Mit diesen Tipps bist du morgens nie mehr müde

Niemand muss sich morgens jammernd aus dem Bett quälen. Es gibt ein paar simple Tricks, die für angenehme Nachtruhe und einen guten Start in den Tag sorgen.

© photocase.de Pazzzaa

Raus aus dem Kuschelbettchen – und sogar mit guter Laune. © photocase.de Pazzzaa

Jeden Morgen der gleiche Horror: Das Quäken des Weckers fräst sich in dein Hirn, auf deine zugeschwollenen Augen drückt ein Sandsack und du würdest am liebsten für immer mit deiner Daunendecke verschmelzen. Aber es nützt nichts: Du musst aufstehen. Schluss mit der Quälerei!

Mit diesen Tricks kommst du morgens ganz einfach aus dem Bett:

Gif: Giphy.com
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1. Smartphone weg!

Guter Schlaf fängt schon vor dem Einschlafen an und künstliches Licht ist so ähnlich wie Tageslicht. Es hält den Körper logischerweise wach und er schüttet dann kein Schlafhormon aus. Auch Streaming und Fernsehen sind tabu! Wenn’s Zerstreuung sein muss, ist ein Buch die bessere Wahl.

2. Zur gleichen Zeit ins Bett

Schon nach wenigen Tagen gewöhnt sich der Körper an einen stabilen Schlafrhythmus und wird von selbst zur gleichen Zeit müde und wach. Folge: Du kannst leichter aufstehen.

3. Auf den Körper hören

Gut, ein ordentlicher Schlafrhythmus ist zwar sehr wichtig – aber es ist wenig sinnvoll, sich um Punkt 23 Uhr hellwach im Federbett zu wälzen, wenn das Sandmännchen durch Abwesenheit glänzt. Stattdessen vielleicht mal ein paar Gedanken aufschreiben, das macht den Kopf leer. Und ein leerer Kopf schläft besser.

4. Weckzeit ausrechnen

Etwa vier bis sieben Schlafzyklen durchläuft der Mensch in der Nacht; einer davon dauert etwa 90 Minuten. Es ist also schlau, die Aufwachzeit von der Einschlafzeit an entsprechend zu berechnen, um nicht mitten aus dem schönsten Ryan-Gosling-Traum gerissen zu werden.

5. Natürliches Licht reinlassen

Lass Gardine oder Rollo einen Spalt offen – natürliches Licht weckt dich sanft und veranlasst den Körper, die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin einzustellen.

6. Wecker weit weg stellen

Er muss nicht am anderen Ende des Zimmers stehen, aber ein paar Meter weg vom Bett sind durchaus clever. Dann musst du nämlich unter deiner Daunendecke hervorkriechen, um den Wecker auszuschalten. Sobald du diese erste Hürde gemeistert hast, ist der Rest fast ein Kinderspiel. Wenn der Wecker jedoch direkt neben dir liegt, ist die Versuchung zum Snoozen größer.

7. Nicht. Snoozen.

Wo wir grad beim Thema sind: Die Snooze-Taste hat der Teufel erfunden! Sie verleitet lediglich dazu, in einem schier unendlichen, qualvollen Halbschlaf-Zustand zu verharren. So unbefriedigend! Außerdem bedeutet snoozen im Grunde ja bloß, den Wecker immer und immer wieder hören zu müssen.

8. Guten Weckerklingelton einstellen

Wer zu „MÖP! MÖP! MÖP!“ aus dem Schlaf hochschreckt, hat direkt üble Laune. Stattdessen geht als Weckton alles, was in deinen Ohren angenehm klingt und trotzdem wach macht. Von Vogelzwitschern bis Kanye West.

9. Etwas Schönes planen

Wer unmittelbar etwas Tolles vor sich hat, kommt leichter hoch. Es kann zum Beispiel ein besonders leckeres Frühstück sein. Oder ein fest verabredeter Facetime-Call mit einem besonders lieben Menschen. Oder Quality-Time mit deinem Hamster. Selbstbelohnung ist ein wirkungsvolles Instrument.

10. Weg mit dem Smartphone!

Ja, auch morgens. Es ist ein schwerer Fehler, im Bett rumzuliegen und erst mal eine halbe Stunde durch Facebook zu scrollen. Denn damit wird einerseits das Unvermeidliche hinausgezögert, andererseits fehlt Zeit zum fertig machen.

11. Lächeln

Na gut, das mag etwas viel verlangt sein, ist aber den Versuch wert. Denn wer lächelt, sendet ein Signal an sein Gehirn: Hallo, glücklich. Und dann muss man irgendwann wirklich lächeln.

12. Frische Luft

Gerade morgens fehlt Körper und Kopf vor allem Sauerstoff. Also, Fenster auf und dreimal tief durchatmen. ZACK! – wach.

13. Duschen

Es soll ja passionierte Abendduscher geben. Morgendliches Abbrausen ist aber viel schlauer, weil dadurch der Kreislauf so richtig in Schwung kommt. Ganz Harte beenden die Dusche auch noch mit eiskaltem Wasser. Aber man muss es ja nicht gleich übertreiben.

14. Genug Zeit einplanen

Schlaf ist kostbar und es klingt paradox, aber: Morgens früher aufzustehen und dann mehr Zeit zu haben, hilft tatsächlich. Körper und Kopf brauchen einfach Zeit, um im Tag anzukommen und so richtig einsatzbereit zu sein. Außerdem sorgt es für bessere Laune, nicht wie ein völlig abgehetzter Zombie in den Tag zu starten.

15. Frühstücken

Schon ein Schälchen Müsli mit Obst oder ein Smoothie helfen beim wach werden, weil der Körper einen Energieschub bekommt. Wichtig sind hierbei langkettige Kohlenhydrate, sonst fällt der Blutzuckerspiegel direkt wieder in den Keller und du schläfst spätestens am Computer ein.

16. Bewegung

Wer diszipliniert genug ist, macht Yoga oder geht Joggen. Im Zweifel reicht es auch, zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit oder zur Uni zu gehen bzw. zu fahren. Auch das kurbelt den Kreislauf an und bringt Sauerstoff ins Gehirn.

Zugegeben: Nicht jeder Tipp davon ist für jeden Menschen gleichermaßen geeignet – aber schlimmer, als es bisher morgens immer war, kann es vermutlich auf keinen Fall werden.