Leute tun nichts lieber, als Donald Trumps Stern am Walk of Fame zu bepinkeln

Die Überschrift braucht eigentlich keine weitere Erklärung. Aber weil es so schön ist, gleich nochmal: Es pissen so dermaßen viele Leute auf Trumps Stern am Hollywood Walk of Fame, dass er vielleicht entfernt werden muss.

© Paul J. Richards/AFP/Getty Images

Ihr müsst aufs Klo? Ab nach Hollywood! © Paul J. Richards/AFP/Getty Images

Menschen dieser Erde, vereint euch! Vereint euch für einen kollektiven Klogang und pinkelt auf einen Gehsteig in Hollywood. Genauer, auf einen Stern am Walk of Fame, der Donald Trumps goldenen Namen trägt. Abfall zu Abfall, Gift zu Gift.

Die Organisation Hollywood Historic Trust, die für die Instandhaltung des Walk of Fames zuständig ist, überlegt jetzt, den Stern von dem berühmten Gehweg zu nehmen. Die Mühen, den Stern vor Vandalismus jeglicher Art zu schützen, sind zu groß. Den Stern danach wieder zu säubern, sei die Anstrengung nicht wert.

Würde dieser Fall tatsächlich eintreten, wäre das der erste Stern in der Geschichte des Hollywood Walk of Fames, der entfernt werden würde. Nicht einmal die Vergewaltigungsvorwürfe an Bill Cosby reichten dafür aus – sein Stern durfte bleiben. „Wenn einmal ein Stern zum Walk hinzugefügt wurde, ist er Teil des historischen Baus. Das ist der Grund, warum wir noch nie einen Stern entfernt haben“, sagte Leron Gubler, Präsident und CEO der Hollywood Chamber of Commerce zu Cosbys Fall.

Dass die Überlegungen jetzt in die andere Richtungen gehen, ist der Wut und Unzufriedenheit der Tourist*innen und Spazierengeher*innen in Los Angeles gegenüber Trumps wahnsinnigen Polit-Ideen zu verdanken. Machen sie weiter wie bisher, haben sie vielleicht Erfolg und der Stern muss weg. Denkt mal drüber nach, liebe Wählerinnen und Wähler Amerikas. Warum erleichtern sich Leute statt auf einem Klo mit vier Wänden und Privatsphäre lieber in aller Öffentlichkeit? Auch wenn ein Walk of Fame ohne Trump wahrscheinlich keine großen Folgen hätte, eine Messsage steckt auf jeden Fall dahinter.

Beim Pinkel-Vandalismus bliebt es übrigens längst nicht: