Merkels Bucketlist – Dinge, die unsere Bundeskanzlerin vor ihrem Ableben tun möchte

Auch Angela Merkel wird nicht jünger und sollte sich langsam ranhalten, all jene Dinge zu tun, die sie immer schon mal machen wollte.

© Sean Gallup/Getty Images

Grummelgrummel. © Sean Gallup/Getty Images

Auf eine Bucket-List schreibt man Dinge, die man vor dem Tod noch erledigen möchte. Eine 2-Do-List 4 Life, deren Punkte idealerweise Schritt für Schritt abgehakt werden, bevor man für immer schlafen geht.

Angela Merkel ist mittlerweile 61 Jahre alt und hat wohl einen der stressigsten Jobs, den man sich vorstellen kann. Griechenlandkrise, Flüchtlingskrise, überall Krise. Bevor der Kanzlerin das Leben ausgeht, haben wir ihre persönliche Bucket-List zusammengestellt.

Screenshot: Bucketlist.org
Exklusiv: Merkels Lebensziele. Screenshot: Bucketlist.org

1. Eigene Insel kaufen

© Nakheel/Getty Images
So reif für die Insel! © Nakheel/Getty Images

Ich habe den Urlaub in Italien so satt. Es ist doch immer dasselbe. Vor allem, weil mir meine lustigen Mitarbeiter dort ein voll funktionstüchtiges Büro gebaut haben und ich mich sowieso nicht chillen kann.

Dieses ständige Wandern hat seine Reiz längst verloren, ist mega öde und das mache ich eh nur für die Medien. Es muss ne eigene Insel her, auf der ich den ganzen Tag so nackt wie möglich rumscharwenzeln kann, ohne dass es die ganze Welt mitbekommt. Griechenland ist ja ohnehin gerade for sale, haha. Too soon?

2. Das Internet löschen

© Philipp Kienzl/ze.tt
Come at me, Jolie! Screenshot: Googlesuche © Philipp Kienzl/ze.tt

Wie geil ist das denn!? Wenn man in dieses neuländische Internet „Ange“ eingibt, erscheint mein Name noch vor der flotten Angelina Jolie. Like much! Aber who the fuck sind eigentlich die anderen beiden? Ich bin viel zu bekannt, um mit solchen Normalos in ein- und derselben Liste erwähnt zu werden.

Darüber hinaus bin ich weder tot, Polin noch schwanger – das ist bitte unerhört. Ich weiß zwar nicht, wie so etwas funktioniert, aber diese Clowns bei Google müssen da gefälligst etwas ändern. Zum Beispiel den Such-Algorithmus und andere Worte, die ich nicht verstehe. Ach was, fuckt it. Es wird alles gelöscht. Ich habe keine Lust in mühsamen Diskussionen irgendwelche Kompromisse zu finden. Delete it and delete it all!

3. Ein Auto nach mir benennen

© Mark Thompson/Getty Images
Das will ich in weiblich © Mark Thompson/Getty Images

Ich möchte auch so ein steiles Gefährt, das nach mir benannt ist. So etwas haben nur die größten der großen Persönlichkeiten und dazu zähle ich bitte allemal. Wie Batman oder der Papst. Mit meinem Angelomobil oder Muttimat kann ich auf meiner gekauften Insel nackt entlangdriften und niemand schreibt mir einen Strafzettel, (den ich sowieso nicht bezahlen müsste, weil ich die Kanzlerin bin).

4. Langlaufen verbieten

© Sean Gallup/Getty Images
Zieh mich, Steffen! © Sean Gallup/Getty Images

In den Weihnachtsferien 2013 bin ich im schweizerischen Engadin beim Langlaufen umgefallen und habe mir im Beckenbereich ziemlich weh getan. Die Schmerzen waren enorm. Dann meinte Steffen auch noch zur Presse: „Wir gehen von niedriger Geschwindigkeit aus.“ Mann ey, das macht die ganze Sache so peinlich. Hätte er sich nichts Besseres einfallen lassen können?

So etwas wie „Die wahnsinnig gut aussehende Kanzlerin war superschnell unterwegs und ist spektakulär gestürtzt als sie den sehr erfolgreichen Biathleten Ole Einar Bjørndalen mit Leichtigkeit überholte.“ Gott im Himmel, das hätte mich ja so cool gemacht. Die dreiwöchige Bettruhe danach war so superöde, wie meine Krücken peinlich waren. Nie wieder! Langlaufen wird zukünftig zur illegalen Sportart erklärt.

5. Ein eigenes Modelabel gründen

Screenshot: © Reuters./Twitter
Gott, bin ich schön! Screenshot: © Reuters/Twitter

Ich habe der Welt mit meinem enormen Riesenausschnitt bei der Operneröffnung in Oslo gezeigt, dass ich auch anders kann. Das war ein guter erster Schritt in Sachen Style-Ikone. Aber der Weltbevölkerung sollte hoffentlich klar sein, dass ich spätestens seit meiner Schlandkette und -tasche aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken bin.

Ich habe mir dazu meinen Lieblingsblazer in sämtlichen Farben gekauft, die jemals existiert haben und jemals existieren werden. Nur für den täglichen Fall, dass ich in der Früh mal keinen Bock habe, mir etwas Schickeres rauszusuchen. Dass ich andauernd dasselbe trage, ist Gott sei Dank noch niemandem aufgefallen. Sonst kommt unter Umständen noch jemand auf die Idee, eine peinliche Fotocollage mit meinen verschiedenfarbigen Blazern zu machen.

6. Karate lernen

© Jim Watson/AFP/Getty Images
Finger weg! © Jim Watson/AFP/Getty Images

Wenn sich noch einmal irgend so ein größenwahnsinniger US-Präsident einbildet, mir unaufgefordert die Schultern zu massieren, kriegt er ordentlich eins auf die Backe. Das geht einfach nicht. Ich bin Merkel. Angela Merkel! Mit der Lizenz für einfach alles. Deswegen muss dringend eine Kampfsportart her, damit ich gezielt Schläge austeilen kann. K-A-R-A-T-E!

7. Mit Stephen Hawking ins Weltall fliegen

© NOAA/Getty Images
Das gehört alles mir! © NOAA/Getty Images

Physik ist meine Leidenschaft. Bevor ich das Zeitliche segne, muss ich unbedingt ins Weltall und mir die Erde, von oben ansehen. Stephen Hawking nehme ich mit, damit er mir genau erklärt, was ich sehe. Größenwahnsinn? Und wenn schon.

8. Alle Hunde ausrotten

© Justin Sullivan/Getty Images
Danke und tschüss! © Justin Sullivan/Getty Images

Den Biss vom Nachbarshund vor 20 Jahren kann ich nicht vergessen. Hunde sind meiner Meinung nach nicht berechen- und somit nicht erziehbar. Sie müssen unseren Planeten verlassen. Dabei ist mir schleierhaft, wie so eine lächerliche Hunderasse wie ein Kurzhaardackel überhaupt den Mund soweit aufkriegt.

Wie auch immer. Hundebesitzer, verabschiedet euch schon mal von euren Kötern. Der angeblich beste Freund des Menschen wird zum schlimmsten Feind erklärt.

9. Schröder unter den Tisch saufen

© Sean Gallup/Getty Images
Check this out! © Sean Gallup/Getty Images

Nach Schröders verbalen Rundumschlag bei der Elefantenrunde des Wahlabends 2005, bei der er mir sämtliche Kompetenzen abgesprochen hatte, steht immer noch noch ein ordentlicher Saufabend aus.

Der werte Herr wird schon sehen, wer bis zuletzt stehen bleibt. Wie ich den alten Saufkopf kenne, wird er sich nicht zurückhalten können und sich selbst unter den Tisch trinken. Solange, bis ich ihn hackedicht ins nächste Taxi zerre. Ich kann seinen Anruf am nächsten Morgen kaum erwarten.