Der Kaffee, den du gerade schlürfst, könnte 25 Teelöffel Zucker enthalten

Morgenstund hat Zucker im Mund – zumindest, wenn der erste Kaffee von Starbucks, McDonald’s und KFC kommt. Das zeigt jetzt eine britische Studie.

© Ben Pruchnie/Getty Images

Zuckerschock am Morgen: Caramel Macchiato von Starbucks. © Ben Pruchnie/Getty Images

Wer diese süßen Kaffees und Lattes trinkt, kann direkt einen Termin beim Zahnarzt machen. Die britische Initiative „Action On Sugar“ hat 131 Heißgetränke von bekannten Fast-Food-Ketten analysiert. Darunter auch einige, die es in Deutschland gibt.

Das Ergebnis: Alle Getränke überstiegen den maximalen Zuckerbedarf eines erwachsenen Menschen, manche um das Dreifache. Getestet wurden verschiedene Kaffeesorten, Matchas, Chai Lattes und heiße Schokoladen.

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Spitzenreiter war der „Hot Mulled Fruit – Grape with Chai, Orange and Cinnamon“, ein Fruchtpunsch von Starbucks. Er enthielt 25 Teelöffel Zucker. Das entspricht drei Dosen Cola oder fünf Muffins. Platz zwei und drei gehen an Chai Latte mit 20 und White Mocha mit 18 Teelöffeln.

Gäbe es eine Ampel-Kennzeichnung für diese Getränke, wären 98 Prozent der Kaffees im roten Bereich. Bisher gibt es eine verpflichtende Kennzeichnung des Nährwertgehalts auf To-Go-Bechern allerdings nicht.