Kommen die harten Handy-Knochen zurück?

Nokia war mal Handy-Weltmarktführer. Jetzt gehört der Konzern Microsoft und setzt vor allem auf – gähn – Kartendienste. Ende 2016 könnte sich das aber ändern.

Luis Gene/AFP/Getty Images

Nokia will ab Ende 2016 wieder mit eigenen Handys auf den Markt stürmen. Luis Gene/AFP/Getty Images

Wer in den 90ern zu den coolen Kids gehören wollte, besaß ein Handy von Nokia. Das legendäre 6210 konnte sage und schreibe 500 Telefonnummern und 150 SMS speichern. Das 3500 konnte sogar MP3-Dateien abspielen. Der Game-Klassiker „Snake“ war bei allen Modellen vorinstalliert. Und obendrein galten die Geräte als nahezu unkaputtbar.

Als Apple und Samsung mit Smartphone-Modellen den Markt übernahmen, erlosch der Nokia-Stern. Microsoft kaufte die Handy-Sparte des finnischen Konzerns für 9,5 Milliarden US-Dollar auf, seitdem steht der Name Nokia für Kartendienste.

Im vierten Quartal 2016, so kündigte es der Konzern an, gibts allerdings einen Kurswechsel: Nokia will sich wieder in die erste Liga der Handyhersteller hocharbeiten und eigene Geräte produzieren. Wir hätten da ein paar Wünsche:

Wir wollen „Snake 3“!

Viel zu lange haben wir uns in „Angy Birds“ und „Flappy Bird“ mit Geflügel die Zeit vertrieben – wir wollen endlich die Schlange wiederhaben!

Wir wollen wieder einen Knochen in der Hose haben!

Da ist man einmal unachtsam, das iPhone flutscht aus den Fingern – und zack: Display kaputt. Nervig! Wir wollen endlich wieder ein knochenhartes Handy, mit dem wir sorglos basejumpen, wasserraften und volcanoboarden können. Nicht, dass wir so extravagante Hobbys hätten, aber hey: Vielleicht fangen wir damit nach Neujahr ja an!

Wir wollen nie wieder einen Akku aufladen müssen!

Akkulaufzeit neun Stunden? Bei unserer Snapchat-Sucht läuft der Ladebalken des Handys wie eine Sanduhr runter. Schhh… leer. Wir wollen uns endlich wieder, wie damals, keine Gedanken mehr darüber machen müssen, wo wir wann und wie unser Handy laden können. Nokia, wir setzen auf euch.