Dieses Baby hat ein eigenes Protest-Schild gegen Trump gemalt

Schreiben kann es zwar noch nicht, doch das hielt ein 22 Monate altes Baby nicht davon ab, beim Women’s March dem neuen US-Präsidenten Trump seine Meinung mitzuteilen.

Diese 22 Monate alte Mädchen hatte auch etwas zu sagen! © Jenny/SowryFacebook

Am Tag nach Donald Trumps Vereidigung gab es auf der ganzen Welt Proteste gegen ihn. Von Sydney über Nairobi bis nach Oslo, von Deutschland über den Irak bis in die Antarktis – noch nie hat ein Präsident für so viel Unmut gesorgt. Schätzungen gehen von mehr als fünf Millionen Menschen bei mehr als 670 Demonstrationen weltweit aus. Genaue Zahlen sind nicht bekannt.

Unter den Protestierenden war auch die vierköpfige Familie Sowry. Sie nahm beim Protestmarsch in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina teil. „Ich hatte das Bedürfnis irgendwas zu unternehmen, damit ich die ganzen Geschehnisse emotional verarbeiten kann“, sagt Mama Jenny zu Buzzfeed News.

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Ihre beiden Kinder sollten beim Protest mitlaufen, um früh zu lernen, wie wichtig es ist, sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen. Erst erzählte sie ihrem neun Jahre alten Sohn davon, der sich gleich aufmachte, eine Schild zu basteln. Inspiriert von dem Film „Selma“, den sie kurz zuvor gemeinsam geguckt hatten, schrieb er den Schriftzug „All people are equal“ auf den Karton.

Auch seine 22 Monate alte Schwester hatte etwas zu sagen und kreierte ihr eigenes Protest-Schild. Das hielt sie beim Women’s March in Charlotte stolz in den Himmel, für alle gut sichtbar.

Jenny schoss davon ein Foto und postete es mit den Hashtags #inherownwords und #shespeaksforherself auf Facebook. Als es eine ehemalige Arbeitskollegin teilte, wurde es viral. Bis heute wurde es mehr als 18.000 Mal geteilt.

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Jenny ist stolz auf ihre Tochter. Wenn schon die Kleinen beginnen, offen ihre Meinung zu sagen, auch wenn es nur Kritzeleien wären, dann mache das hoffnungsvoll. „Ich weiß nicht immer, was sie sagt, aber sie sagt immer ihre Meinung“, sagt Jenny.

 

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Posted by ze.tt on Samstag, 21. Januar 2017