Orte, an denen du niemals glücklich wirst 😔

Gefühlt ist es immer überall besser als da, wo man gerade ist. Außer an den Orten, die der Instagram-Account @sadtopographies sammelt.

Screenshots: sadtopographies/Instagram

An diesen Orten möchte niemand wohnen. Wirklich nicht. Screenshots: sadtopographies/Instagram

Geht es den Menschen am Terror Lake gut? Pfeifen die Bootsbesitzer, die den Crazy Woman Creek entlangschippern, fröhliche Lieder? Und hat man vom Cape Disappointment Lighthouse eine schöne Aussicht? Wir bezweifeln das stark und wollen es besser nicht herausfinden, freuen uns aber trotzdem über den Instagram-Account @sadtopographies. Der sammelt Screenshots von Orten auf Google Maps, die traurigere Namen kaum tragen könnten. Unsere Highlights:

Massacre Island, Kanada

1736 hat der Stamm der Dakota am Lake of the Woods eine Gruppe französischer Reisender enthauptet. An das Massaker erinnert nicht nur der morbide Name der Insel, sondern auch ein Holzkreuz.

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Misery Bay, USA

Was stimmt nur mit den Menschen im US-Bundesstaat Michigan nicht? Es gibt nicht nur eine Misery Bay, sondern auch einen Misery River.

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Disappointment Island, Neuseeland

1866 rammte ein Schiff gegen die Felsküsten Aucklands, 15 überlebende Besatzungsmitglieder schafften es auf die Insel und mussten 18 Monate auf Rettung warten. Ziemlich traurig.

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Murder Island, Kanada

Die Mord-Insel gehört zur Tusket-Inselgruppe. Auf ihr sind menschliche Überreste gefunden worden, vermutlich von Sklaven.

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Point No Point, USA

Die amerikanischen Ureinwohner nannten das Küstenstück, auf dem heute der No-Point-Leuchtturm steht, Hahd-skus – „lange Nase“. Aber Point No Point hat natürlich auch was.

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Mistake Island, USA

Am Ende von Michael Endes „Jim Knopf und die Wilde 13“ versenkt der Piratentrupp ihre Insel, das „Land, das nicht sein darf“, und dafür steigt das Königreich Jimbala aus den Meerestiefen wieder auf. Was wohl passiert, wenn man Mistake Island versenkt? Bestimmt was Gutes.

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