Dieser Film zeigt, wie schwierig Obamas Jugend war

Nur noch bis zum 20. Januar wird Barack Obama US-Präsident sein. Zum Abschied gibt es einen Film über seine Jugend – auf Netflix.

Barry

Devon Terrell als junger Barack Obama in "Barry" © Netflix

„Weißt du, ich bin der einzige Schwarze in vier meiner fünf Kurse.“
„Du bist zur Hälfte weiß, du passt überall hin.“
„Ich passe nirgends hin.“

Ein Dialog aus „Barry“, dem Biopic über Barack Obama. Der Film hatte im September beim Toronto International Film Festival Premiere und ist ab 16. Dezember 2016 auf Netflix zu sehen. „Barry“ ist Obamas Spitzname aus Jugendzeiten und genau um diese Jahre ab 1981 geht es.

Hier ist der erste offizielle Trailer zu „Barry“:

Der junge Obama, gespielt von Devon Terrell, muss sich während seines Studiums in New York unter anderem mit allgegenwärtigem Rassismus und der nicht ganz unkomplizierten Frage seiner Herkunft auseinandersetzen.

„Meine Mutter stammt aus Kansas und mein Vater ist aus Kenia.“
„Weißt du, wozu dich das macht?“
„Nein, Sir. Nein, das weiß ich nicht.“
„Es macht dich zu einem Amerikaner.“

Und gut zwei Jahrzehnte später zum ersten schwarzen Präsidenten in der Geschichte der USA. Oder wie es Barrys Mutter im Film formuliert:

„Die Welt ist ein großer Ort, Liebling. Du wirst deinen Weg finden.“