Immer müde? Das lässt sich ändern – wenn du ein paar simple Dinge umstellst

Wer immer müde ist, hat zu wenig Schlaf und zu viel Arbeit. Na klar, kann sein. Aber häufig liegt das auch an ungünstigen Gewohnheiten, die man ganz schnell beseitigen kann. Hallo, Energieschub!

© viktormatic / photocase.de

Hört die Müdigkeit bei dir auch nicht auf? © viktormatic / photocase.de

Mehr Energie, weniger Bullshit

„Oh mein Gott, ich bin schon wieder so müde!“ Ein Satz, den man fast inflationär um die Ohren geschmissen bekommt – und ebenso häufig selbst vom Stapel lässt. Viele von uns sind einfach permanent müde. Vielleicht nicht todmüde, aber immerhin doch so, dass man eigentlich nie zu einem Nickerchen Nein sagen würde, nicht wahr?

Die Gründe dafür können natürlich an einer krassen Stressphase liegen, an dieser ganz üblen Kombi von zu viel Arbeit und zu wenig Schlaf. Aber nicht selten sind es auch ganz simpel schlechte Angewohnheiten, die uns täglich unfassbar viel Energie rauben. Aber das muss ja nicht sein – Nicolas Cole hat für Inc ein paar dieser Energiefresser aufgelistet. Wir haben uns das angesehen und die wichtigsten rausgepickt. Denn der Versuch ist es doch allemal wert!

1. Du ziehst einfach nichts durch

Jap, was haben wir nicht alles vor – und dann verschieben wir es doch wieder auf später, morgen, ach irgendwann eben. Sei es den Müll runterzubringen, die To-Do-Liste jetzt wirklich schon bis 13.00 Uhr abzuhaken, auszumisten oder ein wichtiges Telefonat, das uns im Nacken hängt. Und genau diese halb-erledigten oder immer wieder verschobenen Sachen rauben uns dann hinterrücks die Energie, weil sie eben immer im Kopf rumschwirren. Besser: Das nächste Mal seinen Hintern doch gleich hochzubekommen und sich den neuen Aufgaben ohne Altlasten zu widmen.

2. Du bist nur der Mitläufer

Wenn wir bei Aufgaben, gerade im Job, immer nur irgendwie dabei sind, aber nie die entscheidenden Impulse geben, dann schlaucht das irgendwann – ganz einfach weil es auf lange Sicht unzufrieden macht. Denn wir alle brauchen Erfolgserlebnisse, die uns pushen. Also lauf nicht nur mit, sondern sei wirklich Part der Angelegenheit – dann fühlt sich der gemeinsame Erfolg auch viel besser an. Denn damit ist es wirklich auch deiner!

3. Du bist zu negativ

Wer sich selbst und damit auch anderen immer wieder die negativen Aspekte einer Sache vorbetet, statt sich einfach auch mal auf das Positive zu konzentrieren, raubt Energie. Und zwar allen. Hier geht’s nicht darum ein Leben zwischen rosa Wölkchen zu führen, sondern sich selbst nicht runterzuziehen.

4. Du vergisst, Pause zu machen

Du gehörst zu der Sorte Mensch, der von einer Sache sofort zur nächsten springt, am besten noch alles gleichzeitig macht, um vermeintlich Zeit zu sparen – die dann eigentlich nur mit neuen Aufgaben gefüllt wird? Take a break. Das hält niemand lange durch und ist wirklich vieles, aber nicht effizient.

5. Du musst immer Recht haben

Immer das letzte Wort haben müssen? Hol deine rhetorische Keule nur raus, wenn es sich auch wirklich lohnt und nicht aus Prinzip – das spart dir und anderen viel Zeit und Energie.

6. Du hörst nicht zu

Wer sich nicht etwas Zeit dafür nimmt, anderen wirklich zuzuhören, kommt sehr häufig in die Situation, Dinge noch einmal machen zu müssen. Zudem gibt gegenseitiger Respekt auch beiden Seiten Kraft.

7. Schlafen ist dir zu langweilig

Tja, und da sind wir dann doch beim lieben Schlaf. Denn den vernachlässigen wir dank des noch immer weit verbreiteten Mantras, dass es toll ist, länger im Büro zu sein als alle anderen und wegen dieses einen, super wichtigen Projekts nur drei Stunden Schlaf gehabt zu haben, dann doch immer wieder. Wer zu viel und zu gerne schläft, ist faul, alt oder hat keinen Drive nicht wahr? Ganz falsch.

Wir alle haben Energiefresser in unserem Leben, und das können nicht nur unsere eigenen Gewohnheiten sein, sondern auch Menschen, die uns umgeben und die wir dringend aussortieren sollten, weil sie uns nicht guttun. Ganz gleich was es ist: Schaut euch noch einmal in eurem Alltag um und horcht in euch hinein, wenn ihr dauernd schlapp seid. Denn unsere Energie können wir doch viel besser in die schönen Dinge des Lebens investieren, nicht wahr?


Von Silvia Follmann auf EDITION F.

Hier könnt ihr EDITION F auf Facebook folgen.