Dieser Film zeigt, was die Surf-Spots der Karibik so besonders macht

Hawaii, Kalifornien, Australien – hier sind die wohl besten und bekanntesten Surfspots der Welt zu finden. Doch auch in der Karibik gibt es gute Wellen. Das beweist Surffilm-Regisseur Arthur Bourbon in seinem neuen Film „Inna di Caribbean“.

Für den Film, der auf Deutsch „In der Karibik“ heißt, bereiste Bourbon fünf karibische Inseln: Guadeloupe, Dominica, Martinique, St. Lucia und schließlich Barbados. Fürs Surfen sind die Inseln kaum bekannt, normalerweise verirren sich Filmemacher*innen oder Fotograf*innen selten hierher. Doch Bourbon ist auf Guadeloupe geboren, kommt leicht mit den Einheimischen auf den Inseln ins Gespräch. Ihn berührt, wie sehr die Surfer zusammenhalten. Auf Dominica traf er eine lokale Surforganisation, die Kinder auf die Bretter bringt. Es gibt kaum Boards, wenige Surfshops und die meisten Menschen sind arm, also teilen die Locals oft ihre Ausrüstung miteinander.

Einfach sind die Bedingungen in der Karibik allerdings nicht. Natürlich hängt ein guter Swell überall auf der Welt von Wind, Strömung und Wellen ab, die sich nur schwer vorhersagen lassen. Doch auf den Westindischen Inseln ist das Wetter besonders unbeständig. So war es für Bourbon nicht leicht, innerhalb von nur drei Wochen alle Szenen zu drehen.

© Arthur Bourbon/Reef/Surf Film Fest
Auf Dominica sind die Wellen anfangs nicht gut. Da trifft Bourbon auf einem Berg auf einen Rastafari. © Arthur Bourbon/Reef/Surf Film Fest

In Europa hat Bourbon den Film nun zum ersten Mal präsentiert – auf dem Nord/Nordost Surf Film Fest in Berlin. Ja, obwohl Berlin nicht gerade für eine großartige Dünung bekannt ist – der Spirit der Stadt passt zum Lifestyle der Surfer, findet Bourbon. Wer den erleben möchte, hat dafür noch bis Samstag, 20. August 2016, Zeit. Verschiedene Filme werden an sechs Orten in der ganzen Stadt gezeigt.