Die größten Fails am Morgen nach dem One Night Stand

Scharfe Nacht, mieser Morgen: Manche Geschichten nach dem One Night Stand sorgen ein Leben lang für Gesprächsstoff. Wir haben ein paar fiese Fails vom berüchtigten Morgen danach gesammelt.

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Na, wasted? © AlexAlex/ photocase.de

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Die Geschichte mit der Pflanze

Kristin* (27): Am „Morgen danach“ wache ich auf – von einem Geräusch. Von einem Plätschern. Es ist dunkel, ich bin irritiert und frage: „Ähm, hast du da gerade gepinkelt?“ Er: „Ja, aber nur in die Pflanze.“ Stille. „Ich habe keine Pflanze.“ – „Oh.“ Ich sage ihm, dass es jetzt besser ist, wenn er geht. Er sucht seine Klamotten zusammen und sagt mir noch ganz stolz, dass er es schon aufgewischt hat. Als ich den Rollladen hochziehe, sehe ich, womit: mit meinem Schlafanzug. Na danke. Immerhin liegt sein Shirt noch hier und das ziehe ich noch schnell durch die Pfütze, bevor ich es ihm in den Flur herausreiche. Beim Aufräumen merke ich noch, dass er meine Leggings statt seiner Jeans angezogen hat. Dass er damit durch die halbe Stadt laufen musste, hat den Fleck an meinem Schrank entschädigt. Zumindest ein bisschen.

Die Geschichte mit dem BH

Lara (28): Als ich völlig verkatert aufwache, versuche ich den Abend zu rekonstruieren. War wild. Dann drehe ich mich um und sehe Tom. Tom, meinen Nachbarn, dessen Mutter die BFF meiner Mutter ist. Und der vergeben ist. Ich muss hier weg. Hose, Top, Ballerinas, aber wo ist mein BH? Fuck! Aber ich will hier weg, bevor er aufwacht. Also ohne BH. Ich sehe Tom leider immer wieder. Auch mit seiner Freundin. Und weil er mir meinen BH nie zurückgegeben hat, heißt er in meinem Freundeskreis für immer „BH-Tom“.

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Die Geschichte mit dem Namen

Daniel (22): Die Nacht war schön. Hätte auch nichts dagegen, das nochmal zu wiederholen. Und weil ich ja ein Gentleman bin, habe ich der netten Dame auch angeboten, sie nach Hause zu fahren. Wir gehen in die Küche und schmieren uns noch ein Brot, da kommt auf einmal meine Mutter rein. Als sie mich fragt, ob sie uns nicht vorstellen will, möchte ich im Erdboden versinken. Ich weiß einfach den verdammten Namen nicht. Und mir fällt nichts Besseres ein als ein energisches „Nein!“. Peinliche Stille, gefühlte 20 Minuten. Dann sagt sie einfach selbst, wie sie heißt: Sandra. Ich haue mir im Kopf die Hand zehnmal gegen die Stirn. Das Frühstück war erstaunlich locker, aber das mit der Wiederholung konnte ich vergessen.

Die Geschichte mit dem Schuh

Tamara (24): Ich weiß nicht, wie es überhaupt passiert ist, dass ich diesen Typen mit zu mir genommen habe. Ich mochte ihn noch nie. Aber gut, wenn er schon in meinem Bett liegt, haben wir eben nochmal Sex. Alles entspannt, wir umarmen uns zum Abschied. Ich bin unterwegs und komme am Nachmittag wieder nach Hause. Meine Mitbewohnerin läuft durch die Wohnung und findet, dass es stinkt. Oh ja. Im Bad ist alles schick, in der Küche nichts verschimmelt. Und dann sehe ich es! Der Typ hat mir einfach in den Sneaker g.e.s.c.h.i.s.s.e.n.

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Die Geschichte ohne Hose

Mareike (23): Ich wollte mit Marco, meinem „friend with benefits“ Sex haben, aber seine Eltern waren zu Hause und meine auch. Sein Kumpel Hasim hat uns dann angeboten, dass wir zu ihm gehen könnten. Haben wir dann auch gemacht. In der Nacht bin ich aufgestanden, um auf die Toilette zu gehen. Es war dunkel, auf die Schnelle habe ich nur Marcos T-Shirt gefunden. Hätte ich mal lieber noch eine Hose angezogen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich den Bruder des Kumpels treffe – unten ohne. Marco und ich dachten dann, dass wir schlau sind, wenn wir uns noch vor Sonnenaufgang aus der Wohnung schleichen. Aber leider saßen da schon die beiden Brüder am Frühstückstisch – es war Ramadan.

Die Geschichte mit dem Vater

Sina (21): Ich hatte eine schöne Nacht mit Tobi*, ich wollte in die Schule – er hat geschwänzt. Also bin ich los. Leider habe ich den Lichtschalter mit der Klingel verwechselt. Und da macht mir Tobis Vater auf. Nackt. Ich kann einfach gar nichts mehr sagen und möchte am liebsten schreiend wegrennen. Aber Tobis Vater ist den Damenbesuch seines Sohnes in seiner Kellerwohnung offenbar gewöhnt, und dass ich jetzt seinen Penis gesehen habe, macht ihm offenbar gar nichts. „Musst du in die Stadt? Ich kann dich mitnehmen!“ Das waren die längsten 20 Minuten Autofahrt meines Lebens.

* Namen von der Redaktion geändert.