man in der Bank eine Ausbildung macht (Durchschnittsgehalt 35.700 Euro) oder Fluglots*in wird (67.500 Euro im Jahr). Aber natürlich gibt es auch Ausbildungsberufe, bei denen man extrem wenig verdient. Das sind die zehn Berufe mit der schlechtesten Bezahlung nach der Ausbildung: