Die Welt setzt ein Zeichen gegen Terrorismus und Hass

In vielen Städten der Welt haben am Montag tausende Menschen der Opfer des 13. November gedacht – um zu trauern, Solidarität zu zeigen und eine klare Botschaft zu senden.

© Quinn Rooney/Getty Images

Menschen setzen am Federation Square in Melbourne ein Zeichen gegen Terrorismus. © Quinn Rooney/Getty Images

Um 12 Uhr mittags haben am Montag tausende Menschen gemeinsam der Opfer der Attentate in Paris gedacht. Zu der Schweigeminute hatten die Staats- und Regierungschefs der EU in einer Stellungnahme aufgerufen.

„Das Gute ist stärker als das Böse“, schrieben sie. Der Angriff werde das Gegenteil von dem bewirken, was die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bezweckt hatte. Die Regierungen würden alles Notwendige tun, um Extremismus, Terrorismus und Hass zu besiegen. Dem Aufruf folgten nicht nur Bewohner französischer Städte. Von London bis Bratislava, Sydney und Hong Kong kamen Menschen zusammen, um ein Zeichen gegen Terrorismus und Hass zu setzen.

Auch in der Türkei unterbrachen die Politiker den laufenden G20-Gipfel für eine Schweigeminute. Für kommenden Freitag haben die Innen- und Justizminister der EU-Staaten ein Sondertreffen angesetzt. Dort wollen sie über Konsequenzen aus den Anschlägen diskutieren.