Publikumsliebling, teuerster und längster Film: Die Oscar-Favoriten in Grafiken

Am Sonntag vergibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences zum 88. Mal die Oscars. Im Rennen um die begehrte Auszeichnung stehen 16 Filme. Wie gut sind sie? Wie viel haben sie bisher eingespielt? Wir haben auf die Zahlen geguckt.

© The Walt Disney Company

Egal ob "Inside Out" Oscars abräumt oder nicht – die Nutzer von Rotten Tomatoes stehen total auf den Animationsfilm. © The Walt Disney Company

Bekommt Leonardo DiCaprio endlich den Oscar? Wir werden sehen. In jedem Fall gilt das Historiendrama „The Revenant“, für das Leo als bester Hauptdarsteller nominiert ist, als heißer Anwärter auf gleich mehrere Awards. Alejandro G. Iñárritus‘ Film ist zwölf Mal nominiert.

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Auch „Mad Max: Fury Road“ und „Der Marsianer“ könnten in mehreren Kategorien abräumen.

Wenn Filme an ihrer Länge gemessen würden, könnte sich Regisseur Quentin Tarantino schon mal Goldpolierer für einen weiteren Oscar in seinem Regal zulegen. Sein Western-Stück „The Hateful Eight“ kommt mit über drei Stunden auf die längste Laufzeit.

Dahinter liegen Leos wortkarges „Revenant“-Gemetzel und Matt Damons Weltraumtrip „Der Marsianer“. Mit 95 Minuten hat der Animationsfilm „Inside Out“ die kürzeste Spielzeit der meistnominierten Filme, dafür räumt das Abenteuer aber in einer anderen wichtigen Kategorie jetzt schon ab.

Wenn man sich die Bewertungen der Filme anschaut, ist der Disney/Pixar-Hit von den 16 Filmen der beliebteste und beste – zumindest wenn man den Usern der zwei größten Netz-Filmdatenbanken glaubt. Im Schnitt geben die User von IMDb und der beliebten Kritikseite Rotten Tomatoes dem Animationsfilm am meisten Punkte.

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Bei IMDb liegt das siebte „Star Wars“-Spektakel mit 8,4 Punkten vorn; auf Rotten Tomatoes liegt „Inside Out“ mit 98 Prozent gleichauf mit dem Drama „Brooklyn“.

Am Ende sind viele Preise schön und gut – für die Studios bleibt am wichtigsten, dass ihre Filme auch ordentlich Kohle an den internationalen Kinokassen einbringen. Disney hat mit dem Kauf von Lucasarts und damit „Star Wars“ den Megadeal gemacht: „Das Erwachen der Macht“ spielte bislang mehr als zwei Milliarden US-Dollar ein.

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Dahinter folgt wieder „Inside Out“ mit 857 Millionen US-Dollar. Aber die Liste zeigt: Gute Filme müssen nicht viel Kosten. „Carol“ zum Beispiel, das Liebesdrama zweier lesbischer Frauen, hat zwölf Millionen Dollar gekostet und 35 Millionen eingespielt.