„Immigrants make America great“: New Yorker Koch protestiert auf Rechnungen gegen Trump

Mark Simmons, Fernsehkoch und Besitzer des Restaurants Kiwiana, greift zu einer neuen Form des politischen Protests: Seit Kurzem finden seine Gäste auf der Rechnung einen Hinweis darauf, dass Immigrant*innen ihr Essen zubereiten.

Kulinarisch-politischer Protest gegen Trump. Screenshot: Twitter

„Immigrants make America great (they also cooked your food and served you today)“: Dieser Satz ziert seit Kurzem die Quittungen des noblen Kiwiana, einem New Yorker Restaurant, das neuseeländische Küche serviert.

Der Journalistin Mary Emily O’Hara fiel dieser Satz bei ihrem Brunch auf, woraufhin sie die Rechnung auf Twitter veröffentlichte. Der Post wurde bisher 86.000 Mal geteilt und fast 1.000 Mal kommentiert.

Die Kommentator*innen auf Twitter regten sich leider eher über die gehobenen Preise des Frühstücks auf, als den politischen Willen hinter diesem Akt zu würdigen. Ein Nutzer kommentierte: „For 48 dollars I could fix two meals & almost three for that amount“.

Chefkoch Mark Simmons immigrierte vor zehn Jahren aus Neuseeland in die USA. Er ergänzte die Notiz auf den Rechnungen, kurz nachdem Trump anordnete, in den nächsten 90 Tagen keine Bürger*innen aus dem Iran, Sudan, Irak, Somalia, Yemen, Syrien und Libyen in die Vereinigten Staaten einreisen zu lassen.

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Mit der Notiz wolle Simmons seine Rede- und Meinungsfreiheit ausleben, sagte der Restaurant-Besitzer CNN. Bisher seien die Reaktionen auf diesen kulinarisch-politischen Protest überwiegend positiv gewesen.