Kein Kellerjob: So arbeitet eine Programmiererin

Coden gilt als Männerdomäne, es gibt immer noch zu wenige Entwicklerinnen. Im Videoporträt macht Programmiererin Lisa nachfolgenden Generationen ihren Job schmackhaft.

„Es ist leider immer noch so, dass die Informatikstudiengänge nicht so dicht mit Frauen besiedelt sind, und auch die Branche hat einen akuten Frauenmangel“, sagt Lisa. Verstehen kann die 26-Jährige das kein Stück. Sie arbeitet seit vier Jahren als Coderin und ist sehr zufrieden in ihrem Job.

Wir besuchen sie in einer Softwareschmiede in Berlin-Friedrichshain. Auf Socken gleitet Lisa durch das helle Büro, das viel mehr nach Wohnung aussieht. Dort eine Sofagruppe, da eine lange Tafel – in die Agentur könnte man gut zig Leute für Partys einladen. „Es gibt das Klischee von Programmiererinnen und Programmierern, dass man in einem dunklen Raum sitzt und auf einen leuchtenden Bildschirm guckt“, sagt Lisa. Das sei Quatsch. „Ob das jetzt hier im Büro in Person ist oder im Chat – ich habe immer Leute um mich, und es ist tatsächlich sehr gesellig.“

Vor allem gefällt Lisa die Flexibilität ihres Berufs – sowohl die Tageszeiten, zu denen sie arbeiten, als auch die Orte, von denen aus sie ihren Computerjob erledigen kann. Frustrierend findet sie, dass sie sich immer darum kümmern muss, up to date zu bleiben. Programmiersprachen bekommen kontinuierlich Updates. „Ich habe gerade eine Sache gelernt, und dann ist sie schon wieder alt und ich muss was anderes lernen“, sagt Lisa.

Im Video stellt sie ihren Job vor.


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Die Web-TV-Reihe Auf Arbeit wurde vom Medienboard Berlin-Brandenburg und dem RBB gefördert. Die Reihe läuft in Kooperation mit ze.tt auf unserem YouTube-Kanal. Auf Instagram seht ihr Bilder und Storys vom Dreh.

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