Diese Behälter sollen unsere Weltmeere vom Plastikmüll befreien

Jedes Mal, wenn wir uns beim Restaurant ums Eck was Leckeres zum Mitnehmen holen, stapelt sich danach der Verpackungsmüll. Das freut weder die Umwelt noch Mustafa Demirtas: Mit seinem Tiffin-Projekt will der Berliner jetzt den Besuch beim Take-away-Restaurant nachhaltig gestalten.

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Statt alles in Plastikboxen zu verpacken, sollen wir künftig unser Essen in Tiffin-Behältern beim Fast-Food-Restaurant mitnehmen. ze.tt/Mark Heywinkel

Mustafa Demirtas liebt das Meer. Seine Ferien verbringt er entweder auf dem Surfbrett oder mit Schnorchel im Mund unter Wasser. „Dabei wird mir aber auch immer immer wieder bewusst, wie viel Plastikmüll in den Ozeanen rumschwimmt“, sagt der Berliner. Daran sind nicht zuletzt wir Deutschen schuld: Im Euro-Vergleich produzieren wir laut der Naturschutzorganisation BUND mit 11,5 Millionen Tonnen jährlich am meisten Müll.

„Einen entscheidenden Anteil daran haben die Verpackungen von Take-away-Restaurants“, sagt Demirtas. Um diesen Müll zu vermindern, hat der Berliner das Tiffin-Projekt gestartet: Künftig sollen wir unser Essen nicht mehr in Plastikpackungen mitnehmen. Stattdessen sollen uns die Restaurants mehrschichtige Metallbehälter borgen. Nach der Mahlzeit geben wir die sogenannten Tiffins wieder ab.

Aber noch mal von Anfang an.

Mustafa, was ist ein Tiffin überhaupt?

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Um die Tiffins nach Deutschland zu bringen, habt ihr mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne über 30.000 Euro eingesammelt. Was stellt ihr jetzt mit dem Geld an?

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So ein Tiffin sieht zwar nett aus. Aber hätte es nicht genauso gut eine Tupperdosen getan, wie es sie in der Schweiz mit der Grünen Tatze gibt?

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Jetzt soll es erst einmal eine Testphase in Berlin geben. Bleibt das Ganze dann ein Hauptstadtding?

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Gibt es noch weitere Initiativen gegen den Take-away-Müll?

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