Diese Tipps von erfolgreichen Menschen sollten wir uns zu Herzen nehmen

Um euch dabei zu helfen, das Beste aus den kommenden zwölf Monaten zu machen, haben wir zehn Karrieretipps von zehn erfolgreichen Menschen gesammelt, die ihr 2016 unbedingt ausprobieren solltet.

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Tipps gibt es auch von Taylor Swift © Jason Merritt/Getty Images

Die Feiertage sind endgültig vorüber und das Jahr 2016 liegt in seiner ganzen Länge vor uns. Die nächsten Monate werden womöglich auch von Sorgen, Problemen und Rückschlägen gekennzeichnet sein. Aber sie könnten genauso eine Ära von Erfolgen, großartigen Möglichkeiten und interessanten Erfahrungen einleiten.

Diese Karrieretipps solltet ihr euch 2016 zu Herzen nehmen:

Richard Branson: Verschwendet keine Zeit mit vermeintlichen Rückschlägen

© LinkedIn
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Der britische Milliardär Richard Branson sagt, seine Mutter habe ihm beigebracht, dass es Zeitverschwendung sei, etwas zu bereuen.

„Es erstaunt mich immer wieder, wie viel Zeit die Leute damit verschwenden, sich mit ihren Misserfolgen zu beschäftigen, anstatt diese Energie in andere Projekte zu stecken“, sagte der Virgin-Gründer gegenüber „The Good Entrepreneur“. „Ich habe beim Leiten von ALLEN Geschäften von Virgin Spaß – ein Rückschlag ist also nie eine schlechte Erfahrung, sondern nur ein Lernprozess.“

Mark Cuban: Seid ein Zuhörer

© Christian Petersen/Getty
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Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks und Star-Investor, hat früh beigebracht bekommen, dass die wichtigste Fähigkeit die des Zuhörens ist.

Ein ehemaliger Mentor habe ihm beigebracht, zu Beginn eines jeden Meetings das Wort „ZUHÖREN“ oben auf seinen Notizzettel zu schreiben, um sich somit ständig daran zu erinnern. Mit Zuhören meinte er allerdings nicht nur, ruhig zu sein und darauf zu warten, dass man an der Reihe ist. Er meinte damit, sich wirklich darauf zu konzentrieren, was der andere sagt.

Steve Jobs: Bittet um Hilfe

© Justin Sullivan/Getty Images
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Als Steve Jobs zwölf Jahre alt war, griff er einfach zum Telefon und rief den legendären Tech-Gründer Bill Hewlett an, um ihm nach Computer-Ersatzteilen zu fragen. Dies führte dazu, dass Hewlett ihm einen Job gab.

Jobs erklärte 1994 in einem Interview, was er daraus gelernt hatte: Die meisten Menschen haben diese Art Erfahrung nicht, weil sie einfach nicht fragen. Der Schlüssel zum Erfolg ist daher ganz einfach: Bittet um Hilfe.

„Mir ist noch nie jemand untergekommen, der mir nicht helfen wollte, wenn ich darum gebeten habe“, sagte Jobs.

Jerry Seinfeld: Konzentriert euch auf gute Arbeit, nicht auf Eigenwerbung

© Theo Wargo/Getty Image
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Vor einiger Zeit hat sich US-Komiker Jerry Seinfeld beim Diskussionsportal Reddit den Nutzerfragen gestellt und interessante Karriere-Ratschläge gegeben.

Laut Seinfeld sei der schlimmste Ratschlag, den man einem Berufsanfänger geben könnte, mehr Eigenwerbung zu betreiben. „Das ist der schlechteste Rat überhaupt. Der beste Rat ist, die Arbeit zu machen und sich um nichts anderes zu sorgen.“

Madeleine Albright: Lernt, zu unterbrechen

© AP
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Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright hat einen besonderen Ratschlag: Lernt, wann es Sinn macht, nur zuzuhören und wann es wichtig ist, zu sprechen und falls nötig, jemanden zu unterbrechen.

Laut Albright musste sie diese Lektion beim UN-Sicherheitsrat lernen, als sie sich selbst ständig fragte, ob sie nicht lieber abwarten und nicht von Anfang an sprechen sollte. So verging soviel Zeit, dass das, was sie ursprünglich sagen wollte, keinen Sinn mehr machte.

Amy Wrzesniewski: Gebt eurer Arbeit einen tieferen Sinn

© YouTube
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Amy Wrzesniewski, Professorin an der Yale School of Management im US-Bundesstaat Connecticut ist für eine Studie darüber bekannt, wie Menschen Sinn in ihrer Arbeit finden.

Die glücklichsten Mitarbeiter geben ihrer Arbeit einen tieferen Sinn, indem sie etwas machen, was Wrzesniewski „Job Crafting“ nennt: Sie finden selbst Wege, um ihrem Arbeitstag sinnvolle Aufgaben hinzuzufügen.

Anstatt also darauf zu warten, dass der Chef neue Projekte oder Beförderungen verteilt, fragen sie sich: „Was kann ich in diesem Moment mit diesem Job tun, um die Arbeit sinnvoller zu machen?“

Gemeint sind Dinge wie das Festlegen einer Tageszeit, in der man Menschen hilft, oder das Finden von Aufgaben, die es euch ermöglichen, eure besten Fähigkeiten einzusetzen. Der Punkt ist, dass man diese Dinge einfach macht und sie zu einem Teil des Jobs werden lässt.

Taylor Swift: Kennt euch vor allem selbst

© NYCGO
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Taylor Swift ist seit über einem halben Jahrzehnt einer der größten Pop-Stars der Welt und dabei erstaunlich vernünftig geblieben.

In einem Interview mit der „GQ“ erklärte sie, dass sie als kleines Kind eine große Offenbarung zur Natur von Fehlschlägen hatte.

Sie sei von einer Fernsehsendung names „Behind the Music“, die die Höhen und Tiefen erfolgreicher Bands dokumentierte, regelrecht besessen gewesen. Beim Zuschauen habe sie festgestellt, dass ein Mangel an Eigenwahrnehmung der Anfang vom Untergang dieser Bands war. „Das war immer der Katalysator für den Verlust der Relevanz und des Ehrgeizes und der großen Kunst. Die Eigenwahrnehmung ist daher ein großer Teil dessen, was ich auf einer täglichen Basis versuche zu erreichen. Es geht weniger um Reputationsmanagement, Strategie oder Eitelkeit als vielmehr um das verzweifelt Bewahren dieses Bewusstseins um das Selbst. Schließlich scheint sie die erste Sache zu sein, die verschwindet, wenn Menschen Erfolg haben.“

Katie Couric: Sagt „Ja“

© Paul Morigi/Getty Images for Fortune/Time Inc/Getty Images
© Paul Morigi/Getty Images for Fortune/Time Inc/Getty Images

Katie Couric, eine der bekanntesten US-Fernsehmoderatorinnen, schreibt in ihrem Buch „The Best Advice I Ever Got“ (zu Deutsch: „Der beste Rat, den ich je bekommen habe“), dass der frühere Google-Chef, Eric Schmidt, ihr den besten Rat gegeben hätte.

„Finde einen Weg, zu Dingen ,Ja‘ zu sagen. Sag ,Ja‘ zu Einladungen in ein neues Land, sag ,Ja‘, um neue Freunde kennenzulernen, sag ,Ja‘, um neue Dinge zu lernen. Mit dem ,Ja‘ bekommt ihr euren ersten Job, euren nächsten Job, euren Ehepartner und sogar eure Kinder.“

Marc Andreessen: Konzentriert euch auf euren Beitrag, nicht eure „Leidenschaft“

© Reuters/Mike Segar
© Reuters/Mike Segar

Marc Andreessens Erfolgsgeschichte begann mit dem Internetbrowser Netscape. Er gründete und verkaufte mehrere andere Firmen und ist heute als einer der mächtigsten Risikokapitalgeber im Silicon Valley bekannt.

Sein Karrieretipp besteht aus zwei Teilen. Erstens sei die Idee, „seiner Leidenschaft zu folgen“ gefährlich und destruktiv. Denn sie werde nur von denjenigen geteilt, die mit dem, was sie lieben, erfolgreich geworden sind. Es gebe genügend Leute, die mit dem, was sie lieben, nicht groß herausgekommen sind.

Stattdessen sei es laut Andreessen besser, sich auf etwas zu konzentrieren, das „einen Beitrag leistet“ – etwas, das einen Nutzen für andere schafft. Solche Menschen seien am ehesten glücklich.

Sheryl Sandberg: Lasst euch nicht von Angst stoppen

© Justin Sullivan/Getty Images
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Facebook-Managerin Sheryl Sandberg kann auf eine Reihe von Erfolgen zurückblicken: Sie war Stabschefin im US-Finanzministerium und machte Google und danach Facebook zum Phänomen bei Anzeigenverkäufen. Weltweite Bekanntheit wurde ihr mit der Gründung der feministischen „LeanIn“-Bewegung zuteil.

Sie gibt eine Menge Karrieretipps, aber dieser Ratschlag sticht heraus: „Glaubt daran, dass ihr alles tun könnt. Dies ist für alle wichtig, insbesondere für Frauen. Lasst euch von niemandem sagen, dass ihr gleichzeitig keine sinnvolle Karriere und ein erfülltes Privatleben haben könnt. Wenn jemand sagt, dass ihr etwas nicht tun könnt, dann wisst, dass ihr es könnt und fangt damit an, herauszukriegen wie. Fragt euch: ,Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?‘“

Von Julie Bort und Daniel Tost auf Business Insider Deutschland.


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