Der neue „Es“-Trailer wird deiner Clownphobie gar nicht gut tun

Stephen Kings Es hat Clowns für ganze Generationen verdorben. Nun erscheint ein Remake des Klassikers.

Viel Spaß bei dem Versuch, nach diesem Film noch einmal in den Zirkus zu gehen. © 2017 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC.

Clowns. Einst waren sie lustige Gesellen, die auf Kindergeburtstagen Ballontiere bastelten oder sich in großen Mengen in winzig kleine Autos quetschten. Ihre roten Nasen, geschminkten Gesichter und ausgefallenen Kleidungspräferenzen erfreuten die Herzen von Groß und Klein. Es war eine Zeit, in der Menschen und Clowns friedlich koexistierten. Ja, und dann beschloss Stephen King all dem ein Ende zu setzen und veröffentlichte 1986 seinen Roman Es.

Es erzählt die Geschichte von sieben Kindern, die herausfinden, dass ein furchtbares Monster in der Kanalisation ihrer Stadt lebt und Kinder tötet. Dieses Monster hat jedoch keine feste Gestalt. Es erscheint den Menschen immer in der Form, vor der sie sich am meisten fürchten. Für die Jungen und Mädchen nimmt es die Gestalt des Clowns Pennywise an. Gemeinsam unternehmen sie den Versuch, das Monster aufzuhalten. Ein Kampf, der bis in ihr Erwachsenenalter andauert.

[Außerdem bei ze.tt: Das ist nicht witzig: Clown-Panik in den USA]

Spätestens nach der zweiteiligen Verfilmung des Romans durch Tommy Lee Wallace 1990, hatte Es endgültig mit der Tradition des lustigen Clowns gebrochen. Pennywise wurde zum Inbegriff des Horrorclowns.

Und da inzwischen genug Zeit vergangen ist, damit ein Großteil der Fans ihre Coulrophobie überwinden konnte, kommt nun also ein Remake in die Kinos.

[Außerdem bei ze.tt: Warum verkleiden sich Menschen als Horror-Clowns]

Der Trailer verspricht auf jeden Fall viel. Ob der Film das auch einhalten kann, steht jedoch noch offen. Vor allem die Streitereien um die Regie hatten zu Skepsis bei Fans und Insidern geführt.

Ursprünglich hatte Beasts of No Nation-Regisseur Cary Fukunaga die Regie übernehmen sollen. Nachdem seine Visionen für den Film immer wieder von Warner Bros. in Frage gestellt wurden, schmiss er hin. Zuvor hatten sich auch Matt und Ross Duffer um den Posten beworben. Sie waren wegen angeblicher mangelnder Erfahrung vom Studio abgelehnt worden. Ihre Konzepte und Ideen verarbeiteten sie dann in einem anderen Projekt: Stranger Things.

Inzwischen hat Regisseur Andrés Muschietti den Posten übernommen. Ob seine Interpretation des Filmes mit denen von Cary Fukunaga und den Duff Brüdern mithalten kann, bleibt abzuwarten.

Außerdem auf ze.tt