Fünf Auskennersprüche für das erste ESC-Halbfinale heute Abend

Heute findet um 21 Uhr das erste ESC-Halbfinale statt. 18 Länder kämpfen um zehn Plätze im Finale am Samstag. Hier sind die wichtigsten Sprüche, um heute mithalten zu können.

© Andres Putting (EBU)

Mehr Bühnennebel!!1!1! © Andres Putting (EBU)

Startnummer 2: Griechenland

Was ihr dazu sagen könnt: Könnte das erste Mal sein, dass Griechenland es nicht ins Finale schafft!

Im griechischen Song „Utopian Land“ der Band Argo wird viel geklöppelt, gefidelt und gerappt. Man verliert leicht den Überblick – und Startnummer zwei gilt außerdem als großer Nachteil. Zum ersten Mal überhaupt seit Einführung der Halbfinals könnte es also sein, dass Griechenland sich nicht für die Hauptveranstaltung am Samstag qualifiziert.

Startnummer 7: Armenien

Eure Bemerkung dazu: Die kommt eigentlich aus Deutschland!

Wer freundlich sein will, beschreibt Iveta Mukuchyans Song „Love Wave“ als „vielschichtig“. Er ist also ein ziemliches Chaos. Konzentrieren wir uns deshalb in bester Christoph-Waltz-Manier auf Patriotisches: Die Sängerin kam mit sechs Jahren mit ihren Eltern nach Hamburg, zählt also quasi als deutsche Kandidatin. 2009 nahm sie in Armenien an einer Casting-Show teil und ist seitdem dort ein bekannter Name, auch in Deutschland kam sie bei „The Voice“ bis in die Live-Shows.

Startnummer 9: Russland

Euer Einsatz: Von dem haben die Russen seit Jahren gesagt, dass er mal teilnehmen muss!

Sergey Lazarev ist ein Riesenstar in Russland und mit „You’re the Only One“ gilt er bei Buchmachern und vielen Fans als Top-Favorit auf den Gesamtsieg. Aufgefahren wird alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist und man weiß nach einer halben Minute, wo der Song hinwill. Stichwort: „Thunder and Lightning, it’s getting exciting!“

Startnummer 11: Zypern

Fun Fact: Das ist von dem Schweden produziert worden, der auch hinter „Euphoria“ steckt!

Mit charttauglichem Elektro-Rock versuchen sich Minus One aus Zypern. „Alter Ego“ soll den Finaleinzug bescheren. Die seit 2009 bestehende Band hat sich dafür Thomas G:son (wichtige Journalistenregel: keine Scherze mit Namen) an Bord geholt, also quasi „Plus One“. Die skandinavische Ralph-Siegel-Version hat auch Loreens schwedischen Sieger „Euphoria“ produziert. (Jaja, liebe Fans, Frederik Kempe ist eigentlich der schwedische Ralph Siegel, wissen wir doch. Geschenkt.)

Startnummer 18: Malta

Eure kluge Bemerkung dazu: Eigentlich hat sie mit einem ganz anderen Lied die Vorentscheidung gewonnen!

Ira Losco hat mit einem eingängigen Liedchen 2002 die bisher beste Platzierung für Malta errungen: „7th Wonder“ landete damals auf Rang zwei und auf der 450.000 Einwohner großen Insel war ein neuer Star geboren. Da war der Hype im Frühjahr groß, als sie wieder den Vorentscheid gewann. Nachdem ihr Song „Chameleon“ den Sieg davon trug, wurde Losco das Lied aber zu fad, nun singt sie eine Trip-Hop inspirierte Power-Uptempo-Ballade namens „Walk on Water“. Only at Eurovision, Freunde!

Und sonst noch so?

  • Deutschland tritt in den Halbfinals nicht auf und darf erst im zweiten Halbfinale abstimmen.
  • Auf Phoenix und auf ndr.de könnt ihr das Spektakel heute Abend verfolgen.
  • Videos der Proben fürs erste Halbfinale findet ihr im YouTube-Kanal des Contests.
  • Und hier seht ihr einen Schnelldurchlauf aller Songs von heute Abend:

Wir widmen die komplette Woche! mehrere Beiträge in den kommenden Tagen dem ESC. Los ging es gestern mit den größten Skandalen aus 60 Jahren. Weiter geht’s am Donnerstag mit Auskennersätzen zum zweiten Halbfinale.