Diese Serien aus unserer Kindheit sind immer noch toll

Früher war alles besser? Sicher nicht alles, aber ein paar Serien sind auch heute immer noch sehenswert.

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"Nicht die Mama!" © Alive AG

Wenn wir auf die Lieblingsserien unserer Kindheit zurückblicken, werden wir leider all zu oft enttäuscht. Im Nachhinein stellt sich vieles, was früher ein absolutes Must-see war, als billig produzierte Spielzeugwerbung heraus. Doch es gibt Ausnahmen: nostalgische Serien, die sich auch noch heute noch sehen lassen können.

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Duck Tales

Nicht nur das Intro der „Duck Tales“ ist ein echter Ohrwurm, auch die Serie an sich macht süchtig. Die Disney-Serie wechselt mühelos zwischen Comedy, Krimi und Abenteuer und gestaltet sich dabei spannender als so mancher aktueller Serien-Hit. Nie waren Abenteuer aus Entenhausen spannender.

The Real Ghostbusters

Wenn 2016 der neue “Ghostbusters”-Film in die Kinos kommt, wird er sich nicht nur an seinen beiden Vorgängern messen lassen müssen, sondern auch an dieser Zeichentrickserie. Hier war jede Folge wie ein kleiner Kinofilm, und das hat sich bis heute nicht geändert. Nicht nur die Animation kann sich nach wie vor sehen lassen, sondern auch die Handlung der einzelnen Folgen. Und manche von ihnen werden wohl auch beim erwachsenen Zuschauer noch Gänsehaut auslösen.

Wunderbare Jahre (OT: The Wonder Years)

Die Ode an das Leben in den USA der 1960er kam auch in Deutschland erstaunlich gut an. Wir verfolgten den Werdegang von Kevin Arnold (Fred Savage) über Jahre und wurden zusammen mit ihm groß. Wie kaum eine Serie zu dieser Zeit gelang “Wunderbare Jahre” dabei immer wieder der Spagat zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Und genau das ist es, was die Serie bis heute sehenswert macht. Der Nostalgie-Bonus schadet natürlich auch nicht.

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Roseanne

„Roseanne“ war von Anfang an mehr als eine einfache Sitcom. Die authentische Serie um eine amerikanische Arbeiterfamilie war zwar witzig, aber nicht um jeden Preis. Mit erstaunlichem Feingefühl gelang es ihr, auch Themen wie Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit oder häusliche Gewalt anzusprechen, die bis dahin im Vorabendprogramm tabu gewesen waren. Als Kinder fanden wir diese Folgen vielleicht ein wenig unangenehm, aber als Erwachsene wissen wir sie um so mehr zu schätzen.

Batman/Batman & Robin (OT: Batman: The Animated Series)

Du bist ein Kind der 90er? Dann entspringt “dein” Batman vermutlich nicht der Fantasie von Christopher Nolan oder Zack Synder, sondern dieser mehrfach preisgekrönten Zeichentrickserie. Insgesamt fünf Jahre war sie auf Sendung – eine halbe Ewigkeit im Kinderprogramm. Die Serie nahm sowohl ihren Helden als auch das Publikum ernst und präsentierte einen Batman im düsteren Retro-Look, der vielfältige Abenteuer erlebte. So hält “Batman” auch der kritischen Betrachtung durch erwachsene Augen problemlos stand.

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Pinky und der Brain

“Hey Brain, was wollen wir denn heute Abend machen?” “Dasselbe wie jeden Abend, Pinky: Wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reißen!” Zum Glück erreichten die beiden genetisch veränderten Labormäuse ihr Ziel nie, so dass wir über viele Folgen an ihren verrückten Abenteuern teilhaben durften. Und die machen heute noch Spaß. Der Slapstick-Humor der Zeichentrickserie zieht nach wie vor, doch was euch heute am meisten beeindrucken dürfte, sind vor allem die subtilen Witze und Anspielungen, die euch früher völlig entgangen sind.

Die Dinos

„Bin da! Hab’ mich lieb!“ Vor den Simpsons waren die Dinos, und auf ihre eigene Art war die drollige Dinosaurier-Familie genau so witzig wie die gelben Chaoten. Die häufig gesellschaftskritischen Pointen zünden auch heute noch, und die meisterhafte Puppenarbeit von Jim Hensons Creature Shop sieht immer noch so gut aus wie 1994.

Große Pause (OT: Recess)

Dieser Disney-Cartoon erzählt von den Abenteuern, die eine Clique von sympathischen Grundschülern in der großen Pause erlebt, wobei die Schule sowas wie ein Mikro-Kosmos der (Erwachsenen-)Welt ist. Diese simple, witzige Formel funktioniert auch heute noch. Gerade, weil man als Erwachsener nochmal einen anderen Blick auf die verschiedenen Geschichten bekommt.

Buffy – Im Bann der Dämonen

Was macht eigentlich Sarah Michelle Gellar? Als obercoole Vampirjägerin Buffy war sie in den 90ern und frühen 2000ern eine regelrechte Ikone. Und auch wenn viele der Effekte, die damals furchterregend waren, inzwischen ein bisschen trashig rüberkommen, hat die Serie sich ziemlich gut gehalten. Um die Effekte ging es bei „Buffy“ nämlich nicht – wie bei fast allen Kreationen von Kult-Regisseur Joss Whedon ging es auch hier vornehmlich um die Charaktere, und die sind in jeder noch so skurrilen Situation absolut glaubwürdig.

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