Endlich frei sein: Begleitet eine Geflüchtete aus der DDR im 360°-Video

Als sie 23 Jahre alt war, wollte Renate Werwigk-Schneider nicht mehr eingesperrt sein. Sie versuchte, aus der DDR zu fliehen. Doch es ging schief. Begleitet sie auf den Spuren ihrer Flucht. Wichtig: Damit das 360°-Feature auf dem Handy richtig funktioniert, müsst ihr das Video in der Youtube-App öffnen.

„Es gab keine freie Reise, keine freie Rede, es gab überhaupt keinerlei Freiheiten. Und jeder, der kein Kommunist war, war automatisch ein Feind des Staates.“ Wenn Renate Werwigk-Schneider sich an die DDR erinnert, redet sie sich auch heute noch schnell in Rage. Kein Wunder: Sie flog von der Schule, weil sie Mitglied der christlichen Organisation „Junge Gemeinde“ war. Und weil sie weder Parteimitglied, noch in der SED war, wollte man sie zunächst auch nicht Medizin studieren lassen.

Doch bis 1961 hatte sie immerhin noch einige Freiheiten: Sie konnte nach West-Berlin fahren, freie Presse lesen und sich Bücher ausleihen. Doch mit dem Mauerbau war auch das vorbei. So entschlossen sich Renate Werwigk-Schneider und ihre Eltern, zu fliehen. Am 14. Februar 1963 sollte es losgehen.

Für ze.tt erzählt sie, wie sie die Flucht erlebt hat. Im 360°-Video nehmen wir euch mit an Orte, an denen man noch heute dem Leben in der DDR nachspüren kann: die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße zum Beispiel oder ins DDR-Museum mit einer nachgebauten Wohnung (inklusive Abhörzimmer, in dem Mitarbeiter der Stasi jede Bewegung in der Wohnung protokollierten).

Am besten schaut ihr das 360°-Video auf dem Handy. Ihr öffnet es in der Youtube-App und bewegt das Handy hin und her oder wischt auf dem Smartphone. Wer eine VR-Brille hat, kann auf Youtube auch den Brillen-Modus einschalten. Am Computer navigiert ihr mit der Maus oder den Pfeiltasten. Wenn ihr die Untertitel einschaltet, erhaltet ihr Infos, an welchen Orten wir gedreht haben.

Wenn ihr das Video am Stück schauen wollt, dann klickt hier: