Habemus Snapchat – Der Papst snapt

Wir haben den noch geheimen Snapchat-Account des Heiligen Vaters gefunden – und zeigen euch hier ein paar seiner bisherigen Snap-Perlen. Okay, nur Fake. Wär aber geil.

© Picture Alliance / Bearbeitung Florian Prokop

So snapt der Papst © Picture Alliance / Bearbeitung Florian Prokop

Papst Franziskus ist cooler als seine Vorgänger. Er reformierte die Vatikanbank, setzt sich mehr für soziale Gerechtigkeit ein und ist da, wo coole Christen chillen. Er geht eben mit der Zeit.

Er ist seit Kurzem auf Instagram. Dort hat er bereits 1,6 Millionen Follower. Auf Twitter erreicht Franziskus knapp neun Millionen Menschen.

Auch wenn er dabei Bauchschmerzen haben dürfte. Denn eigentlich sieht er in sozialen Medien oft die Wurzel von Einsamkeit. Er wirft der Jugend vor, nur nach dem nächsten Like, den nächsten Followern zu gieren. Er sagt, dass durch soziale Medien Freundschaften und Religion zum Konsumprodukt degradiert werden.

Scheiss drauf, Franziskus, dir fehlt ein Snapchat-Account! Immerhin connecten sich die Menschen mit dir im Netz. Ein fast cooler Papst ist besser als ein uncooler Papst und fast coole Snaps sind besser als uncoole Snaps.

Kinder hauen – das geht schon klar

© Picture Alliance / Bearbeitung: Florian Prokop
© Picture Alliance / Bearbeitung: Florian Prokop

Der Papst hat gesagt: Kinder sollen nicht jeden Tag geschlagen werden! Wenn es aber sein muss, dann bitte würdevoll: Nicht ins Gesicht.

Wir meinen: Was können wir froh sein, das da jemand die Werte des Abendlands verteidigt. Das Christentum gehört zu Deutschland!

15 Mal Crank

© Picture Alliance / Bearbeitung: Mark Heywinkel, Florian Prokop
© Picture Alliance / Bearbeitung: Mark Heywinkel, Florian Prokop

Der Papst findet nicht nur handgreifliche Strenge ganz okay, auch verbal teilt er gerne mal kräftig aus. Ausgerechnet zu Weihnachten hatte er der Römischen Kurie – der Verwaltungsspitze des Heiligen Stuhls – “spirituelles Alzheimer” attestiert. Dr. med. Franziskus listete insgesamt „15 Krankheiten“ auf, darunter: „sich unsterblich fühlen“, „mentale Erstarrung“ und „Terrorismus des Geschwätzes“.

Wir meinen: Gute Besserung.

Nicht verhüten heißt nicht Dauerpoppen

© Picture Alliance / Bearbeitung: Florian Prokop
© Picture Alliance / Bearbeitung: Florian Prokop

Mit diesem Augenzwinker-Snap spielte der Pontifex darauf an, dass das kirchliche Verbot von Kondom und Babypille kein Freibrief für grenzenloses Poppen sei. Vor Journalisten hatte er einmal gesagt: „Manche Menschen glauben – entschuldigen Sie den Ausdruck –, dass sich gute Katholiken wie Karnickel vermehren müssen.“ Eltern könnten die Zahl ihrer Kinder schließlich auch ohne Kondom und Pille planen.

Wir meinen: Mit wärs aber schon einfacher, oder?

Der Selfie-Papst

Slack for iOS Upload

A man of the people. Dieses Image pflegt Papst Franziskus gerne Mal mit einem Bad in der Menge. Als er den Weltjugendtag in Rio besucht hat, fuhr er vom Flughafen demonstrativ in einem Kleinwagen ins Zentrum der Stadt. Das Auto wurde mehrfach von hunderten Menschen umringt und blockiert.

Wir meinen: Gute PR, doch ist sie auch ernst gemeint?