Die ze.tt-Reisetipps für 2016 – Unsere schönsten Urlaube

Wie lange ist euer letzter Urlaub her, gefühlt eine halbe Ewigkeit? So geht es uns. Deshalb haben wir in Fotoalben gestöbert und dabei die besten Reisetipps für euch rausgesucht.

Die schönsten Reisen der ze.tt-Redaktion.

Die schönsten Reisen der ze.tt-Redaktion.

Berlin im Winter ist schrecklich, die Sonne hat sich seit Wochen nicht blicken lassen. Um uns von dieser Tristesse abzulenken, haben wir Bilder von unseren schönsten Urlauben angeschaut. Für die Fernweh-Geplagten unter euch ist sicher auch was dabei.

Griechenland: Souvlaki-Sehnsucht

Philipp: Meinen letzten Sommerurlaub habe ich Anfang August bei Freunden auf Samos verbracht. Das war so schön, dass ich beim heutigen Fotos-Durchgucken peinlich-übertrieben emotional wurde. Wir fuhren fast täglich mit dem Auto zu verschiedenen Stränden der Insel, waren schnorcheln, haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und viel, viel gegessen. Die griechische Küche ist so unfassbar gut, dass ich sie seit dem ersten Tag meiner Abreise vermisse. Ja, jetzt in genau diesem Moment rinnt mir vor lauter Souvlaki- und Saganaki-Sehnsucht das Wasser im Mund zusammen. Neben Strand und der ultimativen Entspannung war ich Canyoning und in der Nacht unabsichtlich mit einer wilden Robbe schwimmen, bevor ich mit lautem Geschrei aus dem Wasser geholt wurde, weil sie angeblich Leute anknabbern würde. Ich war zwar nicht zum ersten Mal in Griechenland, die Gastfreundschaft der Bewohner haut mich trotzdem jedes Mal erneut von den Socken. Davon könnten und sollten wir uns alle ein großes Stück abschneiden.

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© Philipp Kienzl
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Der Sonnenuntergang in Kotsikas auf Samos. © Philipp Kienzl

Malta: Eine Mischung aus afrikanischer und europäischer Kultur

Marieke: Ich bin 2012 nach Malta ausgewandert. Ich mag die kleine Mittelmeerinsel, die gerade mal so groß ist wie München, wegen ihres Flairs – einer Mischung aus afrikanischer und europäischer Kultur. Malteser haben sich nie ganz entschieden, ob sie lässige Mittelmeermenschen oder steife Engländer sind. Der Einfluss langer britischer Kolonialherrschaft schlug sich in der Sprache, vielen Pubs und überwiegend fastfoodigem Essen, die Nähe zu Afrika in Kalkstein-Gebäuden nieder. Malta ist kein typisches Strand-Land. Es gibt nur wenige Sandbuchten, die meisten Badeplätze sind Steinplatten, auf denen Durchschnittstouris lieber erst nachmittags brutzeln sollten – im Hochsommer werden es auf Malta schon mal 46 Grad. Wer eh lieber im statt neben dem Wasser dümpelt, kann vor allem in den beiden Insel-Hotspots Sliema und St. Julians Windsurfen und tauchen lernen. In den beiden größten Städten findet man auch am meisten Cafes, Bars, Restaurants, Shopping Malls, Ausflugsschiffe und Nachtleben. Wer ausschließlich Party machen will, geht am besten in einen der 24/7-open-Clubs im kleinen Fischerdorf Paceville, das einst arm an Touris, jetzt reich an jungem Partyvolk ist.

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Bei Peppino’s im Spinola Bay von St. Julians gibts die besten Fenek-Gerichte (z.B. Kaninchen mit Kapern und Spaghetti). © Marieke Reimann

Wers beschaulicher mag, macht am besten einen Stadtspaziergang durch die Hauptstadt Valletta. Hier lernt man vor allem viel über das historische Malta und seine lange Geschichte als Tempelritter-Hochburg. Der Blick von den Upper Baracca Gardens auf einen der größten Naturhäfen Europas ist der Wahnsinn und schon deshalb lohnt sich eine Reise in das kleine Land.

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Viele Malteser verbringen auf den Dächern ihrer Wohnhäuser viel Zeit. Sie hängen Wäsche auf, grillen, schießen Feuerwerke in die Luft oder sonnenbaden. Das ist der Blick direkt von Sliema auf Valletta. © Marieke Reimann

Borneo: Warten auf die Sonne

Alica: Für meine bisher erste und einzige Bergbesteigung war ich alles andere als gut vorbereitet: Viel zu wenige warme Klamotten und alte Sneakers. Im Supermarkt in Kota Kinabalu, der Stadt am Fuße des Mount Kinabalu auf Borneo, gab es genau eine Sorte von Mützen: Modell Bankräuber. Und Handschuhe, die man sonst zum Gärtnern benutzt. Aber auch mit diesem Equipment lässt sich der 4095 Meter hohe Berg besteigen – und es lohnt sich: Wechselnde Vegetation, von fleischfressenden Pflanzen bis zu rauem Fels und eine Wahnsinns-Aussicht. Selbst das Aufstehen nachts um 2.00 Uhr macht Sinn, denn am Gipfel angekommen, ist es zwar bitter-kalt, aber sobald die Sonne aufgeht, ist die Kälte rasch vergessen.

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Die Vegetation ändert sich fast alle hundert Meter auf dem rund 4000 Meter hohen Weg zum Gipfel des Mount Kinabalu. © Moritz Krönig
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Der Aufstieg zum Gipfel beginnt um 2.00 Uhr morgens – bei beeindruckendem Sternenhimmel. © Moritz Krönig
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Am Gipfel angelangt, kann man einen wunderschönen Sonnenaufgang sehen. © Moritz Krönig
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Der Abstieg geht in die müden Beinen, aber der Ausblick entschädigt. © Moritz Krönig

Westjordanland: Spaziergang durch Bethlehem

Anja: Ich habe ein Jahr in Bethlehem gelebt. Ich bin unzählige Male von meiner Wohnung über die Manger Street in die Innenstadt gelaufen, zu meinem Büro, zum Souk oder natürlich zur Geburtskirche. Und jedes Mal bleibe ich an der gleichen Stelle stehen, an der man von der Manger Street über die Häuser im Tal über das Jordantal bis zu den Bergen in Jordanien blicken kann. Ich mag die sandfarbenen Häuser, die wie verstreut auf sandfarbenen, Olivenbaum-gespickten Hügeln stehen und die kleinen Dörfer, die sich weiter hinten in den Sanddünen der judäischen Wüste verlieren. Alles wirkt friedlich – ein willkommener Widerspruch zu dem ewigen Konflikt, der in dieser Gegend der Welt schwelt.

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Der Blick über das Jordantal bis zu den Bergen in Jordanien. © Anja Reumschüssel

Ägypten: Tanzen mit den Beduinen am Roten Meer

Anja: In Ayash Beach am Roten Meer ist das Wasser irgendwie immer warm und tiefblau, der Sand weich und der Kaffee der beste, den ich bisher getrunken habe. Aber das liegt vielleicht auch einfach an der entspannten Umgebung, an den Hängematten und Bambushütten, an den Menschen, die aus Ägypten und Israel, aus Deutschland, Dänemark, den USA oder Australien kommen. Viele schwärmen von diesem Strand am Roten Meer, wo man den ganzen Tag schnorcheln und abends mit den Beduinen am Lagerfeuer tanzen kann. Klingt kitschig, ist aber schön. Irgendwie ist es hier egal, wo man herkommt und wer man ist. Und das ist ja leider nicht überall selbstverständlich.

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Ayash Beach am Roten Meer. © Anja Reumschüssel

Indonesien: Findet Nemo vor Lombok

Alica: Um mit bunten Fischen und Meeresschildkröten zu schwimmen, müsst ihr nicht unbedingt einen Tauchschein haben: Vor der Küste der indonesischen Insel Lombok reichen dafür Taucherbrille und Schnorchel. Man sollte nicht zu nah an die Schildkröten heran, um sie nicht zu stören, lieber den Zoom der Kamera benutzen. Auch aus einiger Entfernung war es ein tolles Erlebnis, den Tieren beim Fressen zuzusehen und ihnen hinterherzuschauen, wenn sie langsam davongleiten.

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Schildkröten, Clownfisch und bunte Korallen, das alles sieht man beim Schnorcheln vor Lombok. © Moritz Krönig

Island: Mickrig klein auf der Insel

Mark: Zweimal hat mich die Natur bisher komplett aus der Bahn geworfen. Einmal auf der Kanarischen Insel La Palma; ich stand am Rande der Caldera de Taburiente, blickte in den bewaldeten ehemaligen Vulkan hinunter und hörte zum allerersten Mal nichts, keinen Vogel, keinen Wind, nur noch meinen eigenen Atem. Und das andere Mal war ich überwältig, als genau das Gegenteil geschah: Auf Island in Thingvellir, wo die amerikanische und die europäische Kontinentalplatte auseinanderdriften. Es war Oktober und der Wind heulte, als würde die Kontinente ihr Auseinanderbrechen unermesslich schmerzen. Es gibt ein Bild von mir, wie ich dort stehe: begeistert, überfordert und mickrig klein.

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In Thingvellir, auf Island, driften die amerikanische und die europäische Kontinentalplatte auseinander. © Mark Heywinkel

Israel: Tel Aviv ist wie Berlin am Meer

Manuel: Wer Freunden und Familie erzählt, nach Israel zu fahren, erntet häufig ratlose Blicke: „Was willst du da?“ „Ist das nicht gefährlich?“ Ausnahme: Diejenigen, die schon dort waren. Sie erzählen von einem schönen Land mit freundlichen Menschen und tollem Essen. Und sie haben Recht. Vor allem Tel Aviv ist wunderbar für einen Urlaub geeignet und hat nicht umsonst den Beinamen „Berlin am Meer“. Es ist liberal, hat viele Bars und Menschen, die viel mehr lächeln und offener sind als in Deutschland – solange man mit ihnen nicht über den Nahostkonflikt redet. Ich hatte vor Ort nie das Gefühl, Angst haben zu müssen; auch wenn es für Deutsche ungewohnt ist, ständig Soldaten mit Gewehren zu sehen.

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Raue See in Tel Aviv. © Manuel Bogner
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© Manuel Bogner

Mexiko: Verdammt steile Pyramiden in Yucatán

Isa: Yucatán ist die ganz zauberhafte südliche Halbinsel Mexikos. Ich bin rumgereist und war in vielen Städten im Inland unterwegs, Valladolid, Mérida, Campeche, Palenque. Das lohnt sich, weil man hier etwas vom echten Yucatán oder Chiapas kennenlernt. Ganz anders als die Hotels der Südost-Küste! Tulum und Chichén Itzá sind mystisch-bezaubernde Orte, aber die Ruinen von Becán oder Palenque haben mich mehr beeindruckt. Es gibt viele gute Geschichten aus Yucatán, man sollte sie sich anhören. Das Foto zeigt die Ruinen von Ek Balam, einer alten Maya-Stadt. Die Aussicht seht ihr ja. Runter kommt man immer, aber diese Pyramiden sind verdammt steil.

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Die Ruinen von Ek Balam, einer alten Maya-Stadt in Mexiko. © Isabell Prophet

Sardinien: Ein Gartenfest, das der deutsche Sommer nicht bieten konnte

Josi: Sardinien war wie das Gartenfest, das mir der deutsche Sommer 2015 nicht bieten konnte. Ich lebte zu der Zeit in Hamburg und irgendwie wollte es da nicht so richtig warm werden. Also flog ich auf die italienische Insel, bevor der Herbst kam. Rund um die Hauptstadt Cagliari sind die schönsten Strände. Entlang der endlosen Serpentinen folgt eine türkisblaue Bucht der anderen. Wem die Hitze zu viel wird, kann in die etwas kühlere Bergregion rund um Baunei flüchten. Das verschlafene Dorf liegt fernab der Touristenhotspots, direkt am Hang. Tagsüber ist keine Menschenseele zu sehen, abends kommen die Einwohner zu spätem Abendessen zusammen oder treffen sich auf dem kleinen Marktplatz. Das Beste an Sardinien ist der Espresso, der einfach an jeder Straßenecke gut schmeckt. Und Spaghetti Frutti di Mare in den Hafenstädten. Und der Wein. Und gesalzene Kapern. Und Esel auf der Straße. Und Opis auf schattigen Parkbänken.

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Ein Esel begrüßt uns auf der Wanderung zur Cala Goloritzé © Josefine Schummeck
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Nach einer zweistündigen Wanderung wird man mit dem kristallklaren Wasser am Spiaggia di Cala Mariolu belohnt © Josefine Schummeck

Deutschland: Radeln durch die Alpen

Tasnim: Ich bin mit Freunden über die Alpen bis nach Mailand geradelt. Auf der Reise bin ich an meine Grenzen gestoßen und habe unerwartet viel über mich gelernt. Es war super, mit Freunden unterwegs zu sein ohne Internet, dauerndes Handygedudel und schlechten Nachrichten. Die Momente, in denen wir am Ziel ankamen, waren überwältigend. Und noch dazu die Ausblicke, total beeindruckend.

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Der Ausblick kurz vor dem Gotthardpass. © Tasnim Rödder
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Das ist das Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen geradelt bin. © Tasnim Rödder

Marokko: Gerüche und Farben entdecken

Alica: Marokko hat mich überrascht, mit seinen Zügen – sauberer und pünktlicher als die deutsche Bahn. Mit seinen Geheimnissen – hinter fast jeder Ecke, jedem Tor liegt ein paradiesischer kleiner Garten oder Innenhof. Mit seinen Gerüchen und Geschmack. Wieso stinkt es in den Gerbereien so bestialisch? (Das Leder wird mit Taubenkot gegerbt). Wieso schmeckt der Minztee hier so lecker? (Es ist die unglaubliche Menge an Zucker). Und dann Marrakesch, diese wuselige bunte Stadt. Nachts auf dem Djemaa el Fna sitzen, das Treiben beobachten und die Nacht auf einem Häuserdach verbringen, das war toll.

Typisch für Fès ist die immer noch traditionelle Färberei und Gerberei. © Alica Jung
Der Djemaa el Fna ist der zentrale Marktplatz in Marrakesch, dort brutzeln die Köche in ihren Garküchen.
Der Djemaa el Fna ist der zentrale Marktplatz in Marrakesch, dort brutzeln die Köche in ihren Garküchen. © Livia Gerster
Am Hafen von Essaouira an der Atlantikküste.
Am Hafen von Essaouira an der Atlantikküste. © Livia Gerster

Holland: Essen, was das Meer hergibt

Leon: Die Provinz Zeeland im Süden Hollands ist für mich einer der schönsten Flecken auf der Erde. Direkt am Strand stehen kleine Strandhäuschen, beim Aufbauen der Markise muss man immer aufpassen, dass man sich nicht die Finger zwischen Gestänge und Kabine einklemmt. Es riecht nach Sonnencreme, See und Fritten. Zwischen den Pollern, die am Strand die Brandung brechen und die einzelnen Strandabschnitte aufteilen, fangen kleine Kinder Krebse. Sie zerschlagen Miesmuscheln, die sie dann an kleine Plastikdrähte binden, um die Taschenkrebse anzulocken. Kurz nachdem ich das Foto von der orangenfarbenen Markise gemacht habe, haben unsere niederländischen Strandhausnachbarn angefangen Miesmuscheln auf einem kleinen Gasbrenner zu kochen. Die Muschel hatten sie kurz vorher aus dem Wasser geholt. Wir haben auch einen Topf angeboten bekommen. Ich mag an Zeeland, dass die Menschen sehr ruhig und bescheiden sind. Man isst gerne alles, was das Meer hergibt und kann Kilometer für Kilometer mit dem Rennrad geradeaus fahren – ohne einmal an einer Kreuzung anhalten zu müssen.

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In Zeeland im Süden Hollands kann man kilometerlang mit dem Rad geradeaus fahren. © Leon Krenz
© Leon Krenz

Libanon: Beirut, das Paris des Südens

Alica: Beirut, bei Vielen weckt das Assoziationen mit der französischen Hauptstadt, gepaart mit einer Prise Orient. Beirut hat viele Gesichter, hat Geschichte und trägt sie mit sich rum. Das Auswärtige Amt spricht immer wieder Warnungen für Reisen in den Libanon aus und auch der Syrienkonflikt hat negative Auswirkungen auf die Sicherheitslage. Ich habe während meines Aufenthalts nichts davon spüren können. Im Gegenteil: Die Partys in Beirut waren so ausgelassen, aber vielleicht war es auch Anspannung, die sich dort im Nachtleben entladen hat. In kleinen Orten rund um Beirut bin ich durch die Gassen gelaufen und habe versucht, durch die schönen handgeschnitzten Türen in die Höfe zu schauen. An einer Straßenecke gab es ein Gericht aus Bohnen, Limetten und Gewürzen – sehr simpel und sehr lecker.

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Die sunnitischen Mohammed-al-Amin-Moschee in Beiruts Innenstadt. © Maja Goethel
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Im Souk von Sidon, südlich von Beirut. © Livia Gerster
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© Livia Gerster

Kolumbien: Dieses Land kann alles

Alica: Auf meiner dreiwöchigen Reise durch Kolumbien hat mich Vieles nachhaltig beeindruckt: Die Natur, so eine Vielfalt habe ich selten in einem einzigen Land gesehen. Der Glaube der Menschen, an die Kräfte der Pachamama, der Mutter Erde, und die endlose Weite. Wie in Villa de Leyva, auf 2140 Metern Höhe, mitten in den Bergen. Dort sah es ein bisschen so aus wie in den Alpen, grüne Wiesen, Wälder. Ein paar Stunden mit dem Bus Richtung Süden und die Landschaft verändert sich, es wird immer tropischer, noch grüner. Und schließlich, fast an der Küste, ist es wieder schlagartig anders: trocken, wüstenartig, heiß. Schließlich erreicht man das Meer. An der Karibikküste von Kolumbien findet man schneeweiße Strände, heilige Stätten, es ist unbeschreiblich schön, dieses Land kann alles. Oh Mann, ich will zurück.

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In Villa de Leyva bekommt man einen Eindruck von der Architektur der Kolonialzeit. © Alica Jung