Porsche Cayenne verliert Zulassung und niemand weiß, wie Clemens künftig zum Kinderyoga kommen soll

Verkehrsminister Alexander Dobrindt entzog dem Porsche Cayenne am Donnerstag die Zulassung. Das Internet solidarisiert sich mit den Betroffenen.

Schlechte Nachrichten: Künftig müsst ihr doch den Ferrari nehmen, um sonntags Brötchen holen zu fahren. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Skandale bedrohen momentan das Heiligtum der Deutschen: das Auto. Vor noch nicht mal zwei Jahren wurde aufgedeckt, dass VW in Diesel-Fahrzeugen eine Manipulationssoftware eingebaut hatte, um die US-amerikanischen Abgasnormen zu umgehen. Dieselfahrzeuge hielten nur auf dem Prüfstand die Abgasgrenzwerte ein. Auf der Straße stießen sie später deutlich mehr Schadstoffe aus. Der sogenannte Abgasskandal ist jedoch noch lange nicht over and out.

Denn Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat am Donnerstag erklärt, dass auch die VW-Tochterfirma Porsche eine Manipulations-Software in Dieselautos eingesetzt hat. Betroffen ist der Geländewagen Porsche Cayenne. 22.000 Fahrzeuge werden europaweit zurückgerufen, so Dobrindt. Außerdem verliert das Fahrzeug seine Zulassung, es werden also vorerst keine neuen über die Straßen rollen.

Die Internetgemeinde ist bekannterweise besonders mitfühlend mit den Betroffenen solcher harten staatlichen Eingriffe. Unter den Hashtags #Porsche und #Zulassungsverbot bekunden Twitter-Nutzende ihre Solidarität mit Cayenne-Fahrer*innen: