Foo Fighters vs. homophobe Baptisten

Homophobe Baptisten der „Westboro Baptist Church“ demonstrieren seit Jahren gegen die Foo Fighters. Und die Foo Fighters trollen jedes Mal erfolgreich zurück. Dieses Mal mit einem Internethit, der zum Internethit wurde.

Screenshot: adamisntdumb/Youtube

Die Foo Fighters geben auch homophobe Baptisten nicht auf. Screenshot: adamisntdumb/Youtube

Es beginnt immer gleich. Mitglieder der „Westboro Baptist Church“ mit Protestschildern warten vor dem Konzert der Foo Fighters. So auch wieder in Topeka, Kansas. Auf ihren Schildern standen Sprüche wie „God hates proud sinners“ – Gott hasst stolze Sünder. Außerdem forderten sie, dass es keine Gesetze für Homosexuelle geben solle.

Die Reaktion der Foo Fighters? Dave Grohl und seine Band steuerten einen Pickup zu den Demonstranten und spielten dabei den Song „Never gonna give you up“ von Rick Astley. Das ist vielleicht erklärungsbedürftig: Seit einigen Jahren locken Internet-Nerds nichtsahnende Nutzer in sogenannte „Rickroll“-Fallen. Sie versprechen Nacktbilder oder Catcontent, wer aber auf die entsprechenden Links klickt, landet beim 80er-Song „Never gonna give you up“. Klingt doof? Okay, aber mit der Aktion machten sie Rick Ashley zum „Best Act Ever“ bei den MTV Music Awards 2008.

Augenzeugen der Szene in Topeka zückten die Telefone, machten Videos und Fotos und tanzten; „CNN“ berichtete. Das Video könnt ihr euch hier anschauen:

next month I see these goons??

A photo posted by foo fighters (@foofightme) on

Taaaaaaayyyyyy💚 #foofighters #rickrolled #rickgrohld #taylorhawkins #olivertaylorhawkins #natemendel #patsmear

A photo posted by Hawkins Fanpage!❤🌈 (@taylor.hawkins) on

Schon 2011 hatten die Foo Fighters ganz speziell für ihre baptistischen Fans gesungen:

Achja, hier ist noch der Rickroll-Song im Original. Als Loop. Eine Stunde lang. Viel Spaß.

Ja, Dave Grohl ist eine verdammt coole Sau und wenn wir Rockstars wären, wir würden ja auch gern…