12 Fragen, mit denen LeFloid ins Merkel-Interview hätte gehen sollen

Als erster Youtuber durfte LeFloid die Bundeskanzlerin interviewen. Auf Twitter sammelte er dafür eifrig Fragen aus seiner Community ein; die wirklich spannenden hat er am Ende aber gar nicht gestellt. Wir haben aus den Tweets den ultimativen „So schön hätte es sein können“-Fragebogen gebastelt.

Screenshot: Steffen Seibert/Twitter

LeFloid fühlt am Freitag Angela Merkel im Interview auf den Zahn. Screenshot: Steffen Seibert/Twitter

Wenn das kein Ritterschlag ist: Youtube-Anchorman Florian Mundt alias LeFloid durfte Bundeskanzlerin Merkel interviewen. Dafür sammelt der Berliner unter dem Twitter-Hashtag #NetzFragtMerkel fleißig Themenvorschläge, viele kritische Fragen trudelten ein. Herausgekommen ist ein langes Gespräch, das später viel Kritik im Netz fand, dafür aber auch millionenfach angeschaut wurde. So viel Publicity hat selbst die Kanzlerin nicht immer. Und im Gespräch mit dem Youtuber hat sie eine vollkommen neue Zielgruppe erreicht.

LeFloid gab sich der Kanzlerin gegenüber allerdings ziemlich handzahm.

Mit diesem Fragenkatalog wäre das Interview schmissiger geworden.

1. Bloß nichts überstürzen. Die Kanzlerin erst mal angemessen begrüßen.

2. Bestens. Legen wir los. Aber nicht gleich die harten Fragen raushauen, lieber mit etwas Sanftem einsteigen.

3. Alternativ ginge auch ein Musikthema:

4. Jetzt aber bloß nicht in Musik-Fachgesprächen verlieren. Lieber mal ’ne investigative Frage raushauen.

5. Wird sie natürlich erst mal abstreiten. Aber vielleicht rückt sie auch direkt raus mit der Sprache, werden ja immerhin ein paar Millionen gucken, dieses Interview, da wird sie kaum einer Frage aus dem Weg gehen. Also gleich noch was Moralisches nachschieben: Wie hat Frau Merkel wohl „Fallout 3“ beendet – hat sie den guten oder bösen Weg beschritten?

6. Achtung, jetzt wird’s ein bisschen zu nerdy, versteht die junge Zielgruppe womöglich alles nicht. Also schnell eine Games-Frage nachschicken, die alle Zuschauer checken:

7. Und noch was für die Mädels.

8. War die Merkel vor ihrer Politikerkarriere nicht mal Physikerin oder so? Vielleicht lässt sie sich auf ein bisschen Wissenschaftskram ein.

9. Ach komm, eine wissenschaftliche Frage geht noch:

10. Die Interviewzeit wird langsam knapp. Schnell für den Leon nach einem Job fragen.

11. Zu guter Letzt können wir den Verschwörungstheoretikern noch einen Gefallen tun, sonst haten die wieder in den Kommentaren.

12. Puh, lief doch voll gut. Nett, die Merkel. Kann man gut noch auf ’nen Drink einladen.