Der Schlüssel zur Kreativität ist ganz schön einfach

Bist du ein kreativer Typ? Fangfrage! Bist du auf jeden Fall. Sind wir alle. Fantasielose Stümper gibt’s gar nicht.

Wie kommt man bloß aus diesem kreativen Tief heraus? Mit ordentlich Selbstbewusstsein, sagt eine neue Studie.

Wie kommt man bloß aus diesem kreativen Tief heraus? Mit ordentlich Selbstbewusstsein, sagt eine neue Studie.

Laut einer neuen Studie kann jeder kreativ sein, man muss sich nur selbst als kreativen Typen verstehen. “The Creative Stereotype Effect“ — das ist Thema und Titel der Maryland-Studie von Denis Dumas and Kevin Dunbar. Für ihre Studie baten die beiden Forscher 201 Studierende, sich vorzustellen, entweder ein “exzentrischer Poet“ oder ein “strenger Bibliothekar“ zu sein. Laut, bunt, den Kopf in den Wolken — die “Stereotyp-Poeten“ durften sich bei den Tests gedanklich austoben. Anders natürlich die Bibliothekare: Sie sollten ruhig, korrekt und ein bisschen bedächtig sein.

So weit, so kurios. In dem jeweiligen Gemütszustand lösten die Testpersonen dann verschiedene Aufgaben, damit die Forscher deren Kreativitäts-Level beobachten konnten. Zum Beispiel stellten die Forscher den Studierenden einen Hammer vor, und die Testpersonen mussten erklären, auf wie vielen verschiedenen Wegen man ihn benutzen kann. Dabei stellte das Team fest: Ihre Versuchs-Poeten waren deutlich kreativer als die verkopften nüchternen Bibliothekare.

Am Ende kamen die Forscher zu zwei entscheidenden Erkenntnissen.

  1. Unterschiedliche Denkansätze – etwa die Leichtigkeit, die Gedanken schweifen zu lassen, oder Originalität – sind keine festen Charaktereigenschaften, sondern vielmehr genau so verbesserbar wie Fremdsprachenkenntnisse.
  2. Sich selbst als bestimmten Stereotypen zu sehen – etwa wie in den Test als exzentrischen Poeten – kann die eigene Kreativität erhöhen.

Ein gesundes kreatives Selbstbewusstsein ist also der Schlüssel zur Fantasie — aber wie können wir unser das stärken? Hier sind fünf Tipps!