„Habe Gästebett und Tee“: Manchester reagiert mit Solidarität auf Terroranschlag

Ein Selbstmordattentäter zündete eine Bombe bei einem Ariana-Grande-Konzert in Manchester. Unter dem Hashtag #RoomForManchester boten Einheimische ihre Unterkünfte zum Schutz der Konzertbesucher*innen an.

Die 14-jährige Molly mit ihrer Mutter Karen. Sie waren im nahe gelegenen Hotel Park Inn untergekommen. © Christopher Furlong/Getty Images

Ein männlicher Selbstmordattentäter hat während eines Konzerts der US-Sängerin Ariana Grande einen selbstgebauten Sprengsatz im Foyer der Manchester Arena zur Explosion gebracht. Wie die Polizei mitteilt, kamen dabei 23 Menschen ums Leben. 59 wurden verletzt. Unter den Toten und Verletzten waren nach Angaben der Polizei auch Kinder. Laut Polizei handelt es sich um einen Einzeltäter.

Inmitten des Chaos reagierten die Einheimischen solidarisch und öffneten ihre Haustüren. Unter dem Hashtag #RoomForManchester boten sie auf Twitter den verzweifelten Konzertbesucher*innen Hilfe und Unterschlupf an. Zwei Hotels in der Nähe, das Holiday Inn und das Premier Hotel, nahmen Fliehende auf. Taxifahrer*innen boten gratis Fahrten an. Auch Andy Burnham, Bürgermeister der Stadt twitterte: Sollten Sie in der Gegend festsitzen, folgen Sie #RoomForManchester wo Hotels und Einheimische unserer tollen Stadt Zuflucht anbieten“.

Das Holiday Inn nahm Kinder auf, die ihre Eltern verloren hatten

Taxifahrer*innen boten gratis Fahrten an

Einwohner*innen laden Betroffene auf Getränke, Essen und Übernachtungen zu sich nach Hause ein

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