Euer Feedback: Diese Kulturinitiativen nutzen leerstehende Gebäude für ihre Veranstaltungen

Die Gründer der Kulturinitiative „Zwischenraum“ erwecken leerstehende Immobilien in Mannheim zum Leben. Nach unserem Artikel über sie haben uns einige Hinweise zu ähnlichen Projekten erreicht. Wir haben sie gesammelt.

con_Temporary/Facebook

Hier entsteht gerade etwas Neues in Regensburg. con_Temporary/Facebook

Die drei Initiatoren Ricarda, Julian und Ali von „Zwischenraum“ organisieren Lesungen und Ausstellungen in ungenutzten Immobilien. So tragen sie dazu bei, dass in Mannheim aus einem Problemviertel ein beliebter Treffpunkt für Begegnungen entsteht. Unser Artikel über die Initiative hat viele von euch dazu ermutigt, uns Tipps und Hinweise zu weiteren Kulturinitiativen zu schicken. Und diese Infos wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Magdeburg

In Magdeburg existiert ein „Zwischenraum“-ähnliches Projekt: Der Verein KulturAnker belebt einmal im Jahr leerstehende Gebäude mit Kunstfestivals zum Leben. Die Initiatoren stellten bislang in einem Krankenhaus, einem ehemaligen DDR-Bürogebäude und in der leerstehenden JVA-Magdeburg aus: Bildende Künstler verwandelten sogar in diesen Tagen die JVA zu einem Ort zeitgenössischer Kunst. Die Projekte werden übrigens ehrenamtlich organisiert, die Initiative ist auch bei Facebook zu finden.

Oldenburg

In der Umbaubar werden Partys gefeiert, Lesungen gehalten oder Konzerte veranstaltet. Die Grundidee war, leerstehende Immobilien neu zu beleben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die heutige Bar, die sich absichtlich immer noch im Rohzustand befindet, ist auch auch bei Facebook und Twitter.

Regensburg

In Regensburg gibt es seit 2014 eine Zwischennutzungsinitiative, die sich con_Temporary nennt. Vergangenen Sonntag veranstalteten Initiatoren eine Rohkostkunstaktion, im Juli eine große Aktion in einem ehemaligen Möbelhaus auf 450 Quadratmetern mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen und Performances. Die Initiative und viele feine Bilder findet ihr bei Facebook.

Mönchengladbach

Marius Müller hat während seines Studiums das Projekt Provisorium gestartet. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit der Problematik des zunehmenden Leerstandes beschäftigt und aufgezeigt, wie damit umgegangen werden könnte. Außerdem findet ihr auf seiner Facebook-Seite eine Google Map, bei der ihr Leerstände eintragen könnt. Durch diese Karte entsteht ein Leerstandskataster für die Stadt Mönchengladbach, die Karte verdeutlicht das Potenzial der Stadtentwicklung.

Falls ihr weitere Initiativen kennt, erweitern wir auch gerne diesen Artikel.