Kuscheln schützt vorm Kotzen

Hups, wieder zu tief ins Glas geguckt. Die Umgebung verschwimmt, das Laufen fällt schwer und der Magen rebelliert. Keine Bange, es gibt ein Gegenmittel: Kuscheln.

Agung Parameswara/Getty Images

Bei der nächsten Party besser darauf achten, viel Körperkontakt zu haben: Das hilft gegen die Wirkung des Alkohols. Agung Parameswara/Getty Images

Wer trinkt, wird dicht. Oder fachmännisch: Der Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA, hemmt die Gehirnaktivität. Wer viel Alkohol trinkt, erhöht damit die GABA-Transmitterwirkung – und das Gehirn arbeitet noch schlechter. Es treten Gleichgewichtsstörungen auf, der Magen dreht sich einem um. Nicht schön, wir kennen das.

Forscher der Unis in Regensburg und Sydney haben jetzt herausgefunden, wodurch die Wirkung von Alkohol auf GABA gemindert werden kann. Und, liebe Liebenden, das wird euch freuen: Kuscheln ist offenbar ein prima Mittel gegen alkoholbedingte Körperklausigkeit und Gleichgewichtsstörungen.

Oder noch mal fachmännisch: Bei angenehmer Hautberührung schüttet der Körper Oxytocin aus, das Hormon verstärkt etwa die Beziehung von Mutter und Kind oder Pärchen. Gleichzeitig mindert es auch die GABA-Aktivität. Beim nächsten Rausch bietet es sich also an, jemanden zum Schmusen dabei zu haben, um zwar nicht klar, aber doch ein wenig klarer zu bleiben.