Facebook erklärt die Philippinen zum Kriegsgebiet – aus Versehen

Eigentlich wollte Facebook nur Glückwünsche ausrichten. Stattdessen versetzte das Unternehmen die Philippinen in den Kriegszustand. Und das alles nur, weil ein*e Mitarbeiter*in Rot und Blau vertauschte.

Screenshot: Facebook

Die Flagge der Philippinen. Fast. Screenshot: Facebook

Am 12. Juni feierten die Philippinen ihren Unabhängigkeitstag. Grund zur Gratulation, dachte sich Facebook. Also bastelte irgendjemand eine hübsche Grafik mit der Nationalflagge. Blöd nur, dass diese falsch herum abgebildet war. Mit der roten statt der blauen Seite nach oben.

Das steht nämlich für Krieg im Land, berichtet The Philippine Star. Wie die Flagge zu hissen ist, steht sogar im Gesetz: „In Zeiten des Friedens soll das blaue Feld nach oben gerichtet sein und in Kriegszeiten das rote.“

Sofort machten User*innen Facebook auf den Faux Pas aufmerksam.

Das Unternehmen entschuldigte sich: „Das war unbeabsichtigt und es tut uns leid. Die Gemeinschaft auf den Philippinen ist uns sehr wichtig und im Versuch die Menschen am Unabhängigkeitstag zu verbinden, haben wir einen Fehler gemacht“, erklärte das Unternehmen am Dienstag.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Philippinen unabsichtlich in Kriegszustand versetzte wurden. 2010 musste sich die USA entschuldigen, weil die Flagge bei einem Staatsbesuch in New York verkehrt herum aufgehängt war. Vielleicht ist an allem Wikipedia Schuld. Wenn man die Flagge der Philippinen googlet, zeigt ein Bild die Fahne mit der roten Seite nach oben.