Das habt ihr in der Oscar-Nacht verpasst

Heute Nacht sind im Dolby Theatre in Los Angeles die Oscars verliehen worden. Leonardo DiCaprio bekam endlich den Preis als bester Hauptdarsteller. Der Abräumer des Abends war „Mad Max: Fury Road“.

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Leonardo DiCaprio gewinnt den Oscar als bester Hauptdarsteller. © Jason Merritt/Getty Images

Mit zwölf Nominierungen galt „The Revenant“ als großer Favorit der diesjährigen Academy-Awards-Verleihung. Zwar bekam der Film unter anderem in den wichtigen Kategorien „Beste Regie“ und „Bester Hauptdarsteller“ den Preis, die meisten Oscars räumte allerdings das Sci-Fi-Spektakel „Mad Max: Fury Road“ ab. Als Verlierer gingen „Der Marsianer“ mit null von sieben, „Carol“ mit null von sechs und „Star Wars“ mit null von fünf Oscars aus dem Abend hervor.


Wir haben das Event im Liveticker begleitet. Hier könnt ihr in umgekehrter chronologischer Reihenfolge nachvollziehen, was bei den Awards passiert ist.

05:59 Uhr: Wow.

Zum Schluss eine Überraschung: Der unaufgeregt erzählte Journalistenfilm „Spotlight“ gewinnt den Oscar in der Kategorie „Bester Film“. Und schwupp-di-wupp ist die Veranstaltung auch schon vorbei. Es war eine einzige Hast, aber eine zufriedenstellende, oder? Schreibt mir gerne eure Meinung zu den Oscars 2016 an mh@ze.tt und dann ab ins Bett – los, los! 👋

05:55 Uhr: Leo, Leo, Leo!

Es ist geschafft. Leonardo DiCaprio gewinnt den Oscar als bester Hauptdarsteller. Explodiert jetzt das Internet?

Und natürlich nutzt der Goodguy seine Bühne, um noch einmal zu sagen, wie wichtig der Kampf gegen den Klimawandel ist.

Ach, Leo. Küsschen.

05:49 Uhr: Brie Larson hat ihn!

HOLLYWOOD, CA - FEBRUARY 28: Actress Brie Larson attends the 88th Annual Academy Awards at Hollywood & Highland Center on February 28, 2016 in Hollywood, California. (Photo by Jason Merritt/Getty Images)
Foto: © Jason Merritt/Getty Images

Die 26-jährige Brie Larson bekommt den Oscar für ihre Rolle in „Raum“.

05:44 Uhr: Die Reise der PreisträgerInnen

Was passiert eigentlich mit einem, wenn man einen Oscar kriegt? Das Academy-Award-Team zeigt die Reise der GewinnerInnen:

05:37 Uhr: Geht doch

Bisher hat „The Revenant“ ziemlich gegen „Mad Max“ abgestunken. Jetzt darf Alejandro González Iñárritu für die beste Regie den Academy Award entgegennehmen. Er dankt zunächst Leonardo DiCaprio und Tom Hardy für ihre Arbeit.

05:30 Uhr: Nur noch vier Kategorien

Beste Regie, bester Film, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin: Jetzt geht’s ans Eingemachte. Aufregung!

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Quelle: Giphy

05:22 Uhr: Tarantinos „Hateful Eight“ hat beste Filmmusik

2007 erhielt Ennio Morricone den Oscar fürs Lebenswerk. Nun hat er für die Filmmusik zum Tarantino-Western „The Hateful Eight“ erneut einen Preis abgestaubt.

Der Preis für den besten Originalsong geht an Radiohead, ähm, Sam Smith für den „Spectre“-Song „The Writings on the Wall“. Nächstes Mal holst du dir da Ding, Thom Yorke.

05:14 Uhr: Gaga spielt und singt und sitzt und steht und alles

Gib Lady Gaga einen Flügel und sie lässt das ganze Dolby Theatre erbeben. Eben geschehen. Habe die Erschütterung bis nach Neukölln gespürt. Nicht übertrieben.

05:08 Uhr: „Saul fia“ ist bester ausländischer Film

Zum zweiten Mal bekommt ein ungarischer Film einen Oscar. 1981 erhielt „Mephisto“ die Auszeichnung.

05:06 Uhr: „Stutterer“ ist bester Kurzfilm

04:59 Uhr: Die Antwort rückt näher

Wird Leo dieses Jahr endlich einen Oscar bekommen? Es trennen uns nicht mehr viele Vergaben von der Antwort auf diese essentielle Frage für unser aller Leben. Bis dahin können wir noch einmal bei Time Revue passieren lassen, wie gelassen DiCaprio bisher darauf reagiert hat, wenn jemand anderes den Oscar einheimste.

04:58 Uhr: In memoriam

Dave Grohl spielt „Blackbird“ in Gedenken an die verstorbenen SchauspielerInnen des vergangenen Jahres, darunter  Snape-Darsteller Alan Rickman und David Bowie.

04:40 Uhr: Abgewürgt

Als beste Kurz-Doku zeichnet die Academy „A Girl in the River“ aus. Darin geht es um häusliche Gewalt in Pakistan. Regisseurin Sharmeen Obaid-Chinoy kommt auf die Bühne, um ein paar politische Worte loszuwerden, wieder setzt die Musik ein, zu schnell diesmal. „Amy“ holt den Sieg in der Lang-Doku-Kategorie.

04:29 Uhr: Mark Ruffalo <3

Bin wieder wach, denn: Der Preis für den besten Nebendarsteller wird vergeben. Mark Rylance nimmt ihn für seine Rolle in „Bridge of Spies“ mit nach Hause.

HOLLYWOOD, CA - FEBRUARY 28: Actor Mark Rylance accepts the Best Supporting Actor award for 'Bridge of Spies' onstage during the 88th Annual Academy Awards at the Dolby Theatre on February 28, 2016 in Hollywood, California. (Photo by Kevin Winter/Getty Images)
Foto: © Kevin Winter/Getty Images

Ich hätte mir gewünscht, Mark Ruffalo wäre für seinen emotionalen Auftritt als Journalist in „Spotlight“ ausgezeichnet worden. Aber hey, da das mein Liveticker ist, kann ich ja einfach so tun, als wäre der Preis an den anderen Mark gegangen. Der Typ ist einfach gut. Hier ist ein Video von ihm als abgefuckter Musikproduzent in dem nur teilweise kitschigen Musikfilm „Can a Song safe your Life“, einfach so.

04:15 Uhr: Mist, nicht aufgepasst.

Einen Moment nicht hingeschaut und jetzt steht ein Typ mit Undercut auf der Bühne, singend. Eine Trapezkünstlerin schwebt über ihm, Tänzerinnen in Strapse umkreisen ihn. Hab ich aus Versehen umgeschaltet und sehe nun ein Tanztheater auf Arte? Oh, schon vorbei. In L.A. applaudieren alle. Steve Carell sagt irgendwas zu seiner Begleitung. Vermutlich fragt er „Wer war das?“, weil er auch nicht aufgepasst hat. Ich mag Steve Carell.

04:08 Uhr: „Zeichnet, schreibt und verändert die Welt“

Der chilenische Animationsfilm „Bear Story“ gewinnt in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“. Die Macher sind voll euphorisch, schön für sie. Die Disney/Pixar-Produktion „Inside Out – Alles steht Kopf“ räumt den Preis für den besten Animationsfilm ab. Die Macher sind ebenso euphorisch. Einer ruft die Kinder der Welt dazu auf, mehr zu zeichnen, zu schreiben und auf diese Weise die Welt zu verändern. Manchmal würde ich die Welt gerne durch die euphorischen Augen der Animationsfilmmacher sehen. Euphorie!

03:55 Uhr: Roboter werden uns vernichten

Vor kurzem geisterte ein Video durch unsere Timelines, in dem Entwickler des US-Unternehmens Boston Dynamics ihre Laufroboter mies behandeln. Das Netz witzelte: Eines Tages zahlen uns die Maschinen das heim. Doppelt und dreifach.

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„Ex Machina“ thematisiert einen Fall, in dem sich eine vom Menschen kaum unterscheibare Roboterdame gegen ihren Schöpfer wendet. Für die visuellen Effekte im Film, die man kaum als solche wahrnimmt, erhält die Crew jetzt einen Oscar.

03:49 Uhr: Mark Mangini kriegt endlich auch mal ’nen Preis

Der Sound Editor Mangini ist für die Töne in mehr als 125 Filmen verantwortlich gewesen. Seit 1986 war er vier mal für den Oscar nominiert, unter anderem für den Disney-Film „Aladdin“ und „Das fünfte Element“. Jetzt hat er den Preis für „Mad Max“ bekommen. Mark Mangini stürmt grinsend auf die Bühne. Ich wünsche mir, dass später in der Nacht Leo DiCaprio ebenso voll kindlicher Freude auf die Bühne stürmt und man ihm anmerkt, wie sehr er diesen Preis wollte. Aber bestimmt played er es cool, der Sack.

Auch in der Kategorie „Bester Tonschnitt“ sticht „Mad Max“ wieder einmal „The Revenant“ aus.

03:47 Uhr: So viele leuchtende Knöpfe

So sieht übrigens die Regie der Academy Awards aus:

Dagegen ist ein Flugzeug-Cockpit ein Kindergarten.

Den Clip hat das Social-Media-Team bei den Proben am Morgen aufgenommen. Vermutlich herrscht in der Regie jetzt dermaßen hitzige Stimmung, dass sich niemand mehr hineintraut. Die Regie-Menschen brüllen vermutlich gerade alle, weil sie nur einen Minifehler machen brauchen und 800 Millionen Zuschauer (so viele gucken die Oscars im Schnitt) gegen sich aufbringen.

03:40 Uhr: Schon wieder „Max Max“

Auch in der Kategorie „Bester Schnitt“ räumt der Sci-Fi-Film ab und sticht damit wiederholt „The Revenant“ aus.

03:37 Uhr: „The Revenant“ bekommt ersten Preis

Für zwölf (in Zahlen: 12!!!) Oscars ist der Historienfilm nominiert gewesen. Der erste Award geht in der Kategorie „Beste Kamera“ an das Team. Den Trailer findet ihr mithilfe einer kleinen Zeitreise in diesem Ticker weiter unten.

03:30 Uhr: Die Oscars sind schnell

Sehr schnell. Geradezu Millennium-Falke-schnell. Die Rausspielmusik setzt gefühlt nach nur zwei Sätzen der Preisträger ein, Preis folgt auf Preis. Pinkelpause? Kannste knicken! Jetzt rächt sich das viele Mate-Süppeln.

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03:26 Uhr: Macht Leo später den Reich-Ranicki?

Überlegung für zwischendurch:

03:25 Uhr: „Mad Max“ hat das beste Kostümdesign, Szenenbild und Make-up

Machen wir uns nichts vor: „Mad Max: Fury Road“ ist im Grunde ein ziemlich stumpfer Sci-Fi-Action-Streifen. Aber wo es an einer komplexen Story mangelt, haut einen der Film mit einem grandiosen Design um. Mich zumindest hat die Verfolgungsjagd mit ihrem Look begeistert. Die Preise sind verdient.

03:13 Uhr: Alicia Vikander ist beste Nebendarstellerin

HOLLYWOOD, CA - FEBRUARY 28: Actress Alicia Vikander attends the 88th Annual Academy Awards at Hollywood & Highland Center on February 28, 2016 in Hollywood, California. (Photo by Ethan Miller/Getty Images)
Foto: © Ethan Miller/Getty Images

Alicia Vikander galt für ihre Rolle in „The Danish Girl“ als Favoritin; nun stach die 27-jährige Schwedin Kate Winslet, Rachel McAdams, Rooney Mara und Jennifer Jason Leigh aus.

03:03 Uhr: Musik!

Sam Smith singt „The Writings On The Wall“ aus dem letzten James-Bond-Film „Spectre“. Macht er gut. In meinem Herzen bleibt aber dieser Radiohead-Song der wahre Bond-Track:

Die Band veröffentlichte das Lied kostenlos im Netz, nachdem es für den Soundtrack des Agentenfilms abgelehnt worden war.

02:52 Uhr: „The Big Short“ hat bestes adaptiertes Drehbuch

Charles Randolph und Adam McKay bedanken sich flink für ihren Oscar. Überreicht bekommen sie ihn unter anderem von Ryan Gosling, der in dem Film einen der Banker, die recht früh die Blase am US-Immobilienmarkt erkennen und ein Geschäft daraus machen.

02:47 Uhr: „Spotlight“ bekommt Oscar fürs beste Originaldrehbuch

Charlize Theron und Emily Blunt vergeben den Preis für das beste Originaldrehbuch. „Spotlight“ gewinnt. Der Film erzählt die Geschichte eines Investigativteams des Bosten Globe, das Anfang der Nullerjahre den sexuellen Missbrauch zahlreicher Kinder durch Pfarrer aufdeckt und gegen den Widerstand der Kirche veröffentlicht.

02:34 Uhr: Die „White people choice awards“ beginnen

Chris Rock legt los – und das nicht zimperlich. Er schießt gegen die nicht anwesenden Hollywood-SchauspielerInnen und ihren Boykott. „Das sind die 88. Academy Awards … Warum ist in den vergangenen Jahren nicht dagegen protestiert worden?“, fragt er in die Runde. „Weil es wichtige Dinge gab, gegen die wir protestieren konnten.“

onstage during the 88th Annual Academy Awards at the Dolby Theatre on February 28, 2016 in Hollywood, California.
Foto: © Kevin Winter/Getty Images

Sarkastisch bezeichnet er die Verleihung als „White people choice awards“. Starker Einstieg, der aber bestimmt noch kontrovers diskutiert werden dürfte.

02:30 Uhr: Chris Rocks Eröffnungsrede

Bei der diesjährigen Oscarverleihung fehlen einige Stars – aus gutem Grund: Wieder sind keine schwarzen SchauspielerInnen für einen Academy Award nominiert worden. Will Smith, seine Frau Jada Pinkett Smith, Regisseur Spike Lee und ein paar andere boykottieren das Großevent. Spannend: Comedian und Schauspieler Chris Rock moderiert die Veranstaltung und wird das #OscarsSoWhite-Thema sehr wahrscheinlich in seiner Eröffnungsrede bissig angehen. Die Rede hat er bereits öffentlich geprobt: Wie die Washington Post schreibt, hat er die Rede in einem Club in Hollywood von Auftritt zu Auftritt verbessert.

02:19 Uhr: Lady Gaga breaks the Internet

Okay, zumindest eine Seite hat die Sängerin mit nur einer Erwähnung ins digitale Nirwana befördert: Die Website ihres Klamotten-Designers Brandon Maxwell ist down, weil Gaga ihm Props für ihren feinen Zwirn schenkte. Auch sein ehemaliges College ist ganz stolz auf den Stylisten:

Ist aber auch ein feines Teil, das er der Gaga da an den Leib geschneidert hat.

01:59 Uhr: Er. Ist. Da.

DiCaprio ist gemeinsam mit Kate Winslet auf dem roten Teppich erschienen. Und seine Mutter hat er auch mitgebracht.

HOLLYWOOD, CA - FEBRUARY 28: Actor Leonardo DiCaprio attends the 88th Annual Academy Awards at Hollywood & Highland Center on February 28, 2016 in Hollywood, California. (Photo by Jason Merritt/Getty Images)
Foto: © Jason Merritt/Getty Images

01:52 Uhr: Blume statt Fliege

Das Gros der Herren auf dem roten Teppich trägt eine Fliege zum Smoking. Aber nicht Schauspieler Schrägstrich Sänger Jared Leto, nein. Jared Leto trägt eine Blumenblüte zum Smoking. Morgen Trend?

HOLLYWOOD, CA - FEBRUARY 28: Actor Jared Leto attends the 88th Annual Academy Awards at Hollywood & Highland Center on February 28, 2016 in Hollywood, California. (Photo by Jason Merritt/Getty Images)
Foto: © Jason Merritt/Getty Images

01:44 Uhr: Mean Tweets

In einer Dreiviertelstunde geht’s mit der Preisverleihung los. Wem die deutsche Red-Carpet-Berichterstattung nicht genug spannende Infos hergibt (immerhin wissen wir jetzt, dass Sacha Baron Cohen und „Superman“-Darsteller Henry Cavill Deutschland recht super finden), kann sich etwas mit Jimmy Kimmels „Mean Tweet“-Filmfolge ablenken:

01:09 Uhr: Niemand mag Annemarie

Es ist schon ein bisschen traurig mitanzusehen, wie Annemarie Carpendale von allen Stars links liegen gelassen wird. Nicht nur die US-Promis kümmern sich herzlich wenig um die Moderatorin. Sogar Heidi Klum, die für ihren Haus-und-Hof-Sender ProSieben doch zumindest ein wenig Zeit haben sollte, wollte der sehr nervösen Carpendale keine Antworten geben. Schnüff, Annemarie.

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Quelle: Giphy

00:59 Uhr: Was hast du in der Tasche?

Auf dem offiziellen Instagram-Account der Academy Awards ploppte eben ein Foto von den diesjährigen Geschenktaschen auf, die jede/r Nominierte als Trostpreis mitnehmen darf.

Die Goodie-Bags lösen regelmäßg Kontroversen aus, weil sie schweineteuer sind. Dieses Jahr sollen die Geschenke insgesamt 232.000 US-Dollar wert sein, wie The Atlantic schreibt. Jetzt will ich wissen, was verdammt noch mal da drin ist!

00:47 Uhr: Wie bei den Oscars geprobt wird

Wo wir gerade beim Thema „Hinter den Kulissen“ sind: „Modern Family“-Darstellerin Sofia Vergara postete gestern ein Foto von den Oscar-Proben auf Instagram. Lustig: Damit die PräsentatorInnen wissen, welcher Star wo sitzt, werden ihre Konterfeis ausgedruckt und an die entsprechenden Sitze geheftet. Voll oldschool.

00:36 Uhr: Die spannenden Leute sind die hinter den Kulissen

ProSieben-Moderatorin Annemarie Carpendale hat gerade Regisseur Patrick Vollrath ans Mikro geholt. Der deutsche Regisseur ist mit dem 30-Minüter „Alles wird gut“ in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert.

Für ein paar Tage können sich Vollrath und Crew im Hollywood-Zirkus feiern lassen. Aber offenbar hat der 30-Jährige da nicht besonders viel Bock drauf. Über ein Networking-Event, bei dem auch einige Hollywood-Größen anwesend waren, sagte er der FAZ: „Was bringt es, bei so einem Event zwei Minuten mit jemandem wie Steven Spielberg zu reden? Die spannendsten Erlebnisse hatte ich mit Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten. Wie mit einer Cutterin, die für ihre Arbeit bei ‚Star Wars‘ nominiert wurde.“ Sympathischer Typ.

00:24 Uhr: Mark Ruffalo ist ein Guter

speaks onstage during the 2016 Film Independent Spirit Awards on February 27, 2016 in Santa Monica, California.
Mark Ruffalo bei den Spirit Awards in Santa Monica. Foto: © Kevork Djansezian/Getty Images

Während sich Hollywood hübsch macht, um auf dem roten Teppich eine Figur zu machen, geht Schauspieler Mark Ruffalo protestieren: Laut Guardian nahm er an einer Demo gegen pädophile Pfarrer teil. Ruffalo ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle als Reporter in „Spotlight“ nominiert. Der Film erzählt die wahre Geschichte des Investigativteams des Boston Globe, das zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche aufdeckte.

23:58 Uhr: Es gibt Menschen …

… die sind klug.

Und es gibt mich. Ich mache mal die erste Mate auf. Tipp: Laut unseres Tests ist Mate-Mate die Sorte mit dem höchsten Koffein-Gehalt.

23:44 Uhr: Sagt Big Data die Wahrheit?

Zwei US-Unternehmen versuchten eine präzise Oscar-Gewinner-Vorhersage, indem sie zig Zuschauer-Wertungen und Kritiken analysierten – nachzulesen ist das beim Filmportal No Film School. Dieser Big-Data-Sammelei zufolge werden Leo-Fans heute Nacht sehr glücklich sein. Brie Larson bekommt der Analyse zufolge den Oscar als beste Hauptdarstellerin in „Raum“. Wir werden sehen.

23:26 Uhr: Publikumslieblinge

„The Revenant“ dürfte nach dem Golden-Globe-Erfolg (der Film räumte in der Hauptkategorie ab, Regisseur Alejandro González Iñárritu erhielt einen Preis sowie Leo als Hauptdarsteller) wohl auch den Academy Award in der Kategorie „Bester Film“ abräumen. Wären die Oscars ein Publikumspreis, hätten andere Filme die Nase vorn. Ein Blick auf die Filmwertungen auf den großen Portalen IMDb und Rotten Tomatoes zeigt: „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und der Animationsfilm „Inside Out“ sind beim Publikum besser angekommen.

23:17 Uhr: „Dull performance“

Wer’s noch nicht mitbekommen hat: DiCaprio könnte für die Hauptrolle im Historien-Thriller „The Revenant“ den Goldkerl abräumen. Dass er ihn für die Rolle verdient hat, sehen aber nicht alle so, wie der Leo-Hype im Interwebz mit Hashtags wie #GiveThatManAnOscar glauben macht. Wenn ihr Hater seid, hier kommt ein bisschen Futter für eure Wut: Bei Slate findet ihr einen wunderbar ehrlichen Diss. Autor Jack Hamilton schreibt, der Film sei „dumm, grausam, langweilig“ und eine „Macho-Plackerei“, die schwer anzusehen sei.

23:08 Uhr: Leo, Leo, Leo

ProSieben beginnt seinen Oscar-Abend mit einem Lobgesang auf Leonardo DiCaprio. Aber sollen sie ruhig. Ich mache dieses Jahr auch nur zum ersten Mal die Academy-Award-Nacht mit, weil ich fest an den Sieg des US-Schauspielers glaube und später meinen Kinder sagen will: „Papa war live dabei.“ (Und sicher werden sie dann sagen „Leo-wer?“, aber hey.)

In diesem Online-Game könnt ihr übrigens sehr gut die Wartezeit bis zwei Uhr verdaddeln und Leo helfen, den Oscar zu bekommen.

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22:49 Uhr: In Kürze geht’s los

Schon im Oscar-Fieber? Auf ProSieben startet bald die Berichterstattung vom roten Teppich. Für ze.tt bleibe ich – Redakteur Mark, hi! – wach und halte euch begleitend zur Übertragung mit Neuigkeiten aus dem Social Web auf dem Laufenden. Nicht direkt aus fancy L.A., sondern aus der Hipster-Hochburg Berlin-Neukölln mit einem Mix aus feierlicher Gala-Robe und vollgeschwitzter Mütze. Ist doch auch schön. Ihr erreicht mich über den Abend via @zett und @markheywinkel auf Twitter. Cheers, auf eine spannende Nacht!

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