Im Team auf Monsterjagd: Diese 5 Koop-Games könnt ihr gemeinsam spielen

Im Team ist man weniger allein.

© Screenshot YouTube/GameSpot Trailers

Zusammen ist schöner als allein, Bro. © Screenshot YouTube/GameSpot Trailers

Das Wochenende steht bald wieder vor der Tür. Zeit, sich mit einem Gamer-Freund oder einer Gamer-Freundin vor den Computer oder die Konsole zu pflanzen. Damit man auch nach dem Zocker-Wochenende noch befreundet ist, haben wir hier fünf Empfehlungen für euch, die man zusammen statt gegeneinander spielt.

Broforce (PS4/Windows/Linux/Mac)

Was ist das?

Ein klassisches 2D-Jump’n’Run in Pixel-Grafik, bei dem man sich durch die Level ballert, hunderte Gegner erledigt und nebenbei Landschaften und Häuser kaputt macht.

Warum macht es Spaß?

Weil man sich durch die Level ballert, hunderte Gegner zerlegt und nebenbei Landschaften und Häuser kaputt macht. Außerdem ist das Spiel eine Persiflage auf alte Actionfilm-Klassiker: Man kämpft in der Rolle von Rambro, MacBrover, Bro Dredd, Brominator und Bronan the Brobarian gegen Gegner wie den Terrorkopter oder die Terrorkannon.

Was ist der Mehrspielerwert?

Es ist einfach schöner, sich zusammen durch Horden von von Feinden zu metzeln oder den Bossgegner mit der letzten Spezial-Attacke platt zu machen. Und wenn man ein Benzinfass zum Explodieren bringt und das den Kumpel ins Game-Nirvana reißt, kann das auch ganz witzig sein. Zumindest für einen von beiden.

Fazit:

Ausbropieren.

Divinity: Original Sin (PS4/XboxOne/Windows/Linux/Mac)

Was ist das?

Ein Strategie-Rollenspiel, bei dem man eine skurrille Fantasy-Welt erkundet und mit allerlei taktischen Finessen Skelette, Orks und Magier tötet.

Warum macht es Spaß?

Weil echte Strategie gefragt ist. Wenn die Gegner zum Beispiel in einem Ölfeld stehen, kann ein kleiner Feuerpfeil die ganze Gruppe wegbrutzeln. Und wer seine Kämpfer nicht gut an der Front platziert und seine schwachbrüstigen Zauberer hinten ungeschützt lässt, kann schon mal den letzten Speicherstand laden.

Was ist der Mehrspielerwert?

Die Meinungsverschiedenheiten. Andauernd steht man im Spiel vor verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten: Soll man dieser seltsamen Gruppe von Abenteurern wirklich beitreten? Bezahlt man den Wegzoll oder schlachtet die betrunkenen Wächter einfach ab? Jeder Spieler kann sich für seinen Weg entscheiden – haben die beiden unterschiedliche Ansichten, beginnt ein Mini-Game Schere, Stein, Papier. Wer hier gewinnt, darf die Entscheidung fällen.

Fazit:

Stein! … Ach, verdammt.

Left 4 Dead 2 (XBox360/Windows/Linux/Mac)

Was ist das?

Ein 3D-Shooter, bei dem man in einem Vierer-Team Horden von Zombies abknallt.

Warum macht es Spaß?

Hallo? Zombies abknallen? Für einige braucht es wohl nicht mehr als diese zwei Wörter. Alle anderen: Schaut Euch vielleicht mal weiter unten „Borderlands 2“ an.

[Außerdem auf ze.tt: Diese Games drehen den Spieß um: Entdecke das Opfer in dir]

Was ist der Mehrspielerwert?

Da man in einer Vierer-Truppe auf Zombie-Hatz geht, werden bei zu wenig Mitspielern die übrigen Charaktere von der Künstlichen Intelligenz übernommen. Das ist ein bisschen lame: Denn wenn zum Beispiel ein Smoker-Zombie einen Mitspieler mit seiner langen Zunge fängt, muss ein Kollege dem Viech schnell den Garaus machen. Ist doch viel stylischer, von einem Freund als von einer KI gerettet zu werden.

Fazit:

Braiiiiins!

Borderlands 2 (PS4/PS3/XBoxOne/XBox360/Windows/Linux/Mac)

Was ist das?

Ein 3D-Shooter mit einem kräftigen Schuss Rollenspiel.

Warum macht es Spaß?

Weil man immer auf der Suche nach der nächsten großen Waffe ist, um noch mehr Schaden anzurichten. Denn „Borderlands 2“ ist nicht wie andere 3D-Shooter: Je weiter man im Spiel kommt, desto stärker werden die Sniper-Gewehre und Raketenwerfer. Trifft man mit den Wummen seinen Feind, flackern Zahlen auf, die die Schadenshöhe angeben.

Mit jedem getöteten Gegner bekommt man zudem Erfahrungspunkte, steigt im Level auf und bekommt neue Fähigkeiten. Der Commando rüstet so zum Beispiel sein Automatik-Geschütz mit stärkerer Rüstung und Raketen aus und kann später sogar den Abwurf von Atombomben befehligen.

Was ist der Mehrspielerwert?

Während der Assassine von hinten mit der Sniper einen Headshot nach dem anderen verteilt und das Geschütz des Commando das Feuer auf sich zieht, stürmt der Psycho mit seiner Axt-Randale mitten in die Gegner-Menge hinein und drischt auf den Oberboss ein. Solche Momente erlebt man nur im Team. Außerdem praktisch: Wenn die Lebensenergie von einem Spieler auf Null sinkt, kann ein Kollege ihn wiederbeleben. Unpraktisch: Wenn der Oberboss eine verdammt gute Waffe liegen lässt, gilt die Regel: First come, first serve.

Fazit

„Ha! 3000 Schaden!“

Dungeon of the Endless (XBoxOne/Windows/iOS/Mac)

Was ist das?

Ein Rogue-Like Dungeon Defense Game. Alles klar, oder?

Warum macht es Spaß?

Weil die Spielmechanik ein echt genialer Mix aus verschiedenen Genres ist: Man befehligt in Echtzeit eine bis zu vierköpfige Gruppe durch einen Dungeon und versucht den Ausgang zu finden. Nebenher baut man Geschütze und anderes Zeug, das selbstständig auf Monster schießt, sie verlangsamt oder vergiftet.

Für jede Tür, die man öffnet, bekommt man Rohstoffe und manchmal auch wertvolles „Dust“. Damit lassen sich Räume mit Strom versorgen. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Nur ein wenig ungewohnt. Achja: Es gibt immer nur einen Versuch und nur einen Speicher-Slot. Wer draufgeht, muss von vorne anfangen.

Was ist der Mehrspielerwert?

Das ist eine sehr gute Frage. Im Gegensatz zum Singleplayer-Modus kann man im Mehrspieler nicht mehr abspeichern – wodurch Stress, falsche Entscheidungen und Mausrutscher gerne mal vorkommen. Dafür kann man stundenlang mit seinem Kollegen darüber diskutieren, welche Tür man als nächstes öffnet, welches Modul man als nächstes erforscht und wie man seine Charaktere positioniert – um dann gemeinsam zu verzweifeln, wenn  man kurz vor dem Ziel den Löffel abgibt.

Fazit

„NEEEEEEEINNNN! SO KURZ DAVOR! SO EINE OBERKACKE! NEINENEINEINENIENEIN! … Okay … Noch ’ne Runde?“